Winklers Weitblick - Steigende Zinsen, steigende Ölpreise und ein nervöser Yen

Shownotes

Auch der Ölmarkt erreicht eine kritische Zone. Mit Preisen nahe 100 USD je Barrel wächst die Nervosität, denn weitere Anstiege könnten Inflationserwartungen neu entfachen und zahlreiche Anlageklassen unter Druck setzen. Damit rückt die Entwicklung des Ölpreises einmal mehr in den Mittelpunkt der globalen Kapitalmärkte. Spannend bleibt zudem der Blick nach Japan. Die langjährige Schwäche des Yen könnte sich ihrem Ende nähern und damit die Spielregeln für den japanischen Aktienmarkt verändern. Anleger sollten den Fokus neu ausrichten: Weg von klassischen Exportwerten und stark zinssensitiven Branchen, hin zu binnenorientierten Unternehmen und Profiteuren eines steigenden Zinsumfelds. In diesem Zusammenhang rückt Tokio Marine Holdings als Aktie der Woche in den Fokus. Der Versicherer überzeugt aktuell mit Qualität, profitiert von steigenden Zinsen und präsentiert sich aus technischer Sicht in einer starken Verfassung. Ebenfalls interessant ist Freeport-McMoRan, das als führender Kupferproduzent vom anhaltenden Bullenmarkt im Kupfersektor profitieren kann und ebenfalls ein positives charttechnisches Bild zeigt. Zwischen steigenden Zinsen, höheren Energiepreisen und Währungsturbulenzen bleibt es an den Märkten spannend. Umso wichtiger wird die gezielte Auswahl von Regionen, Sektoren und Einzeltiteln. Jetzt den kompletten Weitblick ansehen und informiert bleiben! Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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00:00:10: Es ist einiges los an den Kapitalmärkten, weniger bei den Aktienindices als vielmehr in den anderen Anlageklassen.

00:00:16: Was habe ich Ihnen mitgebracht?

00:00:18: Sieben Dinge!

00:00:19: Die Meldung der Woche kommt aus dem Immobiliensektor.

00:00:24: Diese Meldungen bringt uns zu unserem zweiten Punkt, unserem Sorgenkind der Woche aufs Dachs eine aktuelle Analyse der Wonovia-Aktien.

00:00:33: Wir bleiben wieder bei dem Thema Zinsen, unser Zins der Woche.

00:00:36: Nachdem wir letzte Woche mit uns die zehnjährige Bundesanleihe angeschaut haben schauen wir heute und sie zehnjährig US-Tregeriann, die bei vier Komma acht notiert dann vom ganz den Westen ab in den Osten.

00:00:49: Wir schauen nach Japan.

00:00:51: Wir müssen über den japanischen yen reden unsere Währung der Woche.

00:00:55: was ist dort los?

00:00:55: Und welche Auswirkungen hat es Dann?

00:00:59: Rohstoff der Woche.

00:01:01: Öl erreicht wieder die einhundert US-Dollarmarke, also auch da passiert einiges.

00:01:06: Dann habe ich Ihnen noch zwei Aktien der Woche mitgebracht.

00:01:08: Noch einmal zu dem japanischen Thema, die Tokyo Marine Holdings.

00:01:13: und wir bleiben beim Rohstoffthema aber nicht bei Öl sondern schauen uns die Kupferreli an und dort die Freeport McMorrin.

00:01:20: Also bleiben Sie dran!

00:01:23: Herzlich willkommen bei Ihrer Sankt Galakantonal Bank mit einer neuen Ausgabe von Winklers Weitblick.

00:01:28: Der Titel der heutigen Folge lautet steigende Zinsen, steigenden Ölpreise und ein nervöser Jänner.

00:01:36: Wir haben Mittwoch den neunten September und wir nehmen immer morgens vorbörslich auf.

00:01:41: das wissen Sie!

00:01:42: Und sie wissen auch mein Name ist Michael Winkler.

00:01:46: noch einmal herzlich willkommen.

00:01:49: Lassen Sie uns direkt einsteigen mit der Meldung der Woche.

00:01:51: Wir reden ja in den letzten Wochen sehr viel über die Zinsmärkte und die steigenderen Zinssen, über Gewinner der Zinsnen, über Verlierer der Zinnsen Letzte Woche, einer der Gewinner die Bankenbranche.

00:02:00: Ich habe Ihnen die HSBC Holdings als Aktie gezeigt.

00:02:03: heute beschäftigen wir uns eher mit den Belastungen steigender Zinsen und das bringt uns zu unserer Meldung der Woche.

00:02:12: droht der Immobilienbranche die nächste Pleitewelle.

00:02:16: nach den Insolvenzen der Projektentwickler Pandion und Peters Development herrscht Unruhe.

00:02:22: auf dem Immobilianmarkt Erwicht es jetzt noch weitere Entwickler und Experten mahnen zur Vorsicht.

00:02:29: So, wir sind jetzt bei dem Thema.

00:02:31: steigende Zinsen belasten einige Sektoren Und dazu gehören eben die entweder direkt die Projekte Entwickler.

00:02:40: Bei uns geht das ja um die Aktien, um die Immobilienaktien und Das lässt uns einen Blick auf die aktuelle Situation bei der Wonovia Deutschlands größtem Wohnungsbau Konzern werfen.

00:02:51: Die Aktie ist an der Börse immer noch etwa sechzehn Milliarden Euro wert hat, wenn es so bleibt inzwischen eine Dividendenrendite von deutlich oberhalb der sechs Prozent.

00:03:01: aber wir können, wenn wir gleich in den Kursverlauf der letzten zwölf Monate der Wonovia-Aktien hineinschauen direkt sehen welche Veränderungen im Zinsumfeld direkte Veränderung auf den Aktienkurs der Woonovia haben.

00:03:14: Lassen Sie uns einen Blick hineinwerfen vor einem Jahr Kurse etwa um die achtundzwanzig Euro und heute unterhalb von neunzehn Euro, also fast zehn Euro minus prozentual deutlich zweistelliges Minus.

00:03:29: Also ein fallender Kurs und das bei einem Dachstand von fast sechsundzwansichtausend Punkten.

00:03:35: Die technische Situation ist relativ einfach.

00:03:38: auf den ersten Blick Wenn im Chart etwas links oben beginnt und rechts unten aufhört, ist das ein Definition intakt der Abwärtstrend.

00:03:46: Sie notiert auch unterhalb aller Durchschnittslinien die Fallen.

00:03:49: Die blaue Linie, die Zwei-Hunderttage-Linie – sie kennen meine Systematik – die grüne Linie oder die Einhunderttagelinie, den in den letzten Monaten immer wieder auch der Widerstand war.

00:03:58: Und die pinke Linie – die Achtunddreißig-Tage- Linie.

00:04:01: Wir hatten im März einen Tief bei etwa einundzwanzig Euro.

00:04:08: Zu diesem Tief kam es natürlich, als Ende Februar Anfang März die USA Iran angegriffen hatten der Ölpreis auf hundertzwanzig Dollar gestiegen ist.

00:04:19: Die Zinsen gestiegen sind.

00:04:21: das hat zur Folge gehabt dass der Aktienkurs aus dem Februar heraus von achtundzwanzige Euro massiv Richtung einundzwansig Euro gefallen war.

00:04:31: wir hatten in dem Umfeld natürlich Ein generell schwachen Börsenmonatmärz und bis auf die Öl-Aktien ist gefühlt ja alles gefallen in diesem Monatmärt, aber auch die mobilen Aktien dann besonders stark.

00:04:42: Und was jetzt mit dem Blick nach vorne bis heute eben auffällt von diesem Märztiefstand konnte sich der DAX ja deutlich erholen.

00:04:50: Er hatte Kurse um die Zweiundzwanzigtausend Punkte und gegen Richtung sechsundzwanzigtausendeilweise da drüber.

00:04:55: Die Wonovia Aktie konnte sich auch erholern von einundzwantig bis vierundzwandig in den April hinein.

00:05:01: Aber seitdem wir die Thematik der steigenden Zinsen haben, und ich hatte Ihnen letztes Jahr die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe gezeigt.

00:05:09: Die mit Werten von drei Komma drei fünf Prozent mehrjährige Höchststände erreicht hat sehen wir sofort dass das die mobilien Aktien belastet.

00:05:19: denn sie Sehen, dass sie zwar trotz Zwischenerholungen tendenziell am Fall ist Und eben jetzt momentan an neuen Mehrjährigen Tiefstand erreicht hat.

00:05:30: Ein Hoffnungsschimmer gibt es im unteren Teil der Grafik, der MRCD.

00:05:33: Der hat diese neuen Tiefskurse der Aktie bisher nicht bestätigt.

00:05:38: also es könnte vielleicht eine positive Divergenz werden.

00:05:40: mal schauen aber charttechnisch ist das momentan definitiv noch ein Intakt da abwärts trennt und wir sehen auch noch keine Bodenbildung.

00:05:50: Und diese Zinssensitivität die wir jetzt hier in den letzten Monaten sehr schön sehen konnten können wir noch viel klarer sehen, wenn wir einen Blick auf die strategische Ebene der Wonovia-Aktie werfen.

00:06:04: Und hier habe ich Ihnen heute nicht nur den Kursverlauf der letzten fünf Jahre mitgebracht, sondern mehr als zehn Jahre.

00:06:11: Wir beginnen im Jahr zwei Tausendundfünfzehn.

00:06:14: Dort notierte die Wonoviakzie etwa bei Kurzen auch um die zwanzig und wenn Sie sich daran erinnern was von zweitausendfünftzehn bis etwa zweitausendzwanzig passiert ist an den Rentenmärkten sinkende Zinsen bis hin zu einer Phase sogar der Negativ-Zinsen.

00:06:31: Man mag sich kaum noch daran erinnern, gerade in dem Jahr für die Mubilienaktien war diese sinkenden Zinse unter anderem nicht nur Treibstoff für die Börse aber auch Treibstoff speziell für die Immobilienaktion.

00:06:45: Das heißt in dieser Phase ist Wonovia von zwanzig bis auf Kurse um fünfundfünfzig Euro gestiegen.

00:06:52: und mit dem Angriff auf die Ukraine der steigenden Ölpreise, der steigenten Inflationsraten und der steigenen Zinsen sehen Sie wie sensitiv die Bonovia darauf reagiert hat nämlich mit einem ganz klaren Ausverkauf.

00:07:06: Der erst sein Tiefstand im Jahr mit einer Wiederberuhigung an der Inflationsfront, einer Beruhigung bei den Rohstoffpreisen dann auch eine Beruhigung bei den Zinsen.

00:07:29: Eine deutliche Kurserholung von sechzehn bis auf fast fünfunddreißig Euro.

00:07:33: und seitdem tut sich die Aktie einfach schwer.

00:07:36: ganz nebenbei Die blaue Linie hier auf der Wochenebene, die strategische Zweihundertwochenlinie fungiert seit zwei tausend vierundzwanzig immer wieder als Widerstand der die weiteren Kurserholungen der Aktie ausgebremst hat.

00:07:52: Und wir sehen jetzt über einen Zeitverlauf von über zehn Jahren sehr schön, die positive Wirkung eines fallenden Zinses und die eher belastende oder negative Wirkung eines steigenden Zinnses.

00:08:06: Also Thema steigender Zins, steigende Refinanzierungskosten.

00:08:09: Und das zeigt – und das war ja auch Ihre Frage wie wir sozusagen die Bonovia sehen – natürlich kann man sagen sie ist inzwischen extrem günstig attraktiv bewertet aber man muss auch anerkennen durch die Verschärfungen der Situationen an den Rentenmärkten.

00:08:24: Und wieder steigenden Ölpreise.

00:08:26: auf die kommen wir nachher noch.

00:08:28: Bevor wir keine Beruhigung am Rentenmarkt sehen wird sich auch der Kurs der Bonovian Aktien nicht wirklich deutlich beruhigen können.

00:08:35: Also das Fazit für Immobilienaktion.

00:08:38: oder hier am Beispiel unserem Sorgenkind der Woche, der Wonoviakze.

00:08:42: Es besteht einfach eine sehr hohe Abhängigkeit von der Zinsentwicklung sowohl positiv als auch negativ.

00:08:49: Im Momentan sehen wir die eher negative Phase.

00:08:52: Das war unser Sorgen Kind der Woche dem Wonoviaakze – auch Ihre Frage.

00:08:57: Und sie hatten auch unter anderem nach Indizes gefragt, die Aktienindices.

00:09:01: Die brauche ich momentan nicht erneut analysieren weil es tut sich wie gesagt auf der Indexebene relativ wenig.

00:09:07: die meisten Indices notieren in der Nähe ihrer Höchststände.

00:09:10: Sie konsolidieren und das hatte ich in den letzten ein zwei Wochen auch schon zum Thema gemacht wenn Zinsen steigen und die Berichtssaison vorbei ist.

00:09:18: momentan die Notenbanken mit Zinserhöhungen kommen.

00:09:21: also morgen wird die ECB erhöhen.

00:09:22: am Donnerstag in der nächsten Woche Das wird noch spannender haben wir die Sitzung übrigens der FED und der Bank of Japan.

00:09:28: Da werden wir auch schauen, was und welche Zinserhöhungen es geben wird.

00:09:32: ja unter dem Umfeld tun sich die Aktienmärkte einfach schwer.

00:09:36: da gibt das momentan nicht viel zu berichten.

00:09:38: Wir sehen noch keinen großen Verkaufsdruck.

00:09:40: also insofern lassen sie uns zu unserem dritten Punkt der Woche kommen und das bleiben wir bei den Zinsen nämlich der Zins der Woche.

00:09:48: und wie angekündigt nachdem ich Ihnen letzte Woche die Entwicklung der zehnjährigen Bundesanleihe oder der Rendite der zehn jährigen Bundes Anleihe gezeigt hatte Werfen wir heute mal wieder einen Blick in die USA, die Zehnjährige US Treasury.

00:10:00: Und da sind wir bei vier Komma acht Prozent.

00:10:04: hier habe ich ausnahmsweise nicht Die Rendite Entwicklung der letzten zwölf Monate sondern hab ihn den letzten drei Jahre mitgebracht Denn im Jahr zwei tausend Dreiundzwanzig waren wir ein wenig höher.

00:10:14: Vier Komma Neun vier Kommanneun fünf Prozent.

00:10:17: Anfang Zwei Tausend Fünfund Zwanzig Waren wir auch Mal Bei Der Vier Kommar Acht und die Zone, Marke haben wir durch die Zinsanstiege der letzten Wochen einfach wieder erreicht.

00:10:27: Und ich hatte es auch in der letzte Woche schon erläutert Wir haben ein globales Phänomen weltweit steigende Zinsen.

00:10:34: Wir reden nicht nur über eine Bundesanleihe oder US Treasury.

00:10:37: Wir haben das Thema aber, das wissen Sie aus ufernde Staatsverschuldungen, hoher Haushaltsdefizite, steigenden Zinsbelastung.

00:10:46: Wir haben ein strukturelles Problem und genau das Preisen, die ich merkte gerade ein.

00:10:50: Technisch betrachtet sind wir momentan in einem intakten Zinsaufwärtstrend auch bei der zehnjährigen US-Drächerie.

00:10:57: Sie notiert oberhalb aller Durchschnittslinien selbst ober halb der Achtunddreißig Tage Linie, die momentan deutlich bei vier Kommasieben ist aber die Rendite und dass es eher mit dem Blick nach vorne der spannende.

00:11:10: Wir erreichen langsam ein wichtiges, eventuell auch kritisches Niveau mit dem Erreichen der Höchststände der letzten Jahre.

00:11:17: Also Höchstehende sind ja häufig für uns immer sehr gut aber Höchstände bei Renditen sind eh nicht so gut weil dann die Kurse der Anleihen entsprechend gefallen sind.

00:11:26: und wie diese jetzt vier Komma acht Prozent auch im längerfristigen Kontext einzuordnen sind hilft uns wenn wir auf die strategische Ebene schauen.

00:11:36: und hier habe ich ihnen die Rendite Entwicklung der zehnjährigen US-Rechery bis in das Jahr zwei Tausend und fünf zurückgebracht, also über zwanzig Jahre.

00:11:46: Und wir sehen zum einen von Zweitausendundfünf bis eben zweitausendsundzwanzig tendenziell eine Zinsabwärtstrende.

00:11:54: Und während unsere Bundesanleihe im Jahr zweitauzentzwanziger Negativzinsen hatte die US-Rechery immerhin noch eine Plus Nullkommar Fünf als Rendite gehabt.

00:12:03: sie ist nicht auf oder unter die Nullinie aber dieser deutliche Zinsanstieg in den letzten Jahren und dann dieses Kursverhalten oder Preis Verhalten der letzten ein anderthalb Jahre.

00:12:15: Denn im Bereich um vier knapp vier Prozent war jetzt mit singenden Renditen immer Schluss, und wir notieren wenn man sich das technisch betrachtet nach dem starken Zinsanstieg seit Hier oben in einer Spanne zwischen vier bis fünf ganz plakativ gesagt und solche Zinsen oder höhere Zins, hatten wir.

00:12:42: Und das ist jetzt der Blick in die Historie zum letzten Mal in den Jahren two-tausend sechs, zwei tausend sieben da waren wir leicht oberhalb der fünf Prozentmarke.

00:12:50: Fünf, zwei, fünf, drei also.

00:12:53: insofern nähert sich auch hier die Rendite der zehnjährigen US Treasury einem wichtigen einen eventuell auch kritischen Niveau.

00:13:03: Denn wir wissen auch empirische Studien belegen, Aktienmärkte fangen an sich schwer zu tun oder bekommen Probleme falls die zehnjährigen US-Zinsen die fünf Prozentmarke überschreiten sollten.

00:13:18: Wir sind jetzt nicht mehr so weit weg und wenn wir diese Phase momentan haben dass wir uns eben dieser fünf Prozent Marke nähern.

00:13:26: Also ist es erstens eins, was Donald Trump überhaupt nicht gefällt oder auch den Finanzministerium nicht gefellt weil sie sich teurer refinanzieren müssen.

00:13:34: und wir sind in den USA zwischen bei über vierzig Billionen Dollar Schulden.

00:13:40: Jeden Tag müssen drei Milliarden Dollar Zinszahlungen geleistet werden.

00:13:44: das heißt in diesem Kalenderjahr ist zum allerersten Mal der Haushaltsposten Zins Zahlung mit über ein Tausend Milliarden US-Dollar sogar größer als der Verteidigungshaushalt geworden.

00:13:57: Also, das sind Dinge die sind strukturell nicht fein und wir sehen eben momentan leider auch keine Entspannung an der Zinsseite.

00:14:04: Das heißt, wir haben dieses struktuelle Thema nur noch einmal als Ergänzung dazu wenn Sie wissen möchten wie wir in unseren Rentenstrategien positioniert sind gerade in unserer aktiven Strategie unserem Rentenflex.

00:14:17: Wir vermeiden zum einen das Thema Staatsanleihen, weil es uns strukturell nicht gefällt und wir vermeiden auch lange Laufzeiten.

00:14:25: Das heißt alle diese Zinsanstiege die dort stattfinden betreffen uns gar nicht.

00:14:30: Wir sind im drei bis vierjährigen Bereich positioniert.

00:14:33: Das nur dazu!

00:14:35: Und von den Zinsen?

00:14:36: Ich sage dir an den Anlageklassen ist viel los.

00:14:39: müssen wir mit der Entwicklung der letzten eins zwei Wochen nochmal wieder in die Währungen schauen und jetzt nicht zum Euro oder zum West-Oller sondern zum Yen Währung der Woche.

00:14:49: Meldungen dazu von auch gestern.

00:14:52: Japans Wirtschaft wächst im zweiten Quartal stärker als zunächst geschätzt, die Lage im Nahen Osten hat das Wachstum weniger belastet als befürchtet.

00:15:02: Das Bruttoinlandsprodukt steigt auf das gesamte Jahr hochgerechnet um einem Prozent, also starke Wirtschaft.

00:15:09: und dann jetzt kommen wir wieder noch stärker zu dem Thema Währungen.

00:15:13: Zinsspekulation in Japan treiben jen an.

00:15:17: Also treiben Yen an ist etwas ganz anderes als das, was wir in den letzten Jahren gesehen haben.

00:15:23: Denn dort wurde der Yen nicht angetrieben sondern er wurde runtergeschubst.

00:15:26: Der japanische Yen stieg auf dem höchsten Standort Mitte Februar, angetrieben von Kursgewinn bei Chipwärten und all diese Dinge.

00:15:33: Das sind ja wieder die Aktienmärkte.

00:15:35: aber wir wollten ja über das Thema Währung & Yen.

00:15:39: Und da es etwas passiert... Nicht nur dass wir Ende Juli zum ersten Mal diese konzertierte Deviesenmarktintervention der japanischen Notenbank und der amerikanische Notenbanken gesehen hatten.

00:15:53: Weil allein der Blick auf die letzten zwölf Monate zeigt ja, Wir hatten ein Dollar yen von etwa hundertsiebenundvierzig.

00:16:02: Der ist dann gestiegen Und gestiegen ist das Währungspaso.

00:16:05: Der Dollar ist gestiegen.

00:16:06: Der yen ist gefallen.

00:16:07: Wenn diese Kurve nach oben geht fällt der yen und der dollar steigt bis auf Ja, Werte von eben deutlich oberhalb der Hundertsechziger-Marke die immer so das kritische Niveau war bis auf hundertsechszig.

00:16:17: Dann kamen die Intervention.

00:16:19: Das ging dann mal ganz kurz bis hundertfünfundfünftig hinunter also für den Jennen nach oben und hatte sich dann erholt bis ein hundertundsechzig.

00:16:28: Also der jenen neigt wieder zur Schwäche Und in den letzten Tagen ging es massiv Wieder nach unten in zwei Schüben Auf Werte Von sogar unter hundert fünfundfünfzig.

00:16:38: Das heißt technisch betrachtet haben wir inzwischen alle Durchnitzlinien unterschritten.

00:16:45: Wir haben die letzten Tiefs, die wir hatten bei hundertfünfundfünfzig unterschritten was wiederum bedeutet von der technischen Situation hat sich der Abwärtstrend des Jens, die Schwäche des jen In eine Topbildung für den Dollar oder eine Bodenbildung für die Nieren umgewandelt und rein technisch betrachtet ist dieser Abwärtstrend erst einmal nicht mehr intakt.

00:17:08: das heißt Die Gesamtbetrachtung für den japanischen Yen hat sich eventuell geändert.

00:17:15: Und auch das sehen wir noch deutlicher, wenn wir auf die strategische Ebene, auf die Wochenebene bis in das Jahr zwölfhundzehn und zwanzig zurückgehen.

00:17:24: Dort hatten wir eben Werte von etwa einhundert fünf, einhundred und zehn und dann diese massive Jenschwäche bis eben auf Hundertundsechzig.

00:17:34: Das heißt, in den letzten fünf Jahren hatten wir ca.

00:17:37: eine Fünfzigprozentige Yen-Abwertung oder eine US-Dollaraufwertung.

00:17:42: Und das bedeutet natürlich wenn die eigene Währung sehr schwach wird ist es gut für meine Exportindustrie Schlecht aber eher für alles was ich importieren muss.

00:17:52: und da Japan keine Rohstoffe, keinen Öl hat steigt im Dollar umgerechnet die Ölrechnung ganz stark an einmal über den Wechselkurs.

00:17:59: Und jetzt auch noch bei Ölpreisen von einhundert US-Dollar.

00:18:03: Rein technisch betrachtet nur ganz kurz dazu Jetzt mit den hundertfünfzig ist sie eine Hundertwochenlinie erreicht.

00:18:09: auf die zweihundertwochenninie ist nicht weit weg die ist bei knapp hundert fünfzig.

00:18:12: Die Wochenindikatoren sind noch short.

00:18:14: das heißt aber auch auf der strategischen Ebene sehen wir eher Nach diesem fünftigprozentigen Anstieg des US-Dollars in den Jahren eher eine Topbildung des Dollars oder die Bodenbildung im Yen.

00:18:26: Und die Frage wird dann ja grundsätzlich sein, muss ich eventuell Anlagen im YEN dann anders bewerten als bisher?

00:18:35: Das werden wir nachher bei der Aktie der Woche machen.

00:18:37: Aber bevor wir dazukommen von der Währung der Woche also einem Ende des Abwärts Trends müssen wir aufgrund der aktuellen Meldung zu unserem fünften Punkt noch einmal auf den Rohstoff der Woche und die aktuelle Preisbewegungen bei Brandschauen.

00:18:54: Wir sind wieder bei einhundert Dollar für das Fass, man kann es kaum glauben nachdem wir uns ja noch im Juli bis auf siebzig US-Dollar sozusagen entspannt hatten.

00:19:08: und ich habe ihn die ganze Zeit gesagt naja die Meldungen um den Ölmarkt interessieren nicht mehr so sehr.

00:19:16: Brent notiert irgendwo in einem für die Kapitalmärkte eher neutralen Bereich um die Achtzig, Neunzig Dollar.

00:19:23: Es hilft nicht viel es tut auch nicht besonders weh.

00:19:25: aber jetzt muss ich sagen mit dem aktuellen Kursanstieg aufgrund der erneuten kriegerischen Handlung und angeblich war ja seit April schon alles erledigt.

00:19:36: Mit dem Anstieg jetzt auf die einhundert Dollar erreichen wir wieder so ähnlich wie bei den Währungen oder bei den Zinsen eine wichtige eventuell auch kritische Marke.

00:19:46: Denn sollten die Ölpreise jetzt weitersteigen, wie der Oberhalt deutlich oberhalb der einhundert US-Dollarmarke notieren?

00:19:56: Glaube ich dass das durchaus für Unruhe in anderen Anlageklassen sorgen könnte.

00:20:02: Was meine ich damit?

00:20:04: Also dann hätten wir genau wieder die Thematik, die wir seit März hatten steigende ÖlPreise, steigenden Inflationsraten, Notenbanken müssen eventuell Zinsen erhöhen würde die gesamte Thematik wieder erneut anheizen oder eventuell verschärfen.

00:20:18: Dazu kommt natürlich außer der Ölindustrie und den Ölaktien, die natürlich profitieren würden von den hohen Ölpreisen, wenn ja alle anderen Branchen für die Öl dann eher ein Kostenfaktor ist im Sinne der Energielieferung wieder belastet werden.

00:20:36: also es wäre nicht unbedingt gut für die Weltwirtschaft.

00:20:38: Also mal schauen wie das weitergeht.

00:20:40: aber ich möchte Sie nur darauf hinweisen wir sind jetzt an einer kritischen Marke angekommen.

00:20:46: Und wenn ich mit den MACD betrachte, der ist lang und da würde sogar einen weiteren Kursanstieg oder Preisanstieg des Öls unterstützen.

00:20:54: also die Gegebenheiten wären da.

00:20:56: Also mal schauen was in den nächsten Tagen von der Meldungsfront kommt.

00:21:00: Insofern Ist das was wir hier momentan in den Anlageklassen sehen US-Cins bei vier Komma acht Öl bei ein Hundert US Dollar Wieder ein Mix Der eventuell für ein etwas unruhigeren Herbst Sorgen könnte, was wir bisher bei den Aktienmärkten aber definitiv nicht sehen.

00:21:20: Nur schon mal als Hinweis und das bringt uns dann zu unserem sechsten und theoretisch siebten Punkt haben ihn zwei Aktien der Woche mitgebracht.

00:21:29: Ich habe gerade zu dem japanischen Aktienmarkt gesagt Wenn eine Währung über viele Jahre schwach war zum Dollar die letzten fünf Jahre Fünfzig Prozent abgewertet hat War das natürlich super für die exportorientierten Branchen Autos, Chemie, Maschinenbau.

00:21:45: Alle diese Teile die in der Welt exportiert werden und hat das aufgrund des hohen Gewichtes dieser Aktien dann auch den Nicaindex deutlich angetrieben.

00:21:54: Der Nica-Index war noch vor wenigen Wochen noch bei etwa Nicae IIII V., bei seventy-fünf Indexpunkten.

00:22:03: wir sind aktuell bei sixty-fünftigtausend.

00:22:07: Also während die meisten Indizes momentan in der Nähe ihrer Höchststände noch notieren hat die japanische Börse auf diese momentane Stärke oder das Ende der Schwäche des Jens schon relativ deutlich reagiert, indem sie fast zehntausend Punkte schon der Index niedriger notiert als eben noch vor wenigen Monaten.

00:22:26: Und meine Frage war auch muss ich denn dann meinen Blick auf den japanischen Aktienmarkt und die Struktur des Aktienmarktes eventuell ändern?

00:22:39: Die Sichtweise der strategische Vorgehen wenn sich die Währungsthematik ändert?

00:22:43: Und ganz nebenbei in der Regel spielen ja für uns japanische Aktien als Anleger fast keine Rolle.

00:22:51: Wir gucken in die USA, wir gucken nach Deutschland und Europa in die Schweiz.

00:22:55: Japanischer Aktien haben wir relativ selten in unseren Portfolios.

00:22:59: Im MSCR World ist ganz neben bei aber Japan mit knapp sieben Prozent Gewicht der zweitwichtigsten Aktienmarkt der Welt.

00:23:06: also sollte Flannen vielleicht schon drauf schauen Das, was in den letzten Jahren gegolten hat.

00:23:12: Der Yen wird schwächer.

00:23:13: exportorientierte Branchen gewinnen dadurch an Attraktivität und performen besonders gut Und diese Phase jetzt zu Ende geht Dann sollten eventuell auch gerade die bisher favorisierten Branchen eher leiden und wir müssen den Blick dann anders darauf werfen.

00:23:33: also welche branche profitieren denn von einem nicht mehr schwächer werdenden und den steigenden Zinsen.

00:23:41: Und da habe ich ihn heute, also was heißt ich?

00:23:44: Mein lieber Kollege Christian Gombert hat sozusagen seine Schatzkiste geöffnet und hat mir heute zwei Perlen mitgebracht eben die eine aus Japan.

00:23:53: und da schauen wir in den Versicherungssektor und wir schauen uns die Tokyo Marine Holdings an.

00:23:58: Eine Versicherung der circa in Euro umgerechnet etwa Euro-Marketkapitalisierung.

00:24:06: und der Christian Gomberg hat mir so eine kleine Auswertung auch zukommen lassen.

00:24:11: Was gefällt ihm denn bei der Versicherung dort ganz besonders gut?

00:24:16: Also erst einmal, wenn die Versicherung sozusagen nicht exportorientiert ist, ist ihr eine eventuelle Stärkung des Jens egal.

00:24:24: Sie profitiert Auch da habe ich in den letzten Wochen immer wieder Banken und Versicherungen genannt von einem steigenden Zinsumfeld.

00:24:30: Auch das sehen wir in Japan Und wir werden auch nächste Woche ziemlich sicher eine Zinserhöhung der japanischen Notenbank sehen.

00:24:37: So, und was gefällt meinem lieben Kollegen Christian Gombert bei der Tokyo Marine Holdings so besonders gut?

00:24:43: Eine sehr, sehr gute Kapitalallokation!

00:24:46: Was meint er damit also?

00:24:49: von ihrem Geschäftsmodell verbindet sie zum einen ein organisches Wachstum plus immer wieder stattfindende Akquisitionen.

00:24:57: dazu kommt Sie erhöht relativ regelmäßig ihre Dividenden, also steigende Dividend.

00:25:04: Und sie tätigt auch in einem relativ hohen Umfang Aktienrückkäufe.

00:25:08: Also sie hat aktionärstfreundliche Maßnahmen.

00:25:11: Das ist gut!

00:25:13: Dazu kommt auch das ganz nebenbei zu diesen aktionärst freundlichen Maßnahmen.

00:25:17: Demnächst wird die Aktie einen Aktionsplit – fünfzehn zu eins nämlich Ende September durchführen mit dem Ergebnis dass sozusagen der Kurs eben dann G-Fünfzehntelt wird, also optisch deutlich günstiger wird und damit eine deutlich niedrigere Einstiegshürde für Privatanleger bildet.

00:25:42: an die Aktie zu niedrigeren Kursen investieren kann.

00:25:45: Das bedeutet, die Mindestanlage war etwa siebhundertvierzigtausend Jänner, also auf einer Aktie, die würde dann eben Richtung fünfzigtausende jener, also gefünfzehntelnd sinken.

00:25:57: das heißt dies leicht erhandelbar und ihm gefällt.

00:26:00: es ist ein qualitativ hochwertiger Versicherer.

00:26:03: Er hat starkes Kapitalmanagement, attraktive Ausschüttungspolitik, Potenzial für weiters internationales Wachstum und Bewertungen die nicht extrem anspruchsvoll erscheint.

00:26:14: Und wenn wir auf die Kursentwicklung schauen – auf die bin ich ja noch gar nicht gerade eingegangen – so viele letzten zwölf Monate, da wir in der Regel die Jennotierungen ja nicht so gut für uns verstehen oder umrechnen können anders als im Dollar habe ich Ihnen direkt schon die Euronotierung der letzten zwelfen Monate gezeigt in der Nähe der Höchststände und das ist jetzt schon wieder spannend, denn gerade hatte ich Ihnen erzählt.

00:26:39: Der Nikkei notiert etwa fast zehntausend Punkte unterhalb seines im Juli erreichten Höchstandes.

00:26:44: die Aktie notiert am Höchtsstand also sie gewinnt auch zusätzlich ein relativer Stärke Und das meine ich damit Ein Profiteur dieses veränderten Währungs- und Zinsumfeldes.

00:26:55: MACD is long.

00:26:56: Also das ist absolut alles fein.

00:26:59: und wenn wir Den Blick auf die letzten fünf Jahre werfen.

00:27:04: In Euro jetzt sieht das einfach trotz der Abwertung des Jens in Euro umgerechnet top aus, dass ein strategisch intakter Aufwärts trennt!

00:27:13: Es ging bei fünfzehn Euro im Jahr, zwanzig, los.

00:27:16: Starke Anstiegsphase bis zum Jahr, zwei Jahre seitwärts zwischen achtundzwanzig und achtunddreißig Euro.

00:27:24: die Mark ist nach oben herausgenommen.

00:27:26: wir sind im Bereich jetzt der Höchststände technisch alles fein.

00:27:29: Aktien notiert auch oberhalb aller Wochendurchnitzlinie M-Awochen, MACD ist long.

00:27:33: das ist sozusagen für uns für den japanischen Aktienmarkt dann anders als die bisher favorisierten exportorientierten Branchen Ein Titel, eine Branche die uns gut gefällt und dann stärker mit dem Blick nach vorne auf die veränderte Währungs- und Zinssituation im Fokus stehen sollte.

00:27:51: Das war unsere erste Aktie der Woche aus Japan – die Tokyo Marine Holdings.

00:27:57: Als ich gerade über den Ölsektor gesprochen habe haben wir ja nicht nur bei Öl oder Energie steigende Preise, aber auch momentan seit Jahresanfang deutlich steigenden Kupferpreise.

00:28:09: Da reden wir wieder über das Thema strukturelles Angebot, Defizit.

00:28:13: Und die Frage ist ja auch, komme ich wieder in eine Phase hinein, in der wir uns mit steigenden Rohstoffpreisen beschäftigen müssen?

00:28:24: Für dieses Segment habe ich Ihnen aus den USA die Freeport Mac Moran mitgebracht – einer der weltweit größten Kupferproduzenten!

00:28:34: Die Firma hat etwa einem Börsenwert von gut onehundertelf Milliarden US-Dollar.

00:28:40: Auch hier hatten wir, mein lieber Kollege der Christian Gommert etwas ein bisschen vorbereitet... So die Aktie ist sozusagen einer der besten Hebel auf den globalen Kupferbullenmarkt.

00:28:51: Ja also wir reden davon dass Wir eine Energiewende haben.

00:28:55: das Thema Elektrifizierung ausbau der Rechenzentren Ausbau der Stromnetze alle diese Dinge treiben, die Kupfernachfrage nicht nur heute sondern auch in den nächsten Jahren strukturell nach oben und wir kommen in ein Angebotsdefizit weil dafür nicht zumindest per Heute genügend Kupfe produziert wird.

00:29:16: Und es ist nicht einfach so dass ich mal kurz eine neue Kupfermine eröffne und mein Angebot erhöhen kann.

00:29:21: das dauert einiges.

00:29:23: also wir reden von einem Strukturellen Angebotsdefizit, was preisunterstützend ist.

00:29:28: Ist schon mal ein strukturell positiver Faktor für diesen Sektor.

00:29:31: So dann hat eben Freeport McMoron einige der weltweit attraktivsten Kupferminen.

00:29:38: Sie sind groß langlebig Skaleneffekte die viele Wettbewerber nicht erreichen.

00:29:42: Nebenbei fördern sie ja noch ein bisschen Gold.

00:29:44: also haben wir auch noch das Thema steigender Goldpreis mit dabei.

00:29:47: Sie generiert die Firma einen hohen Free Cash Flow bei den aktuellen Rohstoffpreisen.

00:29:52: Der Operative jetzt für ihr Cash Flow im zweiten Quartal etwa zwei Milliarden US Dollar wird auf das Jahr dann etwa acht Milliarden US-Dollar operativer Cash Flow sein, der Free Cash flow!

00:30:05: Also was sozusagen nachher wirklich übrig bleibt, auch mit dem Blick nach vorne.

00:30:09: Schau mich mal hinein!

00:30:10: Der Free Cash Flow dieses Jahr wird erwartet etwa dann vier Milliarden US-Dollar.

00:30:15: Das soll im nächsten Jahr auf sieben Milliarden US Dollar steigen und im Jahr twenty achtundzwanzig auf neun Milliarden und eventuell im Jahr zwei tausendneunzehnzig wenn man sich schon traut soweit nach vorne zu blicken.

00:30:26: zehn Milliarden US dollar steigender free cash flow so das sind alles strukturell Gute Dinge, das schauen wir nochmal in die Kursentwicklung hinein.

00:30:37: Auch hier anders als in den letzten Wochenarzt, indem ich in häufig antizyklische Gelegenheiten geboten habe, defensiver Aktien, die dann keiner wollte diese teilweise auf mehrjährigen Tiefstände kaufen konnten.

00:30:50: Sieht das heute natürlich?

00:30:52: Wenn ich einen Bullenmarkt im Kupfer habe auch bei der entsprechenden Aktie, bei der entsprechendem Mine natürlich eher positiv aus.

00:30:59: In US-Dollar, der Originalchart der letzten zwölf Monate.

00:31:03: Also sie hat noch im Juli auf der blauen Linie, das war eine Tagelinie, aufgesetzt bei US-USD und ist nach oben gesprungen.

00:31:11: Juli August wieder bis auf die US-Marke.

00:31:15: Und das war der Höchststand eigentlich seit Januar.

00:31:17: Immer wieder war es beim US-Schluss.

00:31:20: Und jetzt im August konnte diese Marke überwunden werden.

00:31:23: Wenn ein Widerstand der einmal, zweimal, dreimal, viermal, fünfmal, sechsmal getestet wurde.

00:31:30: Und im siebten Versuch dann überwunden werden kann, ist das ein für mich gutes technisches Kaufsignal.

00:31:36: Es ging auch direkt hoch bis zu US Dollar.

00:31:39: Dann hat in den letzten Wochen mit der Beruhigung die Aktie sich noch einmal gesetzt und hat das offene Gap bei US Dollar zugemacht und ist aber gestern schon wieder angesprungen.

00:31:48: Also es ist ein Qualitätstitel Technisch in einem Aufwärztrend.

00:31:53: Technisch stark!

00:31:55: Der vom Bullenmarkt in Kupfer strukturell profitiert, außergewöhnliche hohe Asset-Qualität sehr profitabel.

00:32:00: Hoher Free Cash Flow.

00:32:02: Gefällt mir gut!

00:32:03: Also ausnahmsweise schauen wir uns auch mal etwas sozusagen im Bereich der Höchststände an nicht immer nur antizyklisch weil es passt.

00:32:10: und jetzt reden wir wieder über das Thema Depo Struktur.

00:32:13: wenn ich eventuell wirklich mich mit steigenden Rohstoffpreisen beschäftigen muss und bei Kupfer sieht es momentan definitiv danach aus dann sollte ich auch die Profiteure dieser Entwicklung eventuellen mit dem Portfolio berücksichtigen So, Freeport McMoron.

00:32:26: Noch spannender für mich ist der strategische Blick und den habe ich Ihnen jetzt seit zwei tausendundfünf mitgebracht also wieder mehr als die letzten zwanzig Jahre.

00:32:35: denn bei der letzten Rohstoff-Hosse, die wir hatten, zwei Tausend sieben, zweitausend acht da hatten wir unter anderem dann auch Ölpreise bis etwa einhundertfünfzig US Dollar.

00:32:45: dort hat es die Aktie in diesem Bereich ja zwischen fünfundfünfzig und etwa sechzig US dollar geschafft Mit den fallenden Rohstoff preisen starke Kursverluste, dann die Kurserholung seit eben im Jahr- und Jahrzehnte.

00:32:59: Aber alles unterhalb der alten Höchstkurse aus diesen Jahren in dem Jahr- oder Jahrzehn-Jahr.

00:33:05: Auch diese Marke konnte jetzt mit dem jüngsten Kursanstieg überwunden werden!

00:33:11: Also das ist sozusagen sogar ein neues zwanzig Jahreshoch?

00:33:15: ein alter Widerstand überwunden wurde.

00:33:17: Also nicht nur auf der taktischen kurzfristigen Ebenen einen Kaufsignal, sondern auch hier noch ein neues Investment-Kaufssignal mit eventuell längerfristigen Auswirkungen.

00:33:27: Also technisch starke Aktie, intakte Aufwärtstrende auch strategisch alte Höchstkurse von knapp zwanzig Jahren konnten überwundene werden.

00:33:34: Gefällt uns für das Thema steigende Rohstoffpreise im Kupferbereich sehr gut!

00:33:39: Unsere zweite Aktie der Woche aus den USA Freeport McMorrin.

00:33:43: So wir sind durch.

00:33:45: Also was haben wir?

00:33:47: Rendite USA erreicht die Vier-Kommer acht Prozentmarke und nähert sich damit diesen wichtigen Bereich um fünf Prozent an.

00:33:54: Die Schlagzeilen werden dann wieder zunehmen, ich glaube allerdings nicht dass die amerikanische Notenbank und das Finanzministerium einem weiteren sozusagen zügelosen Zinsanstieg einfach tatenlos zu sehen werden müssen.

00:34:08: nur schauen Wir haben ein strukturelles Thema der spricht für steigende Zinsen und schauen wie damit umgegangen wird.

00:34:14: Worauf ich aber hinaus möchte ist, sollten die Renditen weiter steigen.

00:34:18: Wird es irgendwann auch für die Aktienmärkte zumindest mal schwieriger um das Dezent zu formulieren?

00:34:24: Der Ölpreis nähert sich oder erreicht momentan den nächsten wichtigen Bereich wieder an der auch ein Hundert US-Dollar Marke.

00:34:30: Auch hier die Aussage weitere Preisanstiege würden sehr wahrscheinlich in vielen Anlageklassen für Unruhe sorgen.

00:34:36: noch ist es nicht soweit Aber auch hier wichtige Marke erreicht.

00:34:40: Dann der Blick auf die Währung Jens Schwäche vor dem Ende.

00:34:43: Wir hatten es genau analysiert.

00:34:46: Das heißt, der japanische Aktienmarkt muss unserer Meinung nach neu betrachtet werden – eher die Vermeidung exportorientierter Branchen und zinssantitiver Aktien, die also eventuell unter steigenden Zinsen, die wir dort ja auch am Leiden, sondern Fokus auf Binnenorientierung und Zinsprofiteure, Aktie der Woche dazu, die Versicherung Tokyo Marine Holdings Qualitätstitel Profiteur steigender Zinsend technisch stark.

00:35:13: Freeport, McMorring Qualitätstitel Profiteur des Bullenmarktes in Kupfer auch technisch stark.

00:35:19: Ja das war es für heute.

00:35:21: also trotz gefühlter negativer Nachrichtenlage gibt es trotzdem wie immer viele Chancen.

00:35:26: ich zeige sie ihnen und mal schauen wenn morgen die EZB die Zinsen erhöht.

00:35:32: dass ist glaube ich eher ein Non-Event.

00:35:33: also von zwei Komma zwei fünf auf zwei Kommafünf Prozent.

00:35:36: spannender wird nächste Woche sein wird die Fett erhöhen oder nicht.

00:35:40: Dort sind die Meinungen momentan sehr geteilt und auch am achtzenden in der nächsten Woche, auch da werden wir nächste Woche drüber berichten, Bank of Japan wird ihre Notenbankzins von ein Prozent auch relativ sicher erhöhen.

00:35:52: also mal schauen was bis dahin passiert und wie die Aktienindizis sich bis dort hin verhalten denn dort ist es momentan relativ ruhig.

00:36:00: Und das war's für heute.

00:36:02: ich bedanke mich bei Ihnen wie immer für Ihr Einschalten, Ihre Kommentare, Ihre Fragen, Ihren Daumen, Ihrer Abonnements und verbleibe wie immer mit den Worten.

00:36:12: Es war mir eine Ehre, Ihr Michael Winkler.

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