Winklers Weitblick - Kurzfristige Aktienrallye – ganz „unluxuriös“?
Shownotes
Doch auch regional lohnt der Blick über den Tellerrand: Warum Australien, unser Land „down under“, mit dem ASX 200 interessant sein kann und welche Rolle regionale Diversifikation im aktuellen Umfeld spielt. Und Luxus? Trotz der jüngsten Kursschwäche fehlt hier bislang ein entscheidender Katalysator. LVMH dient dabei als konkretes Beispiel für die aktuelle Situation im Luxussegment. Welche kurzfristigen Chancen ergeben sich daraus für Anleger? Das und mehr in der neuen Ausgabe von „Winklers Weitblick“.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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00:00:10: Hallo, so Winkelers Weitblick.
00:00:12: ohne Michael Winkler stattdessen mit mir Christian Gombert, Form Manager der St.
00:00:17: Galler Kantonalbank Deutschland!
00:00:20: Ich darf heute wieder meinen Kollegen Michael Wincler vertreten und habe mitgebracht folgenden Titel kurzfristige Aktienrallye ganz unlookseriös.
00:00:29: Warum dieser Titel?
00:00:31: Ja, möglicherweise werden die Aktienmärkte die kommenden Tage eher steigen und deswegen Aktien-Rallye.
00:00:38: Wir werden heute aber auch über Luxusunternehmen sprechen und dass die gar nicht so toll sind, dementsprechend unluxurious.
00:00:46: Fangen wir an mit dem was die Märkte derzeit belasten beziehungsweise auf was die Merkte schauen.
00:00:54: das ist allen voran der Zins in den USA und das ist der Ölpreis.
00:01:01: Wir hatten letzte Woche die erste Zinserhöhung seit Juli.
00:01:08: Die FED hat die Zinsen um twenty-fünf Basispunkte erhöht, genauso wie die EZB und die Bank of Japan im September auch Zinserhöhungen verkündet haben.
00:01:22: Als es hier natürlich die Frage ist das ein einmaliger Schritt?
00:01:26: oder kommen da weitere Zins Erhöhung?
00:01:30: Wir hatten keine Zins erhöhungsgesehen bei der Nationalbank also in der Schweiz, bei der Bank auf England Und in Skandinavien.
00:01:38: alle Banken oder alle Notenbanken haben im September getagt.
00:01:43: Das ist also der erste Bereich, warum steigen die Zinsen?
00:01:47: Vor allem aus Inflationssorgen und Inflation kommt vom Ölpreis.
00:01:52: und das zweite große Thema Wir hatten bis dato eigene steigende Ölpreise.
00:01:58: In der Spitze ist Brent auf Hundert zehn Dollar gestiegen, wir sind heute wieder um die hundert Dollar.
00:02:04: also es gab schon eine Gegendreaktion und das lag vor allem daran dass die Nachrichtenlage sehr sehr negativ in den vergangenen Wochen war.
00:02:15: Die EIA also die internationale Energiebehörde Er hat darauf hingewiesen, dass man in dem Jahr im Jahr ist, ein Defizit sehen wird.
00:02:25: Defizit bedeutet, dass die Nachfrage größer ist als das Angebot.
00:02:30: Das Angebot ist natürlich verknappt worden über den persischen Golf.
00:02:34: hier fehlen rund fünfzehn Prozent und wenn wir einen Defiziten haben also mehr nachfragen als angeboten heißt es normalerweise dass die Preise steigen.
00:02:45: Jetzt hat die Behörde aber gesagt, in twenty-seven sollte sich das wieder normalisieren und wir werden einen Überschuss haben.
00:02:55: Und dementsprechend sollten die Ölpreise dann siebenzwanzig wieder fallen!
00:02:59: Das steht so ein bisschen im Gegensatz zu Aussagen aus der Industrie allen von der Raffinerien.
00:03:05: Raffenerien haben jetzt seit einem sehr, sehr gutes Leben.
00:03:09: Sie haben Auslastung über ninety-fünf Prozent.
00:03:11: D.h.,
00:03:12: sie haben Preis macht, sie erhöhen die Margen und sie erhöht die Gewinne.
00:03:15: Also es ist wirklich gutes Umfeld.
00:03:17: Diese Unternehmen sagen pro Tag Krise oder Krieg brauchen wir drei Tage um das wieder aufzuholen.
00:03:26: Das heißt, wenn wir uns in den USA Iran-Konflikt anschauen, der dauert schon länger als hundert Tage mal drei.
00:03:35: Wir sprechen dann über ein Jahr oder mehr bis es wieder so eine Normalisierung kommt.
00:03:43: Also das waren sind die zwei großen Themen an den Aktienmärkten.
00:03:47: jetzt schauen wir uns das ganze Mal schade technisch an.
00:03:50: Ich habe hier die zehnjährige Staatsanleihe, die Rendite mitgebracht.
00:03:54: was man hier sieht das ist die rote Linie.
00:03:57: wir haben einen Aufwärtstrend also wir sprechen eher über steigender Zinsen als überfallender Zinzen.
00:04:04: jetzt gab es am sechzehnten neunten die Fettsitzung.
00:04:06: da wurde einstimmig entschieden nämlich zwölf zu null dass die Zinsen erhöht werden sollen.
00:04:14: Begründet wurde das mit der Inflation bzw.
00:04:17: PCE, drei Komma sechs Prozent und CPI-Konsumepreis in Inflacion drei Kommaa vier Prozent.
00:04:27: Das ist also über dem was Notenbanken normalerweise sehen wollen und dementsprechend wurden hier die Zinzen erhöht.
00:04:36: Von achtzehn Mitgliedern haben sich sechzehnt dafür ausgesprochen, dass es einen weiteren Zinsschritt gibt.
00:04:42: Dieser kann nur im Oktober oder Dezember sein und im November findet keine Sitzung statt.
00:04:48: Vier haben sich dafür aus gesprochen, dass man an beiden Terminen die Zinsen erhöht.
00:04:55: Das heißt also mittelfristig haben wir hier eher das Risiko, dass die Zinsen weiter steigen.
00:05:00: und weiter steigende Zins sind bedeutet für die Aktienmärkte.
00:05:04: Dass die Bewertung eigentlich fallen sollte.
00:05:07: Also es ist eher negativ.
00:05:09: Und dass du den Aktien halt einfach eine Alternative gibt nämlich den Zinsmarkt oder dem Bond-Markt der auch dann interessanter Renditen erwirtschaftet.
00:05:19: Das heisst also Steigende zins sind immer schlecht für den Aktianmarkt.
00:05:24: Wenn wir uns das ganze technisch anschauen, sehen wir dass die rote Linie doch deutlich über den Gleitern durchschnitten ist.
00:05:30: Das heißt hier wäre eigentlich eine Bewegung hin zum Durchschnitt angebracht.
00:05:36: MRCD kann auch die nächsten Tage auf ein Kauf-Signal oder Verkaufssignal in dem Fall zusteuern.
00:05:44: Das heisst hier müssten dann die Renditen fallen und der ISI im Überkauftenbereich auch hier eher eine Gegenbewegung.
00:05:51: Kurzfristig haben wir das Potenzial oder die Chance, dass die Zinsen zurückkommen.
00:05:59: Und warum sollen sie zurückkommen?
00:06:01: Das liegt dann am Ölpreis.
00:06:02: der Öl preis ist ja der Haupttreiber für die Inflation.
00:06:05: wenn wir geringere Inflations haben Dann können auch die Zinzen zurück kommen.
00:06:09: Wenn man sich den Öl Preis anschaut Der ist zwei geteilt.
00:06:12: es gibt einerseits den fundamentalen Preis.
00:06:15: Der ist sicherlich in den letzten Monaten gestiegen.
00:06:19: Das liegt einfach daran, dass billiges Öl aus den Golfregionen derzeit nicht gefördert wird und durch teures Öl von anderen Regionen ersetzt wird.
00:06:28: D.h.,
00:06:29: die Angebotskurve wird steiler und dementsprechend sollte auch der Preis steigen.
00:06:36: Es gibt natürlich noch Zusatzkosten und Komplexität was auch nochmal für einen höheren Ölpreis spricht.
00:06:43: das sind die Transportkosten, das sind Versicherungskosten usw.
00:06:48: Nichtsdestotrotz, neben dem fundamentalen Preis gibt es noch die Risikoprämie und dies eher abhängig.
00:06:53: Wie sind die Nachrichten?
00:06:54: Und wir hatten ja sehr viele negative Nachrichten.
00:06:57: Wir hatten eine schnelle Schließung der Straße von Hummus, wir hatten Probleme im Golf von Aden bzw.
00:07:02: einfach zum Roten Meer.
00:07:04: Die Ost-West Pipeline in Saudi Arabien ist Pateron beschossen worden, ist kurzfristig ausgefallen.
00:07:12: das heißt also hier eher sehr negative Nachrichten.
00:07:15: Wir würden jetzt einfach davon ausgehen, dass das Pendel auch mal in die andere Richtung gehen kann und wir haben ja aktuell die Generalversammlung der UN.
00:07:25: womöglicherweise Iran und USA miteinander Gespräche starten werden dem Fall schon positiv und könnte dazu führen, dass der Ölpreis zurück kommt.
00:07:39: Das heißt mittelfristig sehen attraktiven Ölpreis für die Ölmagers.
00:07:45: Kurzfristig würden wir eher davon ausgehen, dass die Risikoprämie ausgepreist wird, dass der Öl-Preis zurückkommt und dass die Inflationssorgen geringer werden und das auch die Zinsen dann zurückkommen.
00:07:59: Und damit kommen wir zum zweiten Teil was die Börse... derzeit bewegt neben Öl und Zinsen.
00:08:05: Wir werden heute die PMI-Daten, also Frühindikatoren in den USA sehen und aus meiner Sicht kann es sein dass jede Seite positiv interpretiert wird.
00:08:17: wenn wir sehr starke PMI Daten haben dann wird man ja aufs Wirtschaftswachstum schauen und die Aktienmärkte können davon profitieren.
00:08:23: Wenn sie eher schwach reinkommen nimmt das den Druck von weiteren Zinserhöhungen und die Zinse könnten fallen.
00:08:30: Wunderstand, die Aktienmärkte wieder steigen.
00:08:33: Ich habe hier mal eine Grafik mitgebracht, die unser Mutterhaus erstellt hat.
00:08:37: Hier sind die PMIs über die einzelnen Regionen Länder zusammengefasst.
00:08:44: Grün bedeutet wir haben Expansionskurs also wir haben ein Wirtschaftswachstum Geld bedeutet.
00:08:51: er ist Gegenteil dass die Wirtschaft an Dynamik verliert beziehungsweise und das es sogar schwächer wird.
00:08:58: Was wir hier sehen in der oberen Zeile ist global, da sind wir bei fifty-fünf.
00:09:05: Das ist ein guter Wert,
00:09:06: d.h.,
00:09:07: wir haben Wirtschaftswachstum und es geht auch parallel einher mit steigenden Aktienkursen.
00:09:12: was wir aber auch sehen, seit März im Jahr zwei tausend sechsten zwanzig nimmt die Dynamik einfach zu.
00:09:20: also wir haben immer höhere Werte.
00:09:23: Das heißt, der Trend hier ist positiv.
00:09:25: Das ist erst mal gut für die Aktienmärkte.
00:09:27: Wenn wir uns dann auf die zweite Zeile anschauen... ...die USA.
00:09:30: Hier haben wir einen Wert von fifty-sech, das ist der höchste Wert.
00:09:35: Das zeigt einfach, dass es in den USA brummt.
00:09:38: Es kommt natürlich über KI.
00:09:40: Es zeigt aber auch wenn wir jetzt hier fifty-vier bekommen, also eine schwächere Zahl, ist das im internationalen Vergleich immer noch gut!
00:09:48: Wenn wir eine große höhere Zahl bekommen, dann wird wahrscheinlich die USA weiter in Kapital anziehen.
00:09:53: Also insgesamt ist diese Grafik doch eher grün und die Pfeile, die Trends zeigen dass wir auch in die richtige Richtung unterwegs sind.
00:10:01: Vielleicht mal ein Negativland hier erwähnt weil wir da drüber auch später noch sprechen ist Frankreich.
00:10:08: Hier haben wir einen gelben Wert von Achtvierzig Komma Fünf.
00:10:12: Das heißt also wir reden eher über Schrumpfung der Wirtschaft.
00:10:16: Das ist mehr oder weniger das Resultat politischer Stillstand, verschobene Reformen und dann ein Wahlkampf zwischen den extremen.
00:10:26: Wo einfach doch sehr viel Angst im Markt drin ist!
00:10:32: Was haben wir sonst noch die Woche?
00:10:34: Wir haben morgen die Arbeitslosenhilfe bzw.
00:10:36: Erstanträge auf Arbeitslose und Hilfe.
00:10:38: auch hier kann das eher förderlich sein für den Aktienmarkt, wir haben morgen Gipfel treffen zwischen Trump und Xi also zwischen den USA und China.
00:10:48: Die Erwartungen sind sehr niedrig dass da irgendwas kommt.
00:10:52: ich gehe mal davon aus dass Trump ein Great Deal ankündigen wird allerdings für den Rest der Bevölkerung ist dieser doch klein.
00:11:03: Was wir auch noch sehen, wir werden zwei Unternehmensnachrichten sehen heute vorbürstlich General Mills.
00:11:08: ich habe das mal hier erwähnt weil es in der Vergangenheit ein paar Fragen gab.
00:11:12: General Mills ist von der Bewertung sehr interessant, wir sprechen über einen Zölber KGV Wir sprechen über sieben acht Prozent Dividendenrendite.
00:11:22: Wir hatten die Aktien unser Dividendeprodukt im Vorfeld gekauft und wir gucken heute vor allem darauf Was macht das Volumenwachstum?
00:11:32: Wenn sich da ein positiverer Trend zeigt, dann wäre das für uns positiv.
00:11:37: Und dann ist es natürlich wichtig was die Prognose macht für im Jahr zum Jahr-Zwischen.
00:11:42: Schlechter Case wäre, die Dividende wird gekürzt.
00:11:44: Guter Case wäre – die Guidance wird bestätigt oder die Prognoße wird vielleicht sogar angehoben.
00:11:52: Also das wird spannend heute Nachmittag.
00:11:55: Wir haben daneben noch die Entwicklerkonferenz bei Meta.
00:11:59: Hier ist es ein bisschen schwieriger, Meter ist sehr stark in diese Veröffentlichung reingegangen.
00:12:04: Die Aktie hat die letzten Tage ordentlich gewonnen.
00:12:07: dementsprechend wäre ich hier mal indifferent was sich mit der Aktie machen würde.
00:12:14: So jetzt hatten wir über die Zinsenöl und Volkswirtschaft gesprochen.
00:12:19: Jetzt kommen wir so den Aktienmarkt.
00:12:20: Ich habe mir in diesem Fall den MSCI-Welt mitgebracht Und wie gesagt für mich wäre kurzfristige Gegendbewegung möglich, vor allem dann wenn die Renditen zurückkommen und auch der Ölpreis zurückkommt.
00:12:35: Was für den Aktienmarkt spricht ist die Verbesserungen der PMIs.
00:12:38: Auch hier werden wir heute einen Datenpunkt sehen.
00:12:41: natürlich sprechen auch die Fiskalprogramme für Verteidigung Infrastruktur generell für Aktien aber auch die KI Investitionen solange diese positiv gesehen werden.
00:12:52: und auch hier kann das Pendel irgendwann mal wieder umschlagen.
00:12:56: In zwei Wochen wird dann die Berichtssaison vor allem in den USA beginnen, Q-trei.
00:13:02: Und wir hatten ja Q-zwei sehr starke Berichtssaison gesehen.
00:13:06: Wir hatten einen Wachstum von um die zwanzig oder einzwanzig Prozent gesehen.
00:13:11: In den USA Die Schätzungen, die jetzt nicht unbedingt sehr valide sind weil wir sehr früh noch sind liegen aktuell bei zwanziger bis zweierundzwanziger Prozent Gewinnwachstum, das heißt wir sehen keine Verlangsamung und wir sehen sehr starkes Wachstum was tendenziell auch wieder positiv für den Aktienmarkt sein sollte.
00:13:31: Und es kommt nicht nur aus KI sondern es kommt auch von anderen Bereichen.
00:13:36: in Europa hatten wir als Basis In Q-Zwei, zehn Prozent oder elf Prozent Wachstum.
00:13:44: Hier habe ich zwei Schätzungen gesehen.
00:13:45: wir sind hier natürlich noch ein bisschen früher weil die europäischen Unternehmen später berichten.
00:13:50: Ein Brokehaus hat sie mit sieben Prozent gerechnet eins mit fünfzehn Prozent wenn man hier einfach mal die Mitte annehmen zehn bis zwölf Prozent.
00:13:57: auch hier ist das Gewinnwachstums eher gut und spricht für steigende Aktienmärkte.
00:14:06: zum Schluss noch der breite Markt ist nicht teuer Wenn man mal KI und bestimmte Sektoren außen vorlässt, wir haben hier also doch eher günstige Unternehmen teilweise.
00:14:18: Das spricht auch wieder für den Aktienmarkt und wie gesagt wenn der Träger Zinsen kommen runter Öl kommt runter in die nächsten Tagen sichtbar wird kann es hier dazu kommen dass die Märkte steigen trotz Unsicherheit.
00:14:34: Wenn man so eine Aussage macht, würde man natürlich den Sektor nehmen oder den Index der es höchste Beta hat.
00:14:40: das wäre der Technologiebereich.
00:14:42: also eigentlich hätte man hier statt MSCI Welt Nestec einhundert nehmen sollen.
00:14:47: allerdings war hier die Bewegung am Freitag und am Montag schon so positiv dass ich nicht auf dem Zug aufspringen wollte.
00:14:57: Generell machen wir es ja sehr oft so, dass wir eher die Märkte oder die Unternehmen uns anschauen, die in den letzten Tagen, Wochen und Monaten anders performen haben.
00:15:07: Und das wir hier auf eine Gegenbewegung setzen.
00:15:09: Dementsprechend wer jetzt nicht Nestai kaufen möchte, wenn ich den MSI Welt kaufen möchte habe etwas anderes mitgebracht.
00:15:17: Den ASX-Wunder.
00:15:19: Das ist der australische Index.
00:15:22: Wir haben in Schwächen hier einfach mal einen Blick nach dauneinander.
00:15:26: Ich habe gerade in meinem Dividenden vor jetzt australisch Aktien gekauft, warum?
00:15:33: Weil diese eine sehr attraktive Dividende Rendite aufweisen.
00:15:37: also wir sprechen hier von Unternehmen die zwischen drei und fünf Prozent Dividend zahlen.
00:15:44: Gleichzeitig partizipieren diese Unternehmen sehr stark vom Rohstoffzyklus weil wie viele Rohstoff Unternehmen im Index haben.
00:15:53: Wir haben eine Diversifikation gegenüber Europa und den USA, USA ist eher der KI-Tweet.
00:15:59: Europa immer wieder das Thema politische Stabilität beziehungsweise politische Nachrichten Belastung sehr günstige Bewertungen fehlende Innovationen.
00:16:13: dementsprechend hier vielleicht was anderes als Europa nämlich Australien.
00:16:18: Und man profitiert hier vom Wachstum in Asien oder auch in China.
00:16:24: Das Schöne an dem Index ist, seit Jahresanfang das sieht man der roten Linie hat man mit den australischen Aktien nichts gewonnen in Australischer Währung.
00:16:34: Man hat ein bisschen über die Währungen gewonnen wenn man Euro Investor war.
00:16:40: Und jetzt wenn wir uns den Schad anschauen, auch hier im MRCD kann es ein Kauf-Signal geben.
00:16:46: Wenn die blaue Linie, die gelbe Linie von unten schneidet und im RSI sind wir auch eher im niedrigen Bereich.
00:16:54: also hier hätten wir nochmal ein bisschen Platz.
00:16:57: Also jetzt kaufe ich als vornmännischer nicht unbedingt den Index sondern eher die Einzelwerte.
00:17:02: deswegen mal einen Blick auf die Einzellwerte was noch strahlen vorhanden ist.
00:17:07: Es sind an allererster Stelle die Eisenärztproduzenten.
00:17:10: im Eisenärzbereich gab es eine Nachricht, dass ein Händler betrogen haben soll.
00:17:16: das weitet sich geradeaus.
00:17:17: Betroffen sind davon Klännkor, die Versicherungen sind einige Banken betroffen.
00:17:23: Es gab jetzt einen Gerichts- oder Vorladung ins Fürstgericht.
00:17:30: Seitdem ziehen bis in die Eisenerz-Unternehmen wieder an, also es scheint so ein bisschen dass man jetzt wieder sich auf das fundamentale Umfeld konzentriert.
00:17:42: Von den Eisenerztproduzenten den größten sind drei kommen aus Australien und das sind Rio Tinto BHP und Fortescue.
00:17:53: und BHP sind auch im Kupferbereich tätig.
00:17:56: Und Kupfe hatten wir ja letzte Woche mit Freeport angesprochen, da ist das Umfeld sehr positiv.
00:18:02: Bei Rio Tinto haben die höchste Kechgenerierung also die Förderkosten liegen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig US-Dollar.
00:18:08: Wir haben derzeit Eisenerzpreise eher bei hundert Das heißt wir haben hier extrem hohe Margen Die dann später für kapitale Allokationen an die Aktionäre ausgegeben werden können.
00:18:21: Das Qualitätsunternehmen ist in dem Fall wahrscheinlich BHP von den Essets her.
00:18:25: Man ist nur in sicheren Ländern tätig, man hat sehr große Minen die auch eher günstig produzieren.
00:18:33: Den größten Hebel hat man mit dem viertgrößten Eisenerzproduzenten Fordescue weil man hier einfach eine höhere Kosten, mit höheren Kosten produziert und dann wenn die Eisenärztpreise steigen profitiert man da überproportional.
00:18:49: Warum sollen die Eisen- ärztpreises steigen?
00:18:51: Das ist auch eher ein saisonales Thema.
00:18:53: das ist wetterabhängig.
00:18:56: in qv und qi gibt es Erika ins Australien, die heißen dem Fall Zyklon.
00:19:01: Die gehen sehr oft über Eisenärztgebiete.
00:19:05: dann fällt halt dort eine Eisenärzproduktion aus oder es gibt Probleme mit der Infrastruktur und das fördert tendenziell den Preis.
00:19:14: solange die Nachfrage kommt dann aus China stabil bleibt.
00:19:19: Das ist ein großer Bereich, nämlich Eisenärzt.
00:19:22: Der zweite große Bereich ist der Finanzsektor hier vor allem die Banken.
00:19:26: Die haben weiterhin gutes Kreditgeschäft.
00:19:28: Investmentbanking ist auch okay in Australien und man profitiert ein bisschen von Corporate Actions.
00:19:36: Das Wichtigste – und das gilt dann auch für Versicherung – wir haben hier attraktive Dividenden mit Renditen und die auch nachhaltig sein sollten.
00:19:43: Also das wären zwei Bereiche, es gibt dann noch einen dritten.
00:19:46: Es gibt ein Pharmaunternehmen, d.h.
00:19:48: CSL Kamblev Serum Limited.
00:19:52: Das Unternehmen hat als Impfstoffunternehmen angefangen ist mittlerweile einer der größten Blutbanken in der Welt.
00:19:59: Man hat ein defensives Geschäftsmodell mit strukturellem Wachstum.
00:20:03: Es war eine Zeit lang das größte australische Unternehmen.
00:20:07: dann ist man eine Krise reingeschlittert.
00:20:10: Seitdem hat man aber auch schon wieder fünfzig Prozent gewonnen, das heißt für mich waren eher die Eisenerzproduzenten Bank und Versicherung einen Kauf wo ich stetig geworden bin.
00:20:22: CSL soll nur am Rande erwähnt werden.
00:20:26: so viel zum Markt der vielleicht kommen kann und wo die Fundamentals stimmen.
00:20:32: jetzt würde ich gerne über Luxus sprechen und ich habe hier mal als Überschrift Luxusbald zum Ramspreis.
00:20:40: Wir sehen ja immer wieder die Kurse von RMS, von LVMH, die einfach jeden Tag mehr oder weniger schwächer tendieren.
00:20:50: Wenn man sich hier das KGV anschaut seit zwei Tausend Fünf sieht man dass wir doch einen Regerating bei dem ein oder anderen Unternehmen hatten dass die Unternehmen eigentlich, wird es im Falle von LVMA genauso teuer sind wie vor zwanzig Jahren.
00:21:08: Also die Aktien sind nicht unbedingt günstiger geworden.
00:21:11: Wir hatten eine Verwerfung mit Covid.
00:21:14: Das kann einerseits darin liegen Im KGV wird ja der Kurs unter Gewinn sich angeschaut Dass die Gewinner eingebrochen sind und deswegen ist das KGF so hoch.
00:21:22: Es ist aber nicht unbedingt der Fall.
00:21:24: wenn man später auf die Profitabilität schauen war diese Corona groß.
00:21:28: Das heißt also insgesamt haben die Aktionen in den letzten Jahren ein Re-Rating erlebt.
00:21:38: Und das lag vor allem daran, dass wir ein nachlassendes Umsatzwachstum haben und dass der Return on Equity beziehungsweise die Eigenkapitalverzinsung gesunken ist.
00:21:49: Die gucken wir uns jetzt auch an.
00:21:50: hier sind mal die Eigen Kapitalrenditen Return and Equity abgebildet und normalerweise gute Aktien erhöhen, ihren Return on Equity und das wird dann auch im Kurs gezeigt.
00:22:03: Was wir hier sehen jetzt vor allem für die beiden Franzosen LVMH und MS.
00:22:07: Die Return-on-Equities sinken seit Zweiundzwanzig Und das heißt mehr oder weniger.
00:22:13: es gibt keinen Grund warum man ein höheres KGV für diese Aktien zahlen sollte.
00:22:21: Bei MS und LVMM liegt es vor allem am Bereich Taschen und Lederwaren.
00:22:27: Bei Richemont ist der Treiber eher das Urngeschäft.
00:22:31: Das ist vorher schon in die Krise gegangen, deswegen sehen wir hier jetzt in der gelben Linie eine leichte Erholung.
00:22:38: Nichtsdestotrotz muss man sagen, Rettorn und Equity von fünfzehn Prozent – das ist jetzt nicht unbedingt viel vor allem dann wenn ich ein KGV von fünfundzwanzig habe.
00:22:49: Was hinzukommt?
00:22:52: Diese drei Unternehmen sind tendenziell Indexmitgliedern in den Ländern, die eine schwache Aktienperformance zeigen, nämlich Frankreich und die Schweiz.
00:23:02: Das heißt, passive Investoren müssen nicht unbedingt diese Länder kaufen und ziehen dadurch nicht die Indexmitgieder nach oben.
00:23:12: So dann schauen wir uns mal genauer den Return on Equity an.
00:23:20: Teile teilen.
00:23:21: Nämlich einerseits die Profitabilität, die Effizienz S-Turnover genannt und die Verschuldung.
00:23:30: Wir finden es immer positiv wenn die profitabilität und die effizient steigen.
00:23:35: Wenn die verschuldung Steigt und deswegen der return on equity steigt ist das eher mal kritisch zu sehen beziehungsweise man muss zweimal drauf gucken Wenn wir uns die Profitabilität jetzt im Falle von LVMH anschauen.
00:23:50: und Profitibilität heißt Gewinn durch Umsatz, sprich mit wie viel vom Umsatz bleibt als Gewinn übrig.
00:23:59: Da sieht man dass wir zu Zeiten von Corona die höchsten Margen gehabt haben und seitdem fallen die Margen.
00:24:09: Das ist erstmal so ein Trend der uns nicht gefällt können wir den erklären?
00:24:14: nur bedingt Es liegt natürlich am Umsatzwachstum, das kringere Ausfeld.
00:24:19: Es liegt aber auch an Preising.
00:24:22: Möglicherweise kann man nicht mehr die Preise verlangen, die man in der Vergangenheit verlangt hat und es liegt am Mix regional oder divisional Die Effizienz, dass ist die grüne Linie in der Mitte.
00:24:36: Ich finde dies aus meiner Sicht eher mal unproblematisch ist eher das Thema Profitabilität.
00:24:41: Und jetzt kommen wir zur Verschuldung.
00:24:43: Die Verschouldung hatte ihren Pieck gehabt.
00:24:47: das war im Rahmen der Tiffany-Übernahme.
00:24:49: Seitdem ist die Verschuldung zurückgekommen und wenn das Unternehmen jetzt den Return on Equity steigern wollte, könnte man Verschulungen wieder aufbauen was auf dem Niveau wahrscheinlich auch akzeptabel wäre.
00:25:03: Das kann man entweder dadurch schaffen dass man etwas anderes kauft.
00:25:07: allerdings aus meiner Sicht gibt es derzeit nichts großes was man kaufen kann oder sinnvoll kaufen kann.
00:25:14: dementsprechend wäre die Frage nach dem Aktienrückkauf.
00:25:18: Sprich, wenn LVMH morgen ein Aktien-Rückkampf ankündigen würde, würde das eher positiv gesehen.
00:25:25: ist?
00:25:25: Ist die Wahrscheinlichkeit hoch?
00:25:27: Eher nein!
00:25:29: Deswegen schauen wir uns mal gerade den Kursverlauf an und hier sehen wir, dass es enttäuschend ist, dass man seit im Jahr für mehr oder weniger fünfzehn Prozent an Wert verloren hat und es fehlen einen wenig die Katalysatoren.
00:25:44: Die Katalylisatoren können sein... Wachstum wieder strukturell wächst, beziehungsweise dass man die Verschuldung über Aktienrückkäufe erhöht.
00:25:56: Wir haben hier das Problem Frankreich.
00:25:59: und gut wir haben hier auch natürlich Wahlkampf in der sehr linke Regierung und Luxus – das passt nicht ganz!
00:26:07: Wir haben das Thema Nachfolgeregelungen für Bernhard E. Anno erst CEO und Sherman, er ist neun-sebzig Jahre alt Und hat sich jetzt in der Satzung genehmigen lassen, bis zu fünfundnachtzig so arbeiten.
00:26:22: Ich hoffe diese Blaupause geht nicht nach Berlin Aber nichtsdestotrotz haben wir natürlich hier das Thema Nachfolgereglung.
00:26:30: Wir haben jetzt ein bisschen das Problem dass die USA nicht richtig wächst und China.
00:26:35: allerdings kann das natürlich in den nächsten Quartalen oder Jahren passieren und das wäre dann positiv.
00:26:42: Und wir brauchen vor allem Wachstum in Lederwaren und Taschen, d.h.
00:26:46: mittelfristig finde ich die Aktie interessant.
00:26:49: kurzfristig muss man klar sagen falscher Sektor, falsches Land.
00:26:53: Wir würden lieber in andere Bereiche investieren auch wenn wir davon ausgehen dass für kurzfristige steigende Aktienmärkte haben.
00:27:03: Damit komme ich auch schon zum Fazit.
00:27:05: Wir hatten heute über Zizinsen und Ölpreis gesprochen, ich hatte gesagt wenn es hier eine Gegenbewegung gibt sprich eine Bewegung nach unten eröffnet das kurzfristig eine Chance für den Aktienmarkt.
00:27:17: wir haben das am Beispiel MSCI Welt gezeigt.
00:27:20: aber hier klar der Verweis Wenn man daran glaubt kann man mit mehr Bitter reingehen dann wäre der Nesteck ein hundert angebracht, hier ist dann Thema KI-Träte und generell gilt Risk on Trade.
00:27:34: Das heißt also eher die züglichen Unternehmen Eisenerz in Australien oder auch eine Lufthansa, die natürlich darf auch profitiert von einem fallenden Ölpreis.
00:27:45: Wir hatten eine regionale Diversifikation ins Spiel gebracht mit Australien was wir aktuell in den Fonds machen und auch recht interessant finden, dann haben wir über die Luxusunternehmen gesprochen.
00:28:00: Die fallen aktuell nicht unbedingt in unser Beuteschema hinein.
00:28:05: Wir hatten das ausführlich an der LVMA besprochen.
00:28:08: Das war es von meiner Seite!
00:28:10: Ich wünsche dann eine erfolgreiche Börsenwoche.
00:28:13: Nächste Woche kommt wieder Michael Winkler und ich werde dann wieder im November ihn vertreten.
00:28:19: Bis dahin alles Gute ihr Christian Gombert.
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