SGKB.DE Weitblick - Euro unter Druck, Ausverkaufsstimmung in Frankreich – Krise oder Chance?

Shownotes

Besonders spannend ist derzeit der globale Rentenmarkt. Nach den kräftigen Kursrückgängen der vergangenen Monate sind Anleihen wieder zu einer ernstzunehmenden Anlagealternative geworden. In vielen Bereichen lassen sich inzwischen attraktive und teilweise sogar hohe positive Realrenditen erzielen. Für Anleger bedeutet das: Die lange vermisste Verzinsung ist zurück. Doch wie sollte ein robustes Portfolio in diesem Umfeld aussehen? Neben Anleihen sprechen weiterhin gute Argumente für Aktien. Vor allem Dividendenwerte überzeugen mittlerweile häufig mit Renditen zwischen 4 und 6 Prozent, während sich viele Technologiewerte trotz der jüngsten Turbulenzen weiterhin vergleichsweise stark präsentieren. Gold geriet zuletzt zwar durch steigende Zinsen und einen festeren US-Dollar unter Druck, bleibt aber ein wichtiger Stabilitätsanker für viele Portfolios. Ergänzend rücken die Anlageklasse Volatilität mit unterschiedlichen Strategien sowie der Schweizer Franken als solide und attraktive Währung wieder stärker in den Fokus. Gerade in unsicheren Marktphasen können solche Bausteine helfen, Risiken besser zu steuern und Chancen gezielt zu nutzen. Und noch ein weiterer Faktor spricht für Optimismus: Die Saisonalität entwickelt sich für Aktien in den kommenden Monaten traditionell unterstützend. Die entscheidende Frage lautet daher nicht nur, wo die Risiken liegen, sondern vor allem, wo sich aus der aktuellen Unsicherheit die Chancen von morgen ergeben. Jetzt den kompletten Weitblick ansehen und informiert bleiben! Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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00:00:09: Mal wieder Krise in der Eurozone, der Euro massiv unter Druck.

00:00:15: In Frankreich herrscht Ausverkaufsstimmung.

00:00:19: Die Renditen für die französischen Staatsanleihen so hoch wie seit ein Jahrzehnte nicht mehr.

00:00:25: Der Risikor-Aufschlag für Französische Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen so hoch als seit der letzten Euro-Krise.

00:00:34: zehn, zweitausendelf nicht mehr.

00:00:39: Wie gehen wir damit um?

00:00:40: Ist das eine echte Krise?

00:00:42: Wo sehen wir Chancen, wie bauen wir ein robustes Portfolio.

00:00:45: Was mögen wir?

00:00:47: Bleiben Sie dran!

00:00:50: Herzlich willkommen bei Ihrer St.

00:00:51: Galler Kantonalbank mit einer neuen Ausgabe von unserem Weitblick.

00:00:56: Wir haben Mittwoch den siebten Oktober und der Titel der heutigen Folge lautet Eurounterdruck aus Verkaufsstimmungen in Frankreich.

00:01:10: Mein Name ist Michael Winkler, Sie kennen mich.

00:01:13: Herzlich willkommen!

00:01:14: Lassen sie uns direkt in das Thema einsteigen.

00:01:17: es geht heute um einiges Grundsätzliches also weniger um eine Aktie der Woche sondern um größere Themen wichtigere Themen und wir starten auch direkt in dieses Thema hinein mit der Meldung der Woche.

00:01:29: Euro sagt ab.

00:01:30: Sorgen über Staatsschuldenkrise werden größer.

00:01:34: Die europäische Gemeinschaftswährung fällt auf den niedrigsten Stand seit siebzehn Monaten Also ging über dem US-Dollar.

00:01:41: Das weckt der Erinnerung an die Eurokrise, denn erneut gelten die Staatsschulden als Auslöser.

00:01:46: So dann schauen wir doch einmal wenn das hier so mit der ersten Meldung angesprochen wurde in die Währungsthematik hinein.

00:01:54: EURUSD in den letzten zwölf Monaten der übliche Blick, Sie kennen es, die taktische Ebene.

00:01:59: Die Überschrift, die ich dazu gewählt habe lautet aus seitwärts wird abwärz.

00:02:06: Warum?

00:02:08: Seit August ist der Euro verstärkt unter Druck geraten.

00:02:12: zum US-Dollar.

00:02:13: Also wir hatten jetzt im Spätsommer früh Herbst noch Kurse, Euro Dollar von etwa um die eins zu siebzehn und das war auch nichts Besonderes denn dort notierten auch alle Durchnitzlinien.

00:02:24: und wenn alle durchnitz Linien auch relativ nah beieinander notieren heißt das nichts anderes als ein langweiliger Seitwärtstrend.

00:02:33: und genau das war es bis dahin auch in den letzten zwölf Monaten.

00:02:36: Maler ein bisschen nach oben Richtung ins Achtzehn, Eins Neunzehren mal ein bisschen noch unten Richtung Eins Dreizehn, Eins Vierzehn und Passaldo irgendwo um die Eins Fünfzehn eins Sechzehn neutral seitwärzt.

00:02:46: Jetzt ist in den Letzten Wochen aber einiges passiert.

00:02:48: wir notieren aktuell bei eins Komma Zwölf Das ist ein neues hier zwölfe Monatstief Und wie wir gerade aus der Überschrift der Meldung der Woche auch lesen konnten, sogar einen siebzehn-Monatstief.

00:03:00: Und dann stellt sich natürlich die Frage bekommen wir jetzt mal wieder ein Krisenszenario für den Euro?

00:03:09: muss ich jetzt raus aus dem Euro?

00:03:10: Muss ich jetzt in den Dollar hinein?

00:03:12: ist der Dollar jetzt der neue Favorit?

00:03:15: und dazu sage ich hin eins ganz klar nein und warum nicht?

00:03:18: werde ich ihn doch jetzt erläutern.

00:03:22: vergleichen wir doch bitte einmal die Fundamentaldaten ein wenig der Euro-Raum mit den USA.

00:03:29: Also wenn wir uns das Thema Staats schulden, Haushaltsdefizit Zinsausgaben und all diese Dinge anschauen dann kann ich Ihnen nur sagen Dann sieht die Situation in den USA nicht deutlich besser aus.

00:03:45: also einundvierzig Billionen US Dollar Staatsschulden.

00:03:49: Haushalts Defizit dass in einer guten Konjunkturlage weiterhin zwischen irgendwo fünf bis sechs Prozent Gefahren wird, das sind keine guten Daten.

00:04:00: Zinsausgaben die in diesem Jahr in den USA Die ein tausend Milliarden Dollar Marke erreichen werden.

00:04:09: Also da kann ich nur sagen da sieht die usah nicht viel besser aus als unser Eurorom.

00:04:15: und etwas salopp formuliert Könnten wir auch sagen suchen sie sich pest oder cholera aus.

00:04:20: gut ist beides nicht.

00:04:22: was spricht aber generell für den US-Dollar?

00:04:26: Naja, erst der größte Kapitalmarkt der Welt.

00:04:28: Am Aktienmarkt finden wir dort viele, viele Weltmarktführer und in den USA sehen wir tendenziell immer wieder stärkeres Wirtschaftswachstum.

00:04:36: Aber die Frage, die sich daraus herstellt muss ich jetzt sozusagen aus dem Euro wenn wir wieder Krisensignale bekommen in den US-Dollar hinein kann nicht nur sagen Wir haben keine neuen Fakten Es gibt keinen Grund für eine Strategieänderung Und wenn sie sowieso ein internationales Aktiendepot haben, haben sie automatisch über die NVIDIA's Microsofts Alphabets und wie Sie alle heißen mögen schon eine relativ bedeutsame US-Dollarquote.

00:05:05: so der Sohn.

00:05:07: Und neben den Fundamentaldaten schauen wir doch gerne jetzt einfach auch auf die technische Situation nämlich auf der Wochenebene.

00:05:14: Wie handelt denn EuroUS Dollar?

00:05:16: Jetzt seit in den letzten zehn Jahren und da schauen wir uns genau an und während ich gerade Für die letzten zwölf Monate, die Überschrift gewählt hatte.

00:05:28: Aus seitwärts wird abwärz Kann ich Ihnen für die strategische Ebene nur sagen?

00:05:34: Seitwärzt bleibt seitwärt!

00:05:37: Wir haben unter breiten Schwankungen in den letzten zehn Jahren und Breite Schwankung meine ich Euro ist dollar nach oben so etwa Richtung einst Zweiundzwanzig Dreiundzwansig Vierundzwannzig Nach unten richtung immer eins zero drei Eins Null vier im Jahr sogar kurz unter die Parität.

00:05:57: Aber per Salldo ist das einfach eine breite Seitwärtsbewegung innerhalb einer Bandbreite von etwa zwanzig, fünfundzwanzig Cent und da notieren wir auch jetzt irgendwo ziemlich genau in der Mitte.

00:06:11: also wenn sie der Meinung sein sollten Sie möchten gerne ihr Dollar Exposure taktisch erhöhen dann ist nach einem Kursrückgang jetzt von etwa eins achtzehn oder einen Kursanstieg für den Dollar von einst, achtzehn jetzt auf eins zwölf mal definitiv nicht der richtige Zeitpunkt.

00:06:29: Genauso wie es bisher in den letzten zehn Jahren immer wieder falsch war wenn man meinte man muss großbrotzyklig agieren.

00:06:35: also das bedeutet hier und ich hatte auch gesagt was machen wir daraus?

00:06:38: Wie bauen wir Portfolien?

00:06:41: Von der Währungsseite her haben sie in der Regel für sich eine strategische US-Dollarquote definiert.

00:06:47: die ist gegeben Vor allem über die US-Aktien, inzwischen eventuell auch über US-Anleihen.

00:06:52: Aber da gibt es jetzt mit diesen Meldungen keinen Grund daran irgendetwas zu ändern.

00:07:00: So viel zum ersten Teil der sogenannten Krise der Währungsthematik.

00:07:05: schauen wir auf den nächsten Teil das gehen wir auf die Anleinmärkte.

00:07:08: und jetzt müssen wir natürlich dann wenn wir über die Staatsschulden und den Zinsanstieg reden nach Frankreich schauen.

00:07:15: Gewitter über Paris.

00:07:18: Der Druck der Anleihe-Märkte auf Frankreich erreicht ein riskantes Niveau.

00:07:23: Steigende Zinsen treffen Frankreichs angespannte Staatsfinanzen besonders hart und mit dem Haushalt im Jahr für die Regierung gegenzusteuern.

00:07:33: Also, wie gesagt dieses Thema was hier so für Frankreich so schön gilt das gilt genauso für die USA.

00:07:38: aber schauen wir doch gerne auch hier in die Renditeentwicklung der zehnjährigen französischen Staatsanlage hinein.

00:07:46: Wir hatten letzte Woche über den Rendite-Anstieg unserer Bundesanleihen, unsere zehnjährigen auf drei Komma fünf, drei Kommas sechs Prozent gesprochen.

00:07:54: und jetzt schauen wir an.

00:07:55: Und das habe ich Ihnen direkt sozusagen die strategische Ebene für die Entwicklung der französischen Renditen mitgebracht.

00:08:03: Wir schauen nämlich hinein zurück bis in das Jahr zwei Tausend und Eins also fünfundzwanzig Jahre.

00:08:12: Den Rendite-Tiefstand hatten wir in den Jahren two-tausend neunzehnt zwanzig, einundzwanzig mit Negativrenditen.

00:08:19: Wer kann sich noch daran erinnern?

00:08:20: Man glaubt es kommen!

00:08:22: Dann hatten wir im Jahr zwei tausend zweieundzwantig mit dem Angriffe auf die Ukraine und den explodierenden Erdölpreisen und den steigen Inflationsraten, die damals in der Eurozone in der Spitze etwa um die zehn elf Prozent lagen dann einen Renditeranstieg der französischen Anleihe auf drei Prozent etwa gesehen.

00:08:44: Heute ist es so, dass die Inflationsrate nicht bei zehn oder elf Prozent liegt.

00:08:49: Sondern in der Eurozone im Bereich zwischen drei und vier aktuell aufgrund der Ölpreise also deutlich niedriger.

00:08:54: aber Die Rentite ist viel höher.

00:08:56: und vor allem ist in den letzten Wochen etwas passiert.

00:08:59: wie in so vielen Bereichen des Kapitalmarktes ist seit dem Monat August in den Letzten zwei Monaten etwas passiert Wie ein senkrechter Strich nach oben von etwa Prozentpunkt Rendite-Steigerung in den letzten zwei Monaten.

00:09:16: Das sieht schon dramatisch aus, ja?

00:09:18: Das bedeutet auch wenn wir uns das Niveau anschauen die Renditen erreichen das höchste Niveaux seit fünfundzwanzig Jahren und auch der Risikor Aufschlag Wenn es um Spannungen jetzt innerhalb der Eurozone und Krisenfall Frankreich geht.

00:09:32: Der Risiko auf Schlag zu Bundesanleihen ist so hoch wie zuletzt in einer echten Eurokrise.

00:09:39: Ist das jetzt aber allein ein französisches Thema, was wir hier sehen?

00:09:44: Definitiv nein.

00:09:47: In den letzten zwei Monaten hatte ich sie immer wieder über die globalen Zinsanstiege an den internationalen Rentenmärkten aufgeklärt.

00:09:56: also es wäre grundsätzlich ein globales Phänomen deutlich steigende Zinsen vor allem am langen Ende.

00:10:04: und jetzt kommen wir in die Phase in der jetzt einfach genauer hingeschaut wird Also Länder, die strukturell schwächer dastehen.

00:10:15: Und da muss man sagen, da gehört Frankreich leider definitiv dazu.

00:10:19: hohe Verschuldung kaum Wachstum politisch instabil keine Reformen.

00:10:25: Die Situation ist nicht neu also auch da kann man jetzt nichts sagen.

00:10:29: ich bin jetzt hoch.

00:10:30: Ich war heute morgen auf und bin völlig überrascht dass hier zu Frankreich so dasteht.

00:10:34: das wissen wir seit Jahren.

00:10:36: Und jetzt kommen wir wieder einmal zu den Mythen des Kapitalmarktes oder der Kapitalmärkte.

00:10:42: Es gibt einfach Phasen, in denen diese Dinge zum Beispiel strukturelle fundamentale Belastungsfaktoren den Anlegern egal sind oder ignoriert werden und es gibt Phasene, in die diese Risiken eingepreist werden.

00:11:00: Jetzt können Sie für sich natürlich überlegen Welche Phase ist für Sie als Anleger die interessantere, also die Phase in der Risiken sozusagen ignoriert oder ausgeblendet werden mit dann teilweise negativen Realrenditen?

00:11:16: Oder in einer gefühlten jetzt so kann man es doch schon sagen Ausverkaufsphase.

00:11:22: In der die Meldungen die Schlagzeilen beherrschen und indem in der die Risiken eingepreist werden.

00:11:31: Und was meine ich damit?

00:11:32: Risiken werden eingepreist, relativ einfach!

00:11:37: Der Anleger der infranzösische Staatsanleihen investieren möchte fordert heute aufgrund dieser strukturellen Belastungsfaktoren einfach höhere Risikoaufschläge – nicht mehr und nicht weniger.

00:11:51: Und höhere Risikoaufschläge heißt höhere Zinsen.

00:11:54: Und genau das sehen wir speziell jetzt in den letzten zwei Monaten.

00:12:00: Das mag so schlimm wie immer klingen, wenn diese Meldungen die Schlagzeilen beherrschen.

00:12:06: Man denkt wieder an den Weltuntergang.

00:12:08: Dazu kann ich nur sagen Krisenszenarien bieten grundsätzlich Chancen und das sind die häufigsten Szenarie in denen der Investor eher hellhörig werden sollte.

00:12:18: also bei fünf Prozent für Anleihen mit einer momentanen erhöht inflationsrate zwischen drei drei vier stopp drei Komma acht wurde den letzten tank für die Eurozone bekannt gegeben und auch schon mit kürzeren Laufzeiten kommen sie an ähnliche Renditen heran, dann ist das auf jeden Fall deutlich interessanter als noch vor ein oder vor zwei Jahren.

00:12:41: Und das ist wie immer so wenn negative Meldungen die Schlagzeilen beherrschen Krisenszenarien ausgerufen werden fällt es einem natürlich menschlich verständlich schwer dann zu sagen ich investiere aber heute bekommen Sie auf jeden fall deutlich mehr also noch vor sechs vor zwölf oder vor achtzehn Monaten.

00:13:01: Also es passiert momentan nichts anderes als das Risiken endlich eingepreist werden und man auch als Anleihe-Invester, auch für strukturell schwache Daten, strukturell schwierige Zustände deutlich besser entlohnt wird.

00:13:17: Als dass eben noch vor sechs, zwölf, achtzehn Monaten der Fall war.

00:13:21: also grundsätzlich ist diese Entwicklung für uns als Investoren grundsächlich mal eher positiv zu sehen.

00:13:29: Das war der französische Rentenmarkt So, und jetzt schauen wir nochmal ganz kurz auf den französischen Aktienmarkt.

00:13:34: Das geht so ein bisschen unter.

00:13:36: Dazu habe ich – wenn Ihnen wer auf die Kursentwicklung auch hier der letzten zwölf Monate im CAC Caron oder CRC-Fürzig Index schauen – die Überschrift gewählt Frankreich im Krisenmodus.

00:13:49: Und warum?

00:13:50: Es ist einfach mit Abstand der schwächster Aktienmark in Europa in dem Jahr für das Jahr im Minus.

00:13:59: Das Jahres-Tief aus März, also Ende März und Ende Merz hatten wir ja eine Kursbewegung an dem weltweit die Aktienmärkte deutlich unter Druck geraten waren.

00:14:11: Also das war jetzt nichts Frankreich Spezifisches.

00:14:14: Dieses Kursniveau das ging damals in den Bereich siebentausend fünfhundert siebentausend sechsuntert Indexpunkte im Index haben wir jetzt mit sieben tausend achtundhundertfünfzig fast erreicht.

00:14:24: Und auch hier sehen wir dass seit August Ähnlich wie überall diese deutlichen Zinsanstiege an den Rentenmärkten, wir hier einen ausgeprägten Kursrückgang am französischen Aktienmarkt sehen.

00:14:36: Also wir waren bei knapp Achttausend Achthundert Punkten und wir haben jetzt sozusagen fast ein Tausend Punkte verloren!

00:14:43: Und dann ohne Großprozentual rechnen zu wollen würde ich sagen das ist prozentual zweistellig die technische Situation.

00:14:51: Wir notieren inzwischen unterhalb aller Durchschnittslinien, das heißt auch die Zweihundert-Tage-Linie bei gut acht tausend zweihundert Punkten ist nach unten unterschritten und das macht sozusagen den französischen Aktienmarkt auch in diesem Jahr momentan dann zum Verlierer.

00:15:05: Denn unser Pondant der DAX hat in den letzten Tagen im Bereich dieser Zweihunderttage Linie aufgesetzt.

00:15:16: Die Franzosen haben sozusagen nochmal einen drauf bekommen.

00:15:19: Schauen wir noch auf die Indikatoren.

00:15:22: Sie sind stark überverkauft, sie sind stark negativ.

00:15:25: Wir haben aber noch keine ausgeprägten positiven Divergenzen.

00:15:29: Also die Indikatoren zeigen auch an da ist einiges passiert mit den Kursrückgängen der letzten zwei Monate.

00:15:36: Wir sehen aber weder Chartechnik schon irgendeine Bodenbildung, eine Bodenbildungsformation noch positive Divergenzen.

00:15:42: Man kann nur sagen das Niveau an sich ist wahrscheinlich interessanter geworden Aber definitiv fehlen noch die echten Kaufsignale und das heißt nichts anderes als dass auch Die französischen Aktien unter der schwierigen Situation in Frankreich leiden.

00:15:58: Sind deswegen die französe Aktien jetzt schlechter als andere?

00:16:02: In Europa?

00:16:02: ich glaube nicht vor allem nicht wenn es dann um weltweit operierende große Konzerne geht.

00:16:09: Dann kann man sich in den nächsten Wochen wahrscheinlich durchaus überlegen, ob dann auch verstärkt speziell dort Chancen entstehen.

00:16:15: Auch darüber würde sie auf dem Laufen halten.

00:16:18: So das war die taktische Ebene.

00:16:20: also hier sehen wir den Druck, den wir gerade seit August mit diesem Einpreisen von Risiken für den Standort Frankreichs sehen.

00:16:26: Schauen wir auch gerne hier am französischen Aktienmarkt Auf die Wochenebene Die letzten fünf Jahre so und dass muss ich sagen, sieht gar nicht so schlecht aus.

00:16:40: Der Index nähert sich mit diesen Kursrückgängen den starken Unterstützungs-Zonen aus dem Jahr und im Tief waren bei knapp unter sieben tausend Punkten sechstausend siebhundertfünfzig.

00:16:55: Und wir haben die zwei Hundertwochenlinien, die ist nicht mehr weit entfernt, die sind bei gut sieben Tausend Siebhundertpunkte.

00:17:02: Die Wochenindikatorinnen sind noch short.

00:17:05: Also man muss auch hier auf der strategischen Ebene ist noch Geduld gefragt, aber gerade hier im Strategischen Wochenschad diese gefühlte Ausverkaufsstimmung diesen Krisenmodus den sehen wir nicht ausgeprägt.

00:17:18: da müsste am Aktiemarkt was ganz anderes passieren.

00:17:21: Das sieht einfach aus wie eine gesunde strategische Korrektur in dem mehrjährigen Aufwärtstrend.

00:17:28: Nicht mehr und nicht weniger!

00:17:30: Und wenn Sie mich häufiger sehen sage ich Ihnen ganz häufig Märkte die heiß gelaufen sind, die sich weit von den Durchnitzlinien entfernt haben bei denen die Indikatoren im stark überkauften Bereich sind.

00:17:41: Das sind nicht die Phasen um als Investor tätig zu werden und umgekehrt.

00:17:46: wenn endlich diese Korrekturen stattfinden gehören ja normalerweise irgendwie auch gewisse Meldungen dazu die für diesen Kursrückgänge sorgen.

00:17:56: genau in der Phase sind wir jetzt was nichts anderes bedeutet also dass auch Frankreich oder französische Aktien sich in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich eher strategischen Kaufzeitpunkten nähern werden.

00:18:09: Aber noch sind wir nicht so weit, so viel zum Thema.

00:18:12: dann Frankreich!

00:18:14: Und wir hatten gerade gesehen diese massive Aktienabverkäufe in den letzten zwei Monaten und das ist was wir haben auch jetzt nicht nur ein französisches Problem oder ein europäisches Problem ich meine auch der DAX ist von.

00:18:33: Wir haben seit August ein besonderes Phänomen.

00:18:36: Ich hatte sie letzte Woche über die mangelnde Marktbreite aufgeklärt, das ist ein Großteil der Aktien an den Märkten und es war sogar selbst in den USA und diese Indizes notieren ja seit gestern Abend wieder sogar auf historischen Höchstständen.

00:18:49: Ein Großteil dieser Aktien spiegelt sich teilweise mit deutlich zweistelligen prozentualen Kurskorrektoren schon im Beerenmarkt befindet und lediglich die TEK-KI Aktien in den letzten zwei Monaten sozusagen diese Märkte hochhalten.

00:19:04: Und zu der Analyse habe ich noch heute nochmal zwei Beispiele mitgebracht, weil wir hatten letzte Woche zum einen Nvidia thematisiert und ich werde neben Nvidia heute neben dem kleinen Update dann eine Aktie als Musterbeispiel genau für die vielen anderen Aktien mitbringen.

00:19:20: Aber schauen wir zunächst eben auf unser Update der Woche, die erste Aktie Nvidia.

00:19:24: und die Überschrift, die ich dazu gewählt habe lautet Nvidia arbeitet am Ausbruch.

00:19:30: Ich hatte letzte Woche thematisiert Die Hochs, die wir hatten seit Sommer im Bereich um die zweihundertseinunddreißig US-Dollar müssen deutlich überwunden werden damit auch Nvidia sozusagen neues Momentum bekommt neues Kurspotenzial sich erschließt.

00:19:45: So dieses Hoch wurde auch gestern leicht überschritten, zweihundert achten dreißig zweihundert neun drei ist zwischenzeitlich immer zweihundvierzig US-Dollar.

00:19:56: Es ist alles okay.

00:19:58: Sie notiert auch die Aktie oberhalb aller Durchnitzlinien und Indikatoren sind long also die würden noch den neuen hoch unterstützen aber es sieht eher so aus als ob sich die aktie so Stück für Stück nach oben schleicht.

00:20:09: das sieht nicht so aus wie am Startpunkt eines neuen dynamischen Horstzyklus stehen würde.

00:20:14: insofern es ist ok absolut fein.

00:20:16: es ist relativ stark vor allem wenn wir das im Vergleich zu vielen anderen Sektoren uns betrachten.

00:20:21: Und es fehlen aber immer noch die Kurse klar über der US-Dollar-Marke für einen klaren Ausbruch, aber wir sehen hier ganz entgegen dem Abverkauf in den letzten zwei Monaten die Technologieaktien und Nvidia als ein Beispiel dafür eher steigend und damit relativ stark.

00:20:40: Jetzt kommen wir zur anderen Seite der Medaille.

00:20:45: Zu der schwachen Marktbereite in der viele, viele Aktien gerade in den letzten zwei Monaten deutlich verloren haben und nicht nur französische Aktien.

00:20:55: Wenn Sie sich erinnern ich hatte Ihnen vor einigen Wochen als ein defensives Beispiel die PepsiCo-Aktie genannt im Bereich um die hundertfünfunddreißighundertvierzig US Dollar an der Performa relativ deutlich im Kurs zurückgekommen bis dorthin günstige Bewertung KGV von um die Fünfzehn bis Sechzehn, dreieinhalb vier Prozent Dividendenrendite.

00:21:19: Und jetzt schauen wir doch mal direkt in den Kursverlauf auch bei einer Pepsi hinein.

00:21:24: was in den letzten zwei Monaten passiert ist und da muss ich sagen auch hier also wir sind ja nicht in Frankreich ging es deutlich von Hundertvierzig jetzt auf hundertfünfundzwanzig abwärts.

00:21:33: ein neues zwölf Monatstief Also der Kurs deutlich unter Druck.

00:21:38: Die Indikatoren werden wir ganz kurz dazu noch einen Blick drauf werfen wollen massiv überverkauft, die sind sogar kurz vor Longsignalen inzwischen.

00:21:46: Aber warum zeige ich Ihnen die Pepsi?

00:21:49: Weil sie einfach eine Aktie ist, eine Qualitätsaktie, eine von vielen, die unter diesem Ausverkauf an den Rentenmärkten leidet.

00:22:00: Wie meine ich das?

00:22:03: Wenn an den Rendenmärkte die Zinsen deutlich steigen nimmt natürlich die Attraktivität der Anlageklasse Anleihen im Vergleich zu den Aktien zu.

00:22:15: So und wenn Aktien dann mithalten wollen oder genauso attraktiv werden möchten, oder bleiben möchten müssen dann bei einem deutlich gestiegenen Zinsumfeld zwei Dinge passieren die Bewertungen müssen zurückkommen und eventuell die Renditen, Dividendenrenditen müssen sich erhöhen.

00:22:31: so und wie erreiche ich das innerhalb kurzer Zeit?

00:22:33: ja durch einen Kursrückgang.

00:22:35: So dieses KGV, was wir vorhin im Bereich Fünfzehn bis Sechzehn hatten ist jetzt noch im Bereich momentan vierzehn-bis fünfzehn.

00:22:41: Die Dividendenredite die im Bereich dreieinhalb bis Vier war liegt jetzt zwischen vier vier ein halb so und das heißt nichts anderes als dass viele viele Aktien in den letzten Wochen jetzt keine Gewinnwarnungen veröffentlicht hatten oder schlechte Meldungen herausgegeben hatten.

00:22:58: nein es findet einfach auch hier einen Bepreisen ein an einem verändertes Umfeld.

00:23:04: Und wenn die Anlagealternative Renten mir schon vor kurze Laufzeiten und wir dürfen nicht vergessen, wir bekommen im US-Dollar schon für zwei Jahre fünf Prozent.

00:23:14: Dann sollten Aktien mit dreieinhalbprozentigen Dividendenrenditen dann um genauso attraktiv zu bleiben einfach eventuell eine höhere Dividendrendite bieten.

00:23:23: und am schnellsten erreiche ich das über einen aktuellen Kursrückgang weil wenn ich die dann heute erwerbe habe ich meine etwa viervier halb prozentige Dividende Rendite.

00:23:31: So und hier sehen Sozusagen die Schattenseite dieses globalen Ausverkaufs an den Rentenmärkten bei ganz, ganz vielen Aktien.

00:23:39: Bei ganz, Ganz vielen Sektoren.

00:23:41: Denn wenn wir in die letzten zwei Monate hineinschauen was hat sich stabil gehalten oder was ist gestiegen?

00:23:47: Die Tech und KI-Aktion Und die Ölaktion Weil wir haben immer noch Brent bei aktuell ein hundertund fünf US Dollar.

00:23:55: Alles andere hat sozusagen einen auf die Mütze bekommen.

00:23:58: Das ist momentan so sagen die wahre Börsenwelt.

00:24:03: Und wenn wir bei der Pepsi ganz kurz auch hier auf die strategische Ebene schauen und die habe ich ihnen bis zum Jahr zwei tausendundsebzehnt zurückgebracht.

00:24:10: Der aktuelle Kursrückgang ist ja nicht ganz plötzlich eingetreten, sondern wenn wir schauen wann war denn das Hoch der Pepsi Aktie?

00:24:20: Das war im Jahr zweitausenddreiundzwanzig bei knapp zweihundert US-Dollar.

00:24:25: Seitdem ist sie entweder seitwärts gelaufen oder abwärzgelaufen.

00:24:29: zumindest hat sie von diesen knapp zweihundert US-Dollar jetzt auf einhundertfünfundzwanzig US Dollar deutlich verloren.

00:24:38: Und das ist auch wichtig, dass in einer Phase seit dem Jahr die großen Aktienindizes vor allem angetrieben durch die Tech-Kursgewinne deutlich angestiegen sind.

00:24:52: also nicht nur was die Aktie absolut verlorent hat sie hat relativ zu den Indices noch viel mehr verloren.

00:24:58: Schauen wir noch hier, ganz kurz auf das Kursniveau.

00:25:01: Die ist US-Dollar.

00:25:03: Das ist ein Niveau, dass wir aus den Jahren zwei Tausend Achtzehn als Widerstand und aus dem Jahr Zwei Tausendeinzehnte bis Zweitausend Einundzwanzig dann als Unterstützung hatten.

00:25:14: Also die Marco Hundertzwanzige US Dollar schaut gar nicht so schlecht aus!

00:25:18: Die Wochenindikatoren sind noch short aber auch schon stark überverkauft Und die Pepsi-Aktie ist jetzt eine von vielen, also ein Beispiel für viele andere in der zwar Wachstum in den letzten Jahren nachgelassen hat.

00:25:35: Aber auch dort sind durch diese starken Kursrückgänge in den vergangenen Jahren sozusagen Risiken eingepreist worden.

00:25:44: oder die Bewertung der Aktie hat sich dann das andere Umfeld angepasst mit dem Ergebnis dass wir heute extrem viele Qualitätsaktien finden, die von der Bewertung her – ob sie sich Kursgewinnverhältnisse anschauen oder Dividendenrenditen anschauen – so günstig bewertet sind wie seit vielen Jahren nicht mehr.

00:26:04: Und das sind viele Aktien inzwischen.

00:26:06: Es interessiert nun momentan keinen, weil die NVIDIAs, Apples, Microsoft und Micron Technologies dieser Welt momentan explodierende Gewinne aufweisen und aufgrund ihrer hohen Indexgewichte die Indizes nach oben ziehen, also MSCR World und SMP-Fünfhundert.

00:26:22: Das ist nur dazu!

00:26:22: Also so viel zur Pepsi als ein Beispiel für viele andere Qualitätsaktien was dort gerade passiert Und das bringt mich weil ich das ja gerade schon erwähnt habe in unserem dritten Punkt zu unserem Index der Woche dem Nastag ein Hundert gerade gestern wieder mit einem neuen hoch.

00:26:38: und verblüffend ist nicht dass diese Titel momentan hervorragende Wachstumsraten, hervorrangende Gewinnzuwächse ausweisen.

00:26:48: Verblüffend ist das dieser Zinsanstieg an den Rentenmärkten an diesen Aktien momentan an diesem Sektor einfach abhört.

00:27:00: Warum finde ich das ein wenig verblüppend?

00:27:03: Naja wenn wir jetzt mal die Chip-Produzenten beiseite legen, die von diesen Aufträgen von diesen Kainvestitionen profitieren so wenn wir uns also die großen Hyperscaler anschauen, die hunderte Milliarden dort hinein investieren.

00:27:20: Also die Microsofts, die Alphabets wie sie alle heißen, die nehmen ja momentan massiv Fremdkapital auf.

00:27:31: Sie haben jetzt schon für Hunderte von Milliarden Anleiheemissionen begeben um diese ganzen Investition in diese KI-Infrastruktur darstellen zu können, so investieren.

00:27:44: Das bedeutet auch hier sollte eigentlich ein gestiegenes Zinsniveau eher negativ begutachtet werden.

00:27:53: aber bisher ist davon definitiv nichts zu sehen.

00:27:56: und wenn wir auf das reine Kursverhalten schauen muss man anerkennen mit einem neuen hoch ist erst einmal einen Aufwärtstrend in Takt.

00:28:05: also auch der NASDAQ notiert natürlich oberhalb aller Durchnitzlinien die Indikatoren im unteren Bereich auf der Tages eben auch sie sind long.

00:28:12: Auch das ist okay.

00:28:13: und für ein jetzt globales internationales Aktienportfolio muss man sagen, auch eventuell trotz aller qualitativen Bedenken was dort in diesem Sektor passiert.

00:28:25: Also massive Fremdkapitalaufnahme dieses Ring-Fencing also dieses Miteinander verwoben.

00:28:32: Nvidia sagt für jeden hier hast du von mir hundert Milliarden dafür kaufst du die Tipps bei mir.

00:28:36: alle diese Dinge.

00:28:38: Das klingt nicht alles unbedingt gut aber Das Kursverhalten ist immer noch absolut okay in einem intakten Aufwärtstrend mit einer hohen, relativen Stärke.

00:28:48: Wie gesagt viele andere Sektoren haben in den letzten zwei Monaten deutlich verloren und das bedeutet natürlich die Technologieaktien sind momentan der Grund für die Stabilität von Indizes wie S&P-Fünfhundert oder MSCI World, also den Indices in denen sie ein sehr hohes Gewicht haben.

00:29:08: Und momentan scheinen die Anleger unbeeindruckt von den höheren Finanzierungskosten Investitionen in die KI zu sein.

00:29:15: und mit diesem Momentan meine ich... naja Wenn wir vorhin auf den Krisenmodus zum Beispiel in Frankreich gekommen sind und von zwei drei Jahren war auch ein momentan interessieren uns gewisse Dinge nicht, haben jetzt zwei drei Jahre später gesehen was passiert wenn diese Dinge dann doch berücksichtigt werden.

00:29:31: Aber man muss es anerkennen rein vom Handeln her sind diese Technologieaktien immer noch stark und es gibt rein technisch betrachtet immer noch keinen Grund sie aus seinem Portfolio zu entfernen.

00:29:46: In den letzten zwei Monaten war er sogar das Gegenteil, der Fall.

00:29:50: sie waren also eher der Garant für eine gewisse Stabilität im Portfolio.

00:29:54: Während viele gute Qualitätsaktien noch einmal zweistellig verloren haben muss ich anerkennen Ich hatte Ihnen in einer Einleitung gesagt, in diesem momentanen Szenario schauen wir ja auch wie bauen wir ein robustes Portfolium und was mögen wir?

00:30:11: Und jetzt muss ich nochmal in das Thema Währungen hineinkommen US-Dollar, muss ich jetzt US Dollar bei einst zwölf aufstocken wie ein Wilder?

00:30:22: Nein definitiv nicht.

00:30:24: Aber es gibt eine andere Währung die unserer Meinung nach und das habe ich Ihnen auch schon in den letzten vier bis acht Wochen erzählt ihnen eine gute Möglichkeit gibt sich in eine absolut fundamental gesunde solide stabile Währungen einzukaufen zu Kursen die Ich will nicht sagen einen Sondangebot sind aber auf jeden Fall Nicht überhöht.

00:30:47: wovon rede ich?

00:30:48: Ich rede von unserer Währung der Woche vom Schweizer Franken und nicht nur davon, weil wir eine Schweizer Bank sind.

00:30:55: Nein!

00:30:55: Sondern weil der Schweizer Franken uns aber nach solide und attraktiv ist.

00:31:00: und wir sehen das rein technisch betrachtet wenn wir den Kursverlauf der letzten zwölf Monate hineinschauen Und wem er in einem Kurs Verlauf eines Währungspaares bedeutet.

00:31:15: Wenn die Kurve steigt, steigt die Währung, die vorne im Währungspaar steht.

00:31:19: Also Euro-Schweizer Franken heißt hier in der Grafik steigende Kurse der Euro gewinnt und der Schweizer Franken verliert oder wertet ab.

00:31:27: Und jetzt ist es in diesem Jahr etwas Besonderes.

00:31:30: unserer Meinung nach passiert.

00:31:32: Ende März hatten wir noch Das war ja dieser Ausverkaufsmonat an den globalen Aktienmärkten.

00:31:39: Da sehen wir wieder wie alles miteinander zusammenhängt.

00:31:42: Ende März hatten wir sozusagen den Jahreshöchstand und auch den historischen Höchststand der Schweizer Frankens bei Null Komma Neun.

00:31:50: So, bevor also die USA den Iran überfallen hatten waren wir bei Kursen um den Null-Kommer neun drei, null Komma dreinneunzig Und dann ging es gut drei Prozent für den Schweizer Franken nach oben.

00:32:04: und seitdem obwohl sich die Lage jetzt nicht groß entspannt hat was diese Meldung angebt, immer noch mit einem Ölpreis von deutlich über ein Hundert US-Dollar.

00:32:13: Mit inzwischen teilweise krisenhaften Renditeanstiegen an den globalen Rentenmärkten hat sich der Schweizer Franken seitdem massiv abgeschwächt nämlich von Null Komma Neun auf in den letzten Wochen knapp Null Komma Neun.

00:32:27: Fünf also vier bis fünf Prozent hat der Schweitzer Franken verloren.

00:32:32: und ich sagte ihnen vor einigen Wochen das ist ein Niveau dass wir als eine anti-zügliche Gelegenheit betrachten, sich in einer Währung einzukaufen die langfristig absolut stark ist.

00:32:46: So wie sieht die aktuelle Situation jetzt aus?

00:32:48: vier bis acht Wochen später?

00:32:50: Wir bekommen aktuell sogar erste technische Kaufsignale für den Schweizer Franken oder umgekehrt ausgedrückt wenn diese Kurve fällt erste techniche Verkaufssignal für den Euro.

00:33:00: Wir hatten den MRCD mit einem Longsignal also ein Short Signal für den euro bedeutet ein Lomsignal für den Schweizer Franken und für den Euro sogar eine negative Divergenz, bedeutet für den schweizer Franken eine positive Divergänz.

00:33:14: Das sind Dinge die ich dann als Techniker besonders mag.

00:33:17: Und wenn wir uns den Schweitzer Franken ganz kurz dazu noch fundamental anschauen Thema Verschuldung Haushaltsdefizit da reden wir davon dass wir hier etwas haben was vielleicht früher einmal die Demark war.

00:33:28: also Schweizer franken ist fundamental unserer Meinung nach deutlich gesünder als euro-und US dollar.

00:33:35: Und der Kursrückgang, den wir jetzt seit dem Frühjahr im Jahr zwanzig sechsundzwanzig gesehen haben, bildet unserer Meinung nach nach wie vor eher eine Gelegenheit.

00:33:43: Jetzt auf der taktischen Ebene sogar unterstützt von ersten Kaufsignalen für den Schweizer Franken.

00:33:48: und jetzt kommen wir genau zu dem Punkt mit dieser mittel- bis langfristigen Betrachtung.

00:33:52: dadurch dass der Schweizer Franken fundamental so viel solider besser und attraktiver dasteht als Euro oder Dollar ist er eine Währung die Mittel bislangfristig auch tendenziell aufwertet.

00:34:05: Und da hilft uns auch hier, allein in den letzten fünf Jahren der Blick.

00:34:09: In die Wochenebene und wir kamen von Kursen von etwa, also Euro Schweizer Franken, eins Komma Zehn hatten in diesem März Den Tiefstand bei Null Komma Neun Hatten Uns Die Auf Diese Null Kommer Neun Vier Null Koma Neun Fünf Im Euro Erholt oder im Schweizer franken Abgewertet.

00:34:27: und Genau Diesen Schad Hatt Ich Ihnen Vor Einigen Wochen Gezeigt und Da Überschrift Lautete und Sie lautet noch immer Der Schweizer Franken und die Zweihundertwochenlinie, die blaue Linien.

00:34:37: Und wie gemalt scheint er bei der Nullkomma neun fünf auch abgeprallt zu sein?

00:34:41: Die Wochenindikatoren geben auch eher Lungsignale, die strategischen Indikatoren.

00:34:46: Und damit habe ich unserer Meinung nach in diesen Wochen und Monaten eine absolute Chance sich in einer qualitativ hochwertigen Währung zu unserer Meinung nach relativ günstigen Kursen einzukaufen.

00:35:02: Da ist nichts überhitzt, ganz im Gegenteil bietet unsere Meinung nach eher auch so eine strategische Chance.

00:35:07: und wenn ich vorhin bei Dollar gesagt habe muss ich jetzt bei einem zwölf mal Dollar Exposure erhöhen und sage den ganz klar Nein das muss sich nicht würde ich sagen Machen Sie sich Gedanken über den Schweizer Frankenanteil in Ihrem Portfolio Und die momentane Phase ist bestimmt nicht die schlechteste Phase um diesen Anteil des Schweizer Frankens im Portfolio zu erhöhen.

00:35:31: Und das zusammengenommen bedeutet und deswegen sagt ich, wir reden heute eher über grundsätzliche Dinge.

00:35:37: Krisen, krisen Szenarien, Kriesenmeldungen bieten auch immer wieder Chancen.

00:35:41: also nicht bitte immer alles negativ sehen.

00:35:44: Der Ausverkauf an den globalen Rentenmärkten macht diese Anlageklasse nach länger länger Zeit unserer Meinung wieder richtig attraktiv.

00:35:53: Sie bekommen positive Real-Renditen auch schon bei deutlich kürzeren Laufzeiten als die zehn Jahreslaufzeiten.

00:35:59: Die Investoren fordern höhere Risikopremien, höhere Zinsen.

00:36:03: das ist eingepreist.

00:36:04: unsere Meinung nach zum großen Teil also.

00:36:06: insofern sieht diese Anlageklasse auch im Portfoliokontext inzwischen deutlich besser aus.

00:36:11: und was bedeutet das für mich?

00:36:13: eine robuste Depotstruktur.

00:36:15: fangen wir mit Aktien an.

00:36:18: gute Dividendenaktionen bieten heute aufgrund des Einpreisens der höheren Zinsen am Rentenmarkt häufig nicht drei, dreieinhalb Prozent Dividendenrendite.

00:36:29: Sondern wir finden viele, viele Aktien und gute Aktien die inzwischen vier bis sechs Prozent Diverdentenrendite bieten.

00:36:34: also die gehören auf jeden Fall ins Portfolium.

00:36:37: Die Technologie-Aktien sind immer noch stark Und wenn etwas stark ist und immer noch im intakten Trend dann darf ich es auch nicht vergessen, also die gehören vielleicht auch mit gewissen qualitativen Bedenken auf jeden Fall solange sie so handeln immer noch mit hinein.

00:36:53: Was gehört unser Meinung nach?

00:36:54: Auch in das Portfolium mit hineineins Anlageklasse hatte ich in den letzten Monaten immer wieder genannt Gold.

00:37:00: Ich habe es Ihnen vor einigen monaten bei den viertausend US-Dollar genannt.

00:37:03: Dann ging es bis viertausend sieben Monat US Dollar hoch.

00:37:06: Jetzt ist es wieder deutlich runtergekommen.

00:37:08: wir sind so in dem Bereich Viertausendeinhundertfünfzig wider.

00:37:11: Das hängt zum einen an den gestiegenen Zinsen und zum zweiten an dem gestiegene US-Dollar zusammen.

00:37:15: Aber auch das ist dann eventuell eine Phase, in der auch Goldengagements aufzustocken nicht das Schlechteste ist.

00:37:25: Was gehört Ihnen?

00:37:25: ein robustes Portfolio?

00:37:27: Neben gewissen verschiedenen Aktien und Gold auch hinein.

00:37:31: die Anlageklasse Volatilität erzähle ich Ihnen auch immer wieder.

00:37:35: wir haben zwei Volatilitiatrategien im Angebot passt auf jeden Fall hinein in die Währungsthematik nochmal hier hineinschauen wollen.

00:37:44: Schweizer Franken macht auf jeden Fall Sinn.

00:37:47: gesunde, attraktive Währungen mit einer momentan eher Gelegenheit was das Kursniveau angeht und er neu oder verstärkt anleihen sind deutlich attraktiver geworden Mit dem Blick nach vorne bei allem Krisengehab.

00:38:04: Die Saisonalität unterstützt die Aktienmärkte in den nächsten Monaten.

00:38:08: Wir sind im Monat Oktober angekommen.

00:38:10: Häufig ist es von der Saisonalität so, dass wir in der ersten Oktoberhälfte noch dieses saisonale Tief sehen und kommen normalerweise in die starke Phase des Winterhalbjahres hinein.

00:38:21: Wenn Sie an der Statistik zum DAX hören wollen, seitdem er berechnen wird, hat es nur vier Vierte Quartale, also vier Jahre in denen das vierte Quartal negativ war.

00:38:35: Alle anderen Quartalen waren positiv.

00:38:38: Durchschnittliche Rendite im DAX war zu dem über alles gerechnet auch inklusive der vier negativem Quartala bei gut sechs Prozent und das ist viel ein starkes Quartall.

00:38:48: Und wenn wir jetzt noch einen Schritt weiter gehen in der saisonalen Betrachtung Wenn wir uns jetzt anschauen die jahre in den der DAX oder die Aktienmärkte In den ersten drei Quartalen, also bis zum dreißigsten neunten Positiv waren.

00:39:05: Wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit dass auch das vierte Quartalin, das wir jetzt seit dieser Woche eingetaucht sind, auch positiv wird?

00:39:12: Also wenn wir bis zum Dreißigste Neunten ein gutes Aktienjahr hatten Dann gab es bis heute nur ein einziges Jahr Ein einziges viertes Quartal das dann negativ war.

00:39:22: Das heißt Statistisch betrachtet.

00:39:24: Die Trefferquote steigt noch einmal an und auch die Performance steigt dann an, weil in der Summe, weil die negativen Quartale fehlen, per Salto sogar im Schnitt nochmal mehr hingeblieben ist.

00:39:33: Also bei allem Krisengeräte was wir momentan haben denken Sie daran, Krisen bieten Chancen.

00:39:39: dazu kommt unter anderem eine attraktive Bewertung vieler Aktien, höhere Dividendenrenditen, höere Renditen an den Anleihen mit positiven Real-Renditen plus eine Saisonalität die jetzt nicht die schlechteste ist für die nächsten Monate.

00:39:52: Insofern schauen wir mit einem optimistischen Blick in die nächste Woche und ich verabschiede mich bei Ihnen bis nächsten Mittwoch!

00:39:59: Ich bedanke mich für Ihr Einschalten, für Ihr Abonnement, für Ihre Kommentare, für ihre Fragen, für Ihren Daumen – und verbleibe wie immer mit den Worten.

00:40:09: Es war mir eine Ehre, Ihr Michael Winkler.

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