Winklers Weitblick - Anziehende Inflationsraten und steigende Zinsen: Aktien konsolidieren

Shownotes

Weltweit ziehen die Renditen weiter an und erhöhen den Druck auf viele Anlageklassen. Besonders Wachstumswerte reagieren sensibel auf das veränderte Zinsumfeld. Entsprechend gönnen sich die Aktienmärkte nach ihrer starken Entwicklung eine Konsolidierung. Von einer grundsätzlichen Trendwende ist bislang jedoch wenig zu erkennen, vielmehr handelt es sich aktuell um eine Phase der Neuorientierung in einem anspruchsvolleren Marktumfeld. Auch Gold bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Das Edelmetall korrigiert spürbar und verliert vorübergehend an Glanz, nachdem steigende Anleiherenditen und ein festeres Zinsumfeld den Gegenwind verstärken. Im Fokus stehen in dieser Woche zwei interessante Einzeltitel: HSBC Holdings, die von steigenden Zinsen profitieren kann, sich technisch stark präsentiert und zusätzlich mit einer attraktiven Dividendenrendite überzeugt. Ebenfalls spannend erscheint Imperial Brands. Die jüngste Kurskorrektur könnte bei dem dividendenstarken Wert neue Einstiegsmöglichkeiten eröffnen. Die entscheidende Frage für Anleger lautet damit: Handelt es sich lediglich um eine gesunde Konsolidierung oder werden steigende Zinsen zunehmend zur Belastungsprobe für die Märkte? Jetzt den kompletten Weitblick ansehen und informiert bleiben! Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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00:00:09: Vor zwei Wochen sprachen wir über die Hektik an den Märkten, verbunden mit den damaligen Zinnsteigerungen und der Neurivosität an den Rentenmärkten.

00:00:18: Letzte Woche war mein Thema Verschnaufen und etwas Ruhe an den Merken Und diese Woche wird es wieder hektischer.

00:00:27: Sieben Dinge habe ich Ihnen mitgebracht?

00:00:29: Eigentlich sogar acht!

00:00:30: Wir haben Die Rede der Woche, Kevin Walsch und damit ging alles los.

00:00:35: Danach kommt die Zahl der Woche.

00:00:37: Inflationsraten aus der Eurozone kam gestern.

00:00:40: Wir haben daraufhin wieder die Meldung der Woche und damit beschäftigen wir uns wieder mit den steigenden Renditen an den Kapitalmärkten.

00:00:49: Dazu schauen wir uns im Charterwoche die Rendite unserer zehnjährigen Bundesanleihe an.

00:00:55: Wir kommen da mit diesem Umfeld zur Korrektur der Woche.

00:01:00: Gold hat deutlich abgegeben.

00:01:02: Dann habe ich Ihnen mitgebracht Nvidia nach den Zahlen, nachdem wir sie letzte Woche vor den Zahlen betrachtet hatten.

00:01:07: und zum Thema Aktien der Woche zwei Aktien in der Woche habe ich ihn mitgebracht HSBC oder HSBC Holdings und Imperial Brands.

00:01:18: Zwei Titel aus die UK.

00:01:19: also bleiben Sie dran!

00:01:22: Herzlich willkommen bei Ihrer Sankala Kantonalbank Mit einer neuen Ausgabe von Winklers Weitblick.

00:01:27: Der Titel der heutigen Folge lautet anziehende Inflationsraten und steigende Zinsen, Aktien konsolidieren.

00:01:37: Wir haben Mittwoch den zweiten September – wir nehmen weh mal Vormittags vor Börsenbeginn auf!

00:01:42: Und mein Name ist Michael Winkler.

00:01:44: noch einmal herzlich willkommen.

00:01:47: Lassen Sie uns direkt einsteigen und wir müssen mit Kevin Worscht beginnen.

00:01:54: Er hat gegen Ende letzter Woche auf dem jährlichen Notenbank treffen In Jackson Hole seine viel über mit Spannung erwartete Rede gehalten und die Überschrift dazu, die ich ihn aus der Schlagzeile mitgebracht habe lautet.

00:02:11: Jackson Hole Fedschef Warsh signalisiert Zinserhöhungen.

00:02:16: beim Notenbanktreffen in Jackson Hole gab sich Warsh überraschend falkenhaft und er rückte die Bedeutung der Geldmenge wieder in den Fokus.

00:02:26: So, was hat er gesagt?

00:02:27: Ein Überblick über die wichtigsten Funktionen.

00:02:30: Es ging zum einen in das Thema Inflation und ob er dieses Inflationsziel von zwei Prozent – dass die Notenbank ja in den letzten Jahren permanent verfehlt hatte – weiterhin ernst nehmt.

00:02:43: Das hat er bestätigt und nochmal bestärkt.

00:02:46: Er hat auch ganz klar noch einmal kommuniziert, was das für ihn wichtige Maß für die Messung der Inflasion ist, der PCE-Preisindex Personal consumption expenditures, also die persönlichen Konsumausgaben und der liegt eben immer noch deutlich oberhalb der zwei Prozentmarke.

00:03:07: Das war ein wichtiger Punkt aus der Rede.

00:03:10: dazu kam dass er die aktuelle Wirtschaftslage als überraschend sehr robust weiterhin mit entspannten Kreditmärkten definiert hat.

00:03:20: Er hatte zu dem Thema, wie gesagt, Preisstabilität klar in den Fokus gestellt.

00:03:26: Und er sagte dann unter anderem man müsste sicher sein dass sich die zugrunde liegende Inflation eindeutig und mit ausreichender Geschwindigkeit auf das viel der Z... viel der z... ah!

00:03:40: Auf das Ziel der Fettzubewege.

00:03:43: anderenfalls haben wir noch einiges zu tun.

00:03:46: also wenn er das wirklich so meint und umsetzen will, wie er das hier wörtlich so sagt.

00:03:51: Dann wird es Zinserhöhungen

00:03:53: geben.".

00:03:54: Dazu kamen das Thema dass die Geldmenge wieder stärker in den Fokus der Notenbankpolitik gerückt wird.

00:04:02: Das hatten wir auch schon lange nicht mehr was darauf hindeutet, dass die Notenbanken bereit sein wird.

00:04:10: Zinsen zu erhöhen.

00:04:11: man mag es kaum glauben gab es vom Tenor und vom Inhalt der Rede natürlich eine ganz andere Richtung für die Kapitalmärkte als das, was wir vor wenigen Wochen noch aus der US-Regierung gehört hatten.

00:04:27: Da ging es ja darum wie beruhige ich die Rentenmärkte?

00:04:31: Wie bekomme ich den Zinsanstieg in den

00:04:33: Griff?".

00:04:33: Und der Finanzminister sagte dann auch naja dann werden wir eventuell oder will werden bereit sein dass Kaufvolumen langlaufender Anleihen einfach zu erhöhen.

00:04:43: So, daraufhin haben alle Party gemacht es gab Entspannungen Daraufhin ist ja dann unter anderem der Goldpreis massiv angestiegen.

00:04:50: Darauf kommen wir später noch und mit den Aussagen die Kevin Worscht getroffen hat passt das nicht so wirklich zusammen.

00:04:56: man könnte auch sagen konträrm Und das hat natürlich dann ich will nicht sagen alle Magteine immer auf dem falschen Fuß erwicht aber auf jeden Fall für recht deutliche Bewegungen an den Kapitalmärkten eben seit dem vergangenen Freitag gesorgt.

00:05:13: Und das bringt uns dann von der Rede der Woche auf die gestern veröffentlichte Zahl der Woche Euro-Land.

00:05:21: Inflation kam und sie ist gestiegen, und zwar nach der Überschrift auf drei Prozent unsere Zahl der Wochen.

00:05:30: Die teuerung im Euroraum zieht deutlich an.

00:05:33: Im Vormonat waren es zwei Komma neun Prozent.

00:05:36: Die Inflation entfernt sich damit deutlich vom Zielwert der Notenbank, eine Zinserhöhung der EZB in der nächsten Woche gilt als sehr wahrscheinlich.

00:05:44: also die Märkte gehen inzwischen sozusagen zu ein hundert Prozent davon aus dass die EZ B nächste Woche ihren Zins um zwanzig Basispunkte erhöhen wird.

00:05:55: Also damit sind wir wieder bei diesen Themen gestiegener Ölpreis, gestiegene Zinsen, gestiegende Inflationsraten Zinserhöhungen der Notenbanken, das ist so der Cocktail.

00:06:07: Der dann eventuell doch wieder jetzt im Herbst zu einer Belastung werden könnte.

00:06:12: So viel zur Zahl der Woche.

00:06:13: dazu kann auch als Ergänzung die Kerninflation war ruhig.

00:06:18: da reden wir von Werten von zwei Komma vier zwei Kommas fünf Prozent.

00:06:21: Da ist nicht viel passiert.

00:06:22: aber in der normalen Inflationsrate Die also Nahrung und Energie mit beinhaltet sehen wir natürlich wieder den Anstieg der Ölpreise nach dem die Situation mit dem Iran nach wie vor nicht geklärt ist.

00:06:35: Und das führt mich dann schon zu unserem dritten Punkt, nämlich als Folge all dieser Dinge zur Meldung der Woche.

00:06:42: und da reden wir wieder wie vor zwei Wochen über Nervosität am Bondmarkt, Renditen auf mehrjährigem Höchststand, Energiepreise steigen erneut –das erwähnte ich– die Fed signalisiert ihre Bereitschaft zur Zinserhöhungen.

00:06:59: Da habe ich auch gerade erwähnt, in der Folge ziehen die Anleihe-Renditen weltweit weiter an.

00:07:05: Ja und da schauen wir uns doch direkt an indem wir zu unserem vierten Punkt kommen unseren Chart der Woche.

00:07:12: und heute habe ich Ihnen die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe mitgebracht.

00:07:19: Und hier schauen wir wieder einmal wie immer einfach in den Kurs oder bei der Rendite des zehnjährige Bundesanleih im Renditeverlauf der letzten zwölf Monate hinein.

00:07:29: Und wir begannen letzten Sommer bei Werten von etwa, dann ging es Anfang des Jahres leicht hoch auf die zwei Prozent.

00:07:38: Dann hatten wir im März April als Folge das Iran Krieg ist in der deutlich gestiegenen Höhlpreise und damit ergestiegene Inflationsraten einen weiteren Zinsanstieg, der im Mai Juni in der Spitze bei drei Prozent endete.

00:07:56: Entspannungen bekommen.

00:07:57: Bis Anfang Juli es ging wieder unter die drei Prozentmarke hinunter, also alles nicht so dramatisch.

00:08:03: aber was wir eben seit Juli dann sehen ist... Wir haben genau mit den zwei Komma neun Prozent wenn wir nochmal in die Grafik hineinschauen auf die blaue Linie die Zweihundert-Tage-Linie aufgesetzt sozusagen dieser als Unterstützung und Sprungbrett genutzt.

00:08:20: und dann ging es weiter wie der Richtung.

00:08:23: Ja, und das worauf sich gerade die Meldung der Woche bezog Renditen auf mehrjährigen Höchststand.

00:08:29: Gerade durch die Entwicklung in den letzten Tagen sind wir auf neue, mehrjährige Höchstände bei unserer Bundesanleihe nach oben ausgebrochen.

00:08:38: Wir notieren inzwischen deutlich oberhalb der drei Prozentmarke, drei Komma fünf sind wir.

00:08:43: Und diese Grafik fast eigentlich nur zusammen was wir momentan weltweit sehen.

00:08:49: Wir sehen weltweit steigende Zinsen In der Hektik der Vorwochen, immer die ganz langen Laufzeiten.

00:08:58: Die Dreißigjährigen im Fokus standen.

00:09:00: so als Misstrauens Motum gegenüber dem was die Staaten machen also hohe Verschuldung, hohe Staatsdefizite hat sich der Bereich momentan relativ zurückgehalten.

00:09:11: wir sehen es war vor allem in sehr wichtigen zehn Jahresbereich der dann eben weiter steigt die US-Rendite.

00:09:18: die zehnjährige ist jetzt bei.

00:09:21: Und wir sehen auch, wenn wir einfach in diesen Kursverlauf hineinschauen oder Rendite-Verlauf.

00:09:26: Die Rendite notiert, notiert oberhalb aller Durchschnittsninien – das ist einfach die Bestätigung eines intakten Trends und zwar eines intanken Aufwärztrends.

00:09:37: So sehr wie an der Börse immer Aufwärtstrend mögen, ist das ein Aufwäztrend der Renditen was wiederum bedeutet?

00:09:46: in Grummenkaschluß die Kurse der zehnjährigen Anleihen fallen.

00:09:49: Das heißt, dort haben wir ein Abwärtstrend.

00:09:51: also wir haben einen Zinsaufwärztrent.

00:09:53: bedeutet auch für uns auch wenn wir langsam an den Rentenmärkten Niveaus erreichen gerade bei den langen Laufzeiten die dann zumindest optisch nominal so langsam wieder interessant erscheinen solange wir in dieser Bewegung sind.

00:10:10: dass die Zinsen am langen Ende weiter steigen sage ich Ihnen ganz offen, trauen wir uns an diese langen Laufzeiten noch nicht heran.

00:10:18: Sondern wir warten einfach ab bis sich dieser Zinsaufwärtstrend einmal beruhigen wird.

00:10:22: und das bedeutet für uns auch das hatte ich Ihnen in einer der letzten Folgen schon einmal erwähnt dass wir in unseren aktiven Rentenstrategien die langen Laufzeiten immer noch meiden und wir sind größtenteils schwerpunktmäßig im Bereich etwa um die drei bis vier Jahre investiert.

00:10:39: so das war der Blick sozusagen auf der taktischen Ebene die letzten zwölf Monaten.

00:10:45: Und auch für die Rendite der Bundesanleihe habe ich Ihnen heute den strategischen Blick mitgebracht, auf Wochenebene und zwar nicht nur wie so häufig für die letzten fünf Jahre.

00:10:58: Da Zinsbewegungen und Rendite-Bewegung häufig länger andauern, habe ich ihnen hier eine Grafik mitgebracht für die Rendite der zehnjährigen Bundesanleih bis in das Jahr zwei Tausendund Fünf zurück also über zwanzig Jahren.

00:11:12: Und diese längeren Trends, längeren Phasen kann man auch sehr schön erkennen.

00:11:16: Denn seit im Jahr seven bis zum Jahr zwanzig über dreizehn Jahre waren die Renditen gefallen – nämlich von Renditewerten oberhalb der vier Prozentmarke auf, verinnern sich noch in die Phase zwei tausend neunzehnt und zweitausendzwanzig mit Renditen unter null Negativzinsen.

00:11:37: Und dann ging es eben mit Ausbruch des Ukraine-Krieges, im Jahr ist es um den Ursprung nach oben.

00:11:43: Die Nullmarke wurde überschritten und damit haben wir relativ schnell ein Niveau zwischen zwei und drei Prozent erreicht was wir in den letzten beiden, den letzten drei Jahren auch nicht mehr verlassen hatten.

00:11:56: also wir haben auch keine Korrekturen oder Zinssenkungen nach unten unterhalb die zwei Prozentmarke bekommen definitiv nicht sondern wir haben dieses hohe Niveaux verteidigt Und wir sind aus dieser Bandbreite der letzten Jahre zwei bis drei Prozent jetzt nach oben ausgebrochen.

00:12:14: Wir haben ganz klar die Drei-Prozent-Marke jetzt hinter uns gelassen und auch der Chart auf Wochenebene notiert oberhalb aller Wochen durch den Linien, auch das ist nichts anderes als die Definition eines intakten Zinsaufwärztrendes.

00:12:28: Und ob das jetzt schon endet oder ob das weitergeht, das kann ich Ihnen nicht sagen aber Die Technik, die Charts, die Indikatoren werden uns das irgendwann anzeigen.

00:12:39: Momentan deutet einfach alles darauf hin, dass wir an den Rentenmärkten immer noch keine Ruhe bekommen.

00:12:46: Vielleicht sehen wir es in den nächsten Monaten.

00:12:49: Per Momentan sind wir dabei, dass diese langen Laufzeiten nicht daran trauen, da wir heute, wenn wir vor einigen Wochen zehnjährige Anleihen gekauft hätten aufgrund der weiteren Zinsanstiege schon über Kursverluste bei der Anleihe reden müssen.

00:13:05: Das möchten wir vermeiden, insofern nutzen wir einen kurzen bis mittleren Laufzeitsegment auch das relativ hohe Zinsniveau aber ohne die starke Gefahr von deutlichen Zinsteigerungen und damit Kurs Verluste.

00:13:17: so viel zu unserem Charterwoche intakte Zins-Aufwärtstrengs an den weltweiten Reckenmärkten.

00:13:24: dabei bleibt es!

00:13:25: Und genau das führt uns dann zu unserem nächsten Punkt Wenn Kevin Walsh in der Rede der Woche sich sehr horchig begeben hat, was zu steigenden Zinserwartungen, steigende Zinsen geführt hat und im Vorfeld in den letzten Wochen Gold – das ist nämlich unser fünfter Punkt Korrektur der Woche.

00:13:52: Gold deutlich profitieren konnte vorher von den Aussagen amerikanischen Regierungen und eher des lockeren Geldes.

00:13:59: Und wenn wir auch hier jetzt in die Kursentwicklung der letzten Wochen- und Monate hineinschauen hatten wir, das hatte ich Ihnen an den Monaten davor immer wieder gezeigt, Juni-Juli bei etwa viertausend US Dollar für die Feinunze einen Boden gebildet.

00:14:15: Da in der Phase hatten wir auch für uns attraktive Anstiegsniveaus hingewiesen und es kam dann gerade durch diese eher lockere Geldpolitik fast eine Kursexplosion nämlich ein fünfzehnprozentiger Anstiege auf Kurse über viertaussend sechshundert US Dollar.

00:14:32: Und das wurde jetzt in den letzten drei Tagen massiv korrigiert.

00:14:35: Wir sind aktuell auch am Mittwoch Vormittag, ja das passt etwa um die viertausend dreihundertundzwanzig.

00:14:41: wir waren heute Nacht sogar mal ganz kurz unter der viertaussend dreihunderter Marke.

00:14:45: Das bedeutet aber wir haben in den letzen tagen Dreihundert US Dollar Korrigiert von über vier sechs jetzt auf über viertaußend Dreihundert.

00:14:56: Die Indikatoren eingeblendet habe ich unten den MACD Der dreht auf short RSI hat das auch schon gemacht, den habe ich in der Grafik nicht enthalten.

00:15:06: Der hat.

00:15:06: die Indikatoren reagieren im Moment an drauf mit Trading-Verkaufsignalen und das ist auch so ähnlich dass was ich Ihnen letzte Woche noch bei viertausend Wechseln halt US Dollar gesagt hatte wir brauchen nach einem fünfzehnprozentigen Anstieg innerhalb weniger Wochen nicht erwarten das Gold jede Woche ein hundert zweihundert dreihundert Dollar weiter nach oben steigt.

00:15:26: Dass es direkt drei Hundert US-Dollar verliert, war natürlich auch etwas überraschend.

00:15:31: Hängt aber wieder Rede von Kevin Worsch zusammen.

00:15:33: wie immer Sie wissen das Kapitalmärkte sind sehr schnell und Preisenänderungen über abrupte Kursänderung sehr schnell ein bedeutet für mich zusammengefasst als Fazit rein technisch betrachtet muss dieser starke Kursanstieg seit Juli der muss verdaut werden.

00:15:52: Also diese Anstieg von viertausend auf viertausend sechshundert US-Dollar, der muss verdaut werden.

00:15:58: Das ist direkt innerhalb weniger Tage dreihundertUS Dollar nach unten ging.

00:16:01: das hätte ich so natürlich auch nicht erwartet, dass ist klar.

00:16:04: aber auch hier sehen wir wieder an diesen Kursreaktionen wie Börse funktioniert wenn ich das einmal so nennen darf.

00:16:12: Diesen letzten Kursanstieg in den letzten Wochen auf diese von Viertausends Vierhundert auf über Vierthausend Sechshundert da sind dann Investoren oder Spekulanten eingestiegen, die sich auf diesen fahrenden Zug setzen wollten oder einsteigen wollten.

00:16:30: Nachdem ja Gold vorher von viertausend bis viertausend Vierhundert gestiegen war.

00:16:34: Die Situation hatte es sich verbessert.

00:16:35: jeder sagt Es geht wieder aufwärts mit gold Alten Höchstkurse kommen in Sicht weiter da müssen wir rein und das sind dann für mich Man kann es so gerne nennen eher schwache Hände.

00:16:45: dass ist heißes Geld Das dann wenn sich die situation Wieder kurzfristig ändern sollte relativ schnell gezwungen sind zu liquidieren.

00:16:55: und sozusagen.

00:16:55: mein Fazit lautet dazu, schwache Hände heißes Geld werden in solchen Phasen einfach aus dem Markt gedrückt.

00:17:02: Und das ist gut!

00:17:04: Denn an unserer grundsätzlich positiven fundamentalen Einstellung zum Gold hat sich und wird sich auch so schnell im Umfeld in den wir uns bewegen definitiv nichts ändern.

00:17:15: die Kussbewegungen zeigen aber wieder einmal man muss nicht permanent Jedem Kurs, jedem Kurs Anstieg hinterher rennen.

00:17:24: Es bieten sich immer wieder Gelegenheiten und sozusagen nach drei Hundert US-Dollar für Kursverlust in einer Woche ist die erste Gelenkheit bestimmt schon wieder da.

00:17:32: Wir schauen mal gar wie sich das Ganze jetzt beruhigen wird bis ich auch die Indikatoren jetzt wieder beräugt habe und diese Trading Verkaufssignale abgearbeitet haben.

00:17:41: Und wenn dann Gold sich wiederberäucht hat kann man sagen so Das ist wieder die Phase für die starken Hände, für die fundamental überzeugten Investoren.

00:17:49: Die dann auch gerne antizyklische Kursrückgänge als Einstiegsgelegenheiten

00:17:55: sehen.".

00:17:56: Das zur aktuellen Situation und es begann alles mit der Rede von Kevin Washington Jackson-Holl.

00:18:03: Es ging dann mit den steigenden Zinserwartungen weiter.

00:18:08: Es kam jetzt aufgrund Die erhöhten Energiepreise, die erhöht den Inflationsraten.

00:18:13: Hat ihn gerade drei Prozent der Eurozone genannt.

00:18:16: All das hat sich dann innerhalb eines Drei-Tages relativ deutlichen Kursrückgangs auch bei Gold wiedergespiegelt.

00:18:23: So viel zu diesem großen Bild!

00:18:26: Was hatte ich in letzter Woche noch berichtet?

00:18:29: Ich hatte letzte Woche die aktuelle Situation der Mediaaktie vor den Quartalszahlen gezeigt und hatte mich zur Aussage hinreisen lassen... In den letzten Quartalen war es immer so, dass die Kursreaktion auf die vermeldeten Quartalsergebnisse immer geringer wurde.

00:18:47: Also selbst wenn überraschend gute Zahlen berichtet wurden – und das war ich in den letzten QUARTALEN permanent der Fall – sind die Kursausschläge immer garinger geworden und teilweise gab es sogar negative Kurs-Reaktionen.

00:19:01: Jetzt hat Nvidia in der letzten Woche wieder Ich will nicht sagen, wie erwartet überraschend gut berichtet.

00:19:07: Starke Zahlen, starkes Wachstum, starke Gewinne, starcke Margen, starker Ausblick und die Aktie hat auch positiv reagiert.

00:19:16: Sie hatte an diesem Tag oder am nächsten Börsentag weil die Zahlen wurden ja abends nach Börsenschluss bekannt gegeben aber am nächsten Tag wirklich acht Prozent Kursanstieg hingelegt.

00:19:26: das hatte sie viele Quartale nicht mehr gemacht was für mich aber in diesem Umfeld dann wichtig ist hat sich denn Gesamtbetrachtung der Situation der NVIDIA-Aktien dadurch etwas geändert, denn mein Fazit war vorher sie ist neutral.

00:19:42: Sie notiert unterhalb ihrer Höchstkurse von etwa zweihundertvierzig Dollar haben, sie notiert oberhalb der starken Unterstützung bei knapp zweihundert US-Dollar und damit gibt es keinen Handlungsbedarf.

00:19:53: Und jetzt schauen wir doch mal hinein ob sich durch diesen Kursanstieg an der Situation etwas geendert hat.

00:19:59: Und diese acht Prozent Kursanstieg brachten die Aktie wieder in diesem Bereich um die etwa zweihundertdreißig US-Dollar, also in der Nähe ihrer alten Höchststände, die sie im Frühjahr schon hatte bei etwa der knapp zweihundvierzig.

00:20:14: Also sah sehr gut, sehr stabil aus auch oberhalb aller Durchschnittslinien aber es hat keine neuen Höchskurse geschaffen.

00:20:22: und jetzt sind wir natürlich an einer Situation, in der momentan das war ja auch die Überschrift unserer heutigen Folge anziehende inflationsraten steigende Zinsen Aktien konsolidieren.

00:20:37: Wenn wir im Rahmen dieser momentanen Meldungen eher wieder Belastungen an den Aktienmärkten spüren, ist es unwahrscheinlich dass die NVIDIA jetzt auch schaffen wird direkt diesen starken Widerstand bei knapp zweihundertvierzig US-Dollar selbst mit ihren guten Zahlen nach oben zu überwinden sondern Wahrscheinlich weiter in der Zone, irgendwo zwischen zwei Hundert und Zweihundert Dreißig notieren wird.

00:21:00: Das ist okay, das ist stabil.

00:21:02: Es ist aber auch nichts Neues Und damit bleibt sie für mich technisch neutral.

00:21:07: Sie ist auch noch nicht soweit gefallen dass man sagen könnte im Rahmen des Erreichens Der chartechnischen Unterstützung bei knapp Zweihundert US-Dollar.

00:21:16: Bei erreichender zweihundert Tage Linie bei knapp zweihunder US Dollar würde sich schon wieder eher eine antizyklische Gelegenheit ergeben.

00:21:23: ein Sie es genau mitten drin.

00:21:25: Also, kurz und knapp zusammengefasst.

00:21:27: Die technische Situation ist stabil aber es gibt keine neuen Signale und damit auch keinerlei Handlungsbedarf.

00:21:37: Einer von Ihnen schrieb mir letzte Woche erfreut sich jedes Mal wenn ich ihm eine Aktien der Woche präsentiere.

00:21:43: dann hoffe ich dass ich ihnen heute doppelte Freude bereiten kann weil ich habe zwei Aktien da Woche mitgebracht mit unterschiedlichem Charakter.

00:21:52: so und wir müssen ja schauen in diesem Umfeld in dem wir uns momentan bewegen Wer kann profitieren?

00:21:59: Und wer bietet vielleicht antizyklische Gelegenheiten.

00:22:01: Wir fangen mit einer technisch starken Aktie an und in diesem Umfeld, mit höheren Zinsen profitieren unverändert die Banken, Banken- und Versicherungen.

00:22:11: aber ich habe Ihnen heute eine Bank mitgebracht und zwar aus UK Die HSBC Holdings.

00:22:18: Sie hat ein Börsenwert und sie ist eine der ganz großen in Europa.

00:22:21: Sie hat einen Börsenswert von ca.

00:22:26: Sie bietet eine Dividendenrendite von ca.

00:22:29: um die vier Prozent.

00:22:31: und was mir bei der technischen Betrachtung der Aktie gefällt ist, wenn wir auch hier in den Kursverlauf der letzten Monate hineinschauen sie ist technisch stark und sich in einem absolut intakten Aufwärtstrend.

00:22:43: also vor einem Jahr notierte sie etwa noch bei zehn Pfund.

00:22:46: Wir sind wie gesagt jetzt bei etwa fünfzehn Pfund das heißt auf Jahressicht für die letzten zwölf Minuten hatte fünfzig Prozent Kursgewinnen.

00:22:55: Es sieht schön aus, wir sehen immer wieder steigende Hochs.

00:22:58: Wir sehen zwischenzeitliche Korrekturen.

00:23:00: in diesen Korrektionen setzt sich die Aktien der Regel auf eine Achtunddreißig oder vielleicht auch die Einwohner-Tagelinie.

00:23:06: Die Zweihunderttage Linie wurde in den letzten zwölf Monaten nie erreicht und durch diese relativ ruhige Kursbewegung jetzt in den Letzten Wochen konsolidiert sie aktuell im Bereich der Achtendreißigtagelinien.

00:23:18: kann sein, wenn die Märkte doch vielleicht noch ein wenig stärker unter Druck geraten sollten.

00:23:23: Dass sie sich auch vielleicht wieder der Einhunderttage-Linie annähern wird das wäre dann bei vierzehn Kommafund.

00:23:28: insofern MACD gefällt mir auch sehr gut.

00:23:31: deswegen habe ich den auch mitgebracht.

00:23:33: Der ist sehr schön am Auskonsolidieren.

00:23:35: also er hatte bei diesem letzten Hoch bei sechzehn Fund oben dann auf Short gedreht hat jetzt langsam den Null Linie erreicht es kurz davor auf Long zu drehen.

00:23:45: Ist einfach eine technisch starke Aktie intakte Aufwärtstrende Profiteur der steigenden Zinsen, ansprechende Dividendenrendite und momentan konsolidiert sie ein bisschen aus.

00:23:56: Also das gefällt uns!

00:23:58: Das ist sozusagen eher etwas starkes Brotzügliches.

00:24:01: eine Bankaktie die HSBC Und die zweite die ich mitgebracht habe sieht dann vom Kursverlauf gleich wieder ganz anders aus.

00:24:08: anderer Sektor Die Tabak-Werte sind seit einigen Monaten wieder verstärkt unter Druck geraten und Mitgebracht hab' ich ihn auch hier aus UK die Imperial Brands.

00:24:19: Und wie gesagt, kein Aufwärtstrend.

00:24:21: Sondern ganz im Gegenteil.

00:24:23: mit den Kursrückgängen der letzten Woche sind wir nicht nur auf Jahres sondern auch auf zwölf Monatstief.

00:24:28: die Aktien notierten momentan bei etwa twenty-fünf Pfund unterhalb aller Durchdezlinien, die auch noch fallen also technisch deutlich schwächer.

00:24:37: und sie notierte noch im Frühjahr bei was hatten wir da?

00:24:41: Dreiunddreißig Pfund.

00:24:42: also Kurs rückgang von dreiunddreizig Pfunden auf fünfundzwanzig Pfunden ist auf viel kleiner aber Sie bietet auf dem aktuellen Niveau und dafür sind auch Tabakwerte bekannt.

00:24:52: Eine hohe Dividendenrendite, die ist aktuell größer, sechs Prozent.

00:24:56: Und insofern vom Charakter etwas ganz anderes, von Kursverhalten etwas ganz Anderes eher eine antizyklische Gelegenheit.

00:25:05: Die Indikatoren scheinen auch so langsam auf Lungen drehen zu wollen.

00:25:09: zumindest der MRCD ist kurz davor.

00:25:12: Der RSI-Indikator hat es eigentlich schon gemacht.

00:25:15: Also das macht sie auch aus taktischer Sicht bei diesen Fünft schon relativ interessant, wie gesagt über sechs Prozent Dividenden Rendite.

00:25:24: Und was mir auch gefällt ist beim Parallel Brands habe ich Ihnen heute noch die strategische Wochensicht mitgebracht.

00:25:31: Denn gerade wenn es zu Kurs Korrekturen kommt interessiert mich im längerfristigen Ausblick immer wo befinden wir uns denn dann?

00:25:39: in dieser Korrekturphase.

00:25:41: Und da können wir sagen, dass sie momentan mit diesem Kursrückgang auf die fünfund- und zwanzig FUND wenn Sie hier in dem Wochenchart der letzten fünf Jahre wieder hineinschauen sich sehr stark inzwischen an der zweihundert Wochenlinie angenehret hat!

00:25:55: Und auch die war ja in den Jahren zwei tausend dreidenszwanzig und vierundzwanziger Sprungbrett für diese letzte starke Phase in diesen letzten zwei Jahren in die Tabakwerte deutlich zulegen konnten.

00:26:06: Jetzt haben sie deutlich verloren, wie gesagt über sechs Prozent Dividendenrendite.

00:26:11: Die Indikatoren auf der Wochenebene sind überverkauft aber auch noch nicht langen.

00:26:17: Aber grundsätzlich ist das jetzt von der Phase und vom Kursniveau etwas was uns ganz gut gefällt.

00:26:23: Wir haben die beiden Aktien auch in unserer Dividend Strategie allokiert Und für Privatanlege, da werde ich häufig immer danach gefragt Vermögensverwalter, die steuerliche Seite, Quellensteuersite eher weniger interessiert.

00:26:40: Bei Aktien aus UK haben sie den Vorteil dass dort erst einmal keinen Quellen-Steuerabzug stattfindet.

00:26:46: das nur als Information.

00:26:47: Also unsere beiden Aktien der Woche völlig unterschiedlich vom Charakter gefallen uns aber beide gut.

00:26:53: Einmal technisch stark Profitur von steigenden Zinsen HSBC und dann antizyklisch nach starken Kursrückgängen einer der Tabakwerte Imperial Brands mit inzwischen über sechs Prozent Dividendententide.

00:27:03: Ja, das war es für heute.

00:27:05: Viele Meldungen wieder etwas mehr Nervosität, etwas mehr das große Bild.

00:27:09: Es geht wieder um die Notenbanken und die Notensitzung.

00:27:13: in den nächsten Wochen stehen ja einiger an.

00:27:15: Also relativ sicher scheint es zu sein dass die EZB erhöhen wird.

00:27:19: Um twenty-fünf Basispunkte bei der Fett müssen wir mal gespannt sein.

00:27:23: also die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fetts sind gestiegen aber sie sind auch nicht so hoch wie bei der EZ B. also insofern Spannung Kevin Worsch kann vielleicht wieder alle überraschen.

00:27:34: Und in diesem Umfeld hat Gold deutlich korrigiert von Viertausendsextsundert auf Viertausenddreihundert US-Dollar, auch da wird sich die nächste Chance dann unserer Meinung nach eher widerbieten.

00:27:44: und in diesen Umfeld und es wäre auch passend zur Saisonalität also gestern Nacht der Monat September und damit einen tendenziell zumindest von der Saisonalität eher schwacher Börsenmonat begonnen.

00:27:55: Das heißt dass die Hektik vielleicht ein bisschen zunimmt.

00:27:59: aber auch für die Phase habe ich Ihnen sozusagen zwei Dividendenperlen mitgebracht, HSBC und Imperial Brands.

00:28:06: Wir lassen uns überraschen was wir bis nächsten Mittwoch alles an neuen Meldungen bekommen werden.

00:28:11: wie gesagt die Berichtssaison ist mehr oder weniger vorbei.

00:28:14: also wir haben dann eher Makro-Themen eventuell Notenbankthemen eventually etwas aus dem Iran denn eventuell etwas mit dem Ölpreis denn der ist wieder relativ deutlich auf momentan über sixundneunzig US-Dollar für Brent gestiegen.

00:28:27: Auch das ist zwar gut für die Ölwerte, aber eher nicht so gut für den Aktienmärkte.

00:28:32: also mal schauen was uns die nächsten Tage bringen werde.

00:28:35: ich werde sie auf jeden Fall auf dem Laufenden halten freue mich schon auf der nächsten Mittwoch und verbleibe wie immer mit den Worten.

00:28:42: es war mir eine Ehre hier Michael Winkler.

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