Winklers Weitblick - Ab wann werden die steigenden Zinsen zur Belastung?

Shownotes

Gleichzeitig lohnt sich der Blick auf interessante Chancen abseits der großen Schlagzeilen. Unsere Aktie der Woche ist AstraZeneca: Ein langfristig attraktiver Wachstumswert, der kurzfristig unter Druck geraten ist und dadurch wieder stärker in den Fokus rückt. Bei den Währungen schauen wir auf den Schweizer Franken, der trotz seiner Rolle als klassischer Stabilitätsanker aktuell eine Schwächephase durchläuft. Und auch die Volatilität verdient Aufmerksamkeit: Der VIX-Index notiert auf Jahrestiefs und macht Absicherungen über Optionen derzeit vergleichsweise günstig. Das Fazit: Anleger müssen sich nicht auf einen unruhigen Herbst verlassen, um ihr Portfolio robuster aufzustellen. Kurze Anleihelaufzeiten, defensive Qualitätsaktien, der Schweizer Franken, Gold und die Anlageklasse Volatilität bieten zahlreiche Möglichkeiten, das Depot wetterfest zu machen und gleichzeitig flexibel zu bleiben. Jetzt den kompletten Weitblick ansehen und informiert bleiben! Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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00:00:09: Heute müssen wir ausnahmsweise einmal über ein Thema sprechen, über das fast alle sprechen.

00:00:14: Das machen wir normalerweise nicht aber es ist wirklich wichtig.

00:00:18: Wir werden uns heute die Situation an den Rentenmärkten anschauen.

00:00:22: Steigende Renditen weltweit Ein großes Thema.

00:00:26: Darüber hinaus habe ich Ihnen aber weitere Themen mitgebracht, über die momentan Nicht alles sprechen!

00:00:31: Wir schauen uns die Umfrage des Monats an.

00:00:34: Von der Bank of America kam die wohnheitliche Fund Manager Survey vor zwei Tagen heraus.

00:00:39: Ich habe eine Aktie der Woche für Sie mitgebracht, AstraZeneca und dann zwei Sonderteam Die Währung der Woche passend zur aktuellen Situation Der Schweizer Franken Und noch ein Sondertema Die Volatilität der Woche.

00:00:55: wir schauen auf den Volatilitiesindices also Bleiben sie dran.

00:01:00: Herzlich willkommen bei ihrer Sangalla Kantonalbank mit einer neuen Ausgabe von Winklers Weitblick.

00:01:05: Der Titel der heutigen Folge lautet, ab wann werden die steigenden Zinsen zur Belastung?

00:01:12: Wir haben Mittwoch den neunzehnten August und wie immer nehmen wir vormittags vor Börsenstaat auf und mein Name ist Michael Winkler.

00:01:20: noch einmal herzlich willkommen!

00:01:23: Von der letzten Folge sprachen Sie unter meinem Thema Trendwende der Woche Die Diagio-Aktie, die Ihren Abwehrstrend verlassen hatte an ob denn die Möglichkeit besteht in dieser Art von Aktien, also die noch keinen Aufwärtstrend besitzen aber eben auch nicht mehr abwärzt tendieren.

00:01:43: Eventuell über den Verkauf von Putz-Shortputz stille Halterprämien zu vereinnahmen oder entsprechend günstiger an die Aktie sozusagen bei Andienung heranzukommen und meine Antwort dazu lautet ja und auch nein.

00:01:57: ein Ja weil die Strategie grundsätzlich die richtige ist.

00:02:00: allerdings Lohnen sich die Stillhaltergeschäfte, also der Verkauf von Optionen.

00:02:05: Also in dem Fall den Verkaufen Putz zum Aktienerwerb?

00:02:09: In der Regel bei Aktien, die eine hohe Volatilität besitzen weil dann bekommen sie auch hohe Stillhaltermremien und Aktien aus den Bereichen eben Ernährung.

00:02:20: ob das jetzt Astra... Entschuldigung AstraZeneca ich bin schon bei der Aktie der Woche.

00:02:24: Ob das Diageo ist, ob dass jetzt Nestle wäre oder ob das was ich Ihnen vorgestellt hatte Pepsi wäre Diese Aktien schwanken in der Regel nicht sehr stark, deswegen bekommen sie auch nicht unbedingt attraktive Stillhalterprämien.

00:02:37: Das meine ich mit dem Nein.

00:02:39: Also Sie können natürlich aber stillhalter Prämien, attraktives stillhalte Prämie sind zum Beispiel bei hochvolatilen Aktien, bei Tech-Aktien deutlich deutlich interessanter.

00:02:51: Insofern die Frage nach ihrer Strategie ist absolut die richtige für die technische Situation der Aktien.

00:02:57: allerdings wird relativ wenig bei herumkommen wenn ich das so sagen darf.

00:03:01: Das nur zum Einstieg.

00:03:03: Ansonsten sprachen wir letzte Woche ja auch vor allem über das große Bild und ich hatte ihnen sehr, sehr viele strukturell positive Meldungen mitgebracht also steigende Frühindikatoren eine gute und starke Berichtssaison die intakten aufwärtstrennste Aktienmärkte, die ja bis Anfang der Woche überall die meisten neue Höchststände erreicht hatten von der Technik, die Indikatoren bisher auch keine Warnsignale senden.

00:03:30: Also keine Short-Signale oder negativen Divergenzen.

00:03:34: Die Marktbreite sehr hoch ist so teilweise wie schon seit Jahren nicht mehr.

00:03:38: also alles gut und es ging nur um ein Warnssignal um dann eventuell Sentimentindikatoren und da hatte ich ihn ja vom Bank of America den Bull & Bear Indicator gezeigt während andere Sentiment-Indikatoren wie CNN, Fianne Greed oder der AII noch lange nicht zu extrem waren.

00:03:56: Heute werden wir uns einmal mehr mit den kritischen Themen und möglichen Belastungsfaktoren oder auch möglichen Gefahren für die Aktienmärkte beschäftigen.

00:04:08: Aber bevor wir sozusagen direkt in diese Themen einsteigen, habe ich Ihnen zunächst einmal was den Softwaresektor betrifft der ja lange lange Zeit gelitten hat Die Meldungen der Woche mitgebracht Mit der starten wir.

00:04:23: Silver Lake verhandelt laut insidern über den kauf von workday.

00:04:28: So hier geht es darum dass eventuell ein finanzinvestor also silver lake Eventuell eine software firma übernehmen möchte und diese meldung hattest du insofern eine gewisse bedeutungen weil das volumen wenn das zustande kommen sollte zum einen etwa in dem bereich um forty fünf milliarden us dollar liegen kann Und zum zweiten geht es mir mehr um die aussagekraft gegenüber dem so stark gebeutelten Softwaresektor.

00:04:56: Also wenn eventuell Finanzinvestoren dort Chancen sehen, ist die Gefahr von KI für diesen Sektor und das war ja über viele, viele Monate das beherrschende Thema vielleicht dann doch nicht so groß.

00:05:09: und ein weiteres Entwarnungszeichen für die Softwaretitel Und wie gesagt auch eine SAP ist der inzwischen von onehundertdreißig auf einhundertachtzig gestiegen.

00:05:18: Das nur unter der Rubrik Meldung der Woche.

00:05:21: aber wir steigen jetzt eher in unsere momentan etwas problematischen Themen ein und kommen zu unserem zweiten Punkt.

00:05:28: Wir schauen auf die Rentenmärkte, beginnen mit den Auktionen der Woche.

00:05:36: In der letzten Woche wurden in den USA neue Staatsanleihen emittiert.

00:05:43: Einmal waren es zehnjährige und einmal waren es dreißigjährige.

00:05:47: wir schauen zuerst mal auf die zehnjährigen Und die Überschrift dazu lautet USA begeben Staatsanleihen zu höchster Rendite seit sieben.

00:05:58: Geopolitische Spannungen und die hohe Inflation setzen langlaufende Staatsanleihen unter Druck.

00:06:04: Die Renditen für die zehnjährigen Papiere sind so hoch wie seit der Finanzkrise nicht mehr.

00:06:09: Und das schauen wir uns an, ob diese Dramatik der Meldung, ob das überhaupt korrekt ist oder stimmt – was hilft wie immer?

00:06:17: Ein Blick in die Fakten.

00:06:19: Wir schauen noch direkt in die Rendite-Entwicklung der zehnjährigen US-Staatsanleihe aus den letzten drei Jahren und da muss ich sagen, die Überschrift war ein wenig reißerisch gewählt denn mit aktuell etwa jetzt um die vier Komma sieben Prozent Rendite für die zehnjährige Staatsanleihen sind wir natürlich nicht niedrig auf die Rendite-Entwicklung seit dem Jahresanfang schauen, wo wir noch einen Tief von etwa vier Prozent hatten tendenziell natürlich auf einem steigenden Fahrt.

00:06:56: Ja?

00:06:58: Allerdings wenn ich Ihnen das Jahr zwei tausendfünfundzwanzig hineinschaue, hatten wir eine Vierkommar achtprozentige Rendite.

00:07:06: Wir hatten im Jahr zweitausenddreiundzwantig eine ja Vierkommer Acht Fünfprozentigen Rendite.

00:07:11: Also in den letzten Jahren war das Renditeniveau für die zehnjährigen Staatsanleihen mehrfach schon etwas höher als heute und insofern würde ich diese sehr reißerische Überschrift gerne etwas relativieren.

00:07:27: Sie stimmt wahrscheinlich faktisch, weil zu diesen Hohenzinsätzen in den letzten Jahren dann keine Zehnjährigen emittiert worden sind was eben aber nicht bedeutet dass wir in den Letzten Jahr nicht höhere Renditen als Heute hatten.

00:07:39: allerdings sind natürlich die Renditen, die wir heute an den Kapitalmärkten, wir reden ja gerade von der zehnjährigen US-Staatsanleihe mit jetzt vier Komma sieben Prozent natürlich nicht niedrig und tendenziell steigend.

00:07:54: Und ich sage dir in meiner Einleitung Wir werden heute über ein Thema reden über das gerade fast alle Reden denn?

00:08:01: Wir sehen eigentlich überall global gesehen weltweit steigende Renditen Nicht nur in den USA.

00:08:09: was Das Thema in den USA für die Schlagzeilen momentan so interessant macht, ist die Tatsache wir haben inzwischen Die vierzig Billionen US-Dollar Marke erreicht was die Staatsverschuldung angeht.

00:08:26: Wir haben weiterhin ein hohes Haushaltsdefizit.

00:08:29: Wir haben und das ist ja das große Thema was Donald Trump so stört an den heutigen Zinsen.

00:08:36: Wir haben in zwischen die Situation dass die usa jeden Tag drei Milliarden Dollar an Zinsen zahlen müssen, für ihre Staatsschulden.

00:08:46: Dass sie in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als ein Tausend Milliarden US-Dollar nur für die Zinsenzahlen werden und damit übersteigt auch dieses Jahr zum erste mal der Block der Zinszahlungen den der Verteidigungsausgaben.

00:09:03: also die Situation ist insofern schon ernst und durchaus auch kritisch.

00:09:10: Wenn wir uns das Finanzierungsgebaren der USA anschauen, haben wir seit über einem Jahr den Effekt dass sehr häufig die Neu-Herausgabe von Staatsanleihen also die sozusagen Refinanzierung ihrer Schulden oder die Finanzierung ihrer neuen Schulden mit sehr kurzen Laufzeiten.

00:09:34: Wenige Wochen wenige Monate gemacht wird und das ist atypisch weil normalerweise eine solide Finanzierung, ein Staatshaushalts in der Regel über mehrjährige Anleihen passiert.

00:09:45: Also zwei Jahre, fünf Jahre, zehn Jahre und das passiert schon seit ein, eineinhalb Jahren nur in einem sehr geringen Maße, weil eben mit aktuell jetzt vier Komma sieben Prozent diese Zinsen sich der Staat gerne ersparen möchte und er am kurzen Ende finanziert.

00:10:01: allerdings zahlt ja da auch dreieinhalb bis vier Prozent.

00:10:04: also wirklich niedriger ist es nicht und das erklärt auch, warum Donald Trump gerne die Leitzinsen gesenkt haben möchte.

00:10:11: Aber diese gesamte Situation – die Zinszahlungen werden immer höher, die Staatsschulden werden immer higher und die Zinnsen kommen nicht wirklich zurück ist eine Situation, die eine sehr Unangenehme ist.

00:10:25: Dazu kommt dann die Tatsache dass aufgrund der erreichten hohen Schuldenstände die Investoren in Staatsanleihen vor allem bei wirklich lang laufenden Anleihen eine höhere Risikopremie, eine höre Verzinsung verlangen.

00:10:43: Und das rede ich nicht über den zehn Jahresbereich, über den wir am Kapitalmarkt immer schauen sollen.

00:10:48: Wir reden jetzt einmal über den Dreißig-Jahresbereich und der bringt uns zur zweiten Option auf der letzten Woche in den USA Denn dort wurden auch dreißigjährige Bonds imitiert.

00:11:02: die Überschrift hierzu lautet Investoren verlangen Rekordrenditen für dreißigjährige US-Bonds.

00:11:09: Washington muss seinen Schuldnern so viel Geld bieten wie seit zwei tausend und eins nicht mehr, auch das schauen wir uns an ob diese Aussage stimmt und wie wir uns bewegen.

00:11:21: Auch hier schauen wir in die letzten drei Jahre hinein Und hier sehen wir natürlich schon anders gerade als bei den zehnjährigen Staatsanleihen mit ihnen vier Komma sieben Prozent dass wir in den letzten Tagen sogar die Marke von fünf Komma drei Prozent erreicht hatten.

00:11:38: Und bei dem Blick in die Rendite Entwicklung für die letzten drei Jahre fällt eben auf, dass sowohl im Jahr zwei Tausend Dreiundzwanzig und auch im Jahr zweitausend Fünfundzwanziger im Bereich der fünf Prozentmarke eher Schluss mit den Renditen anstiegen war, wir durch die Entwicklung der letzten Wochen aber diese Marke jetzt deutlich hinter uns gelassen haben Also scheinbar ist, wobei ich wurde einmal korrigiert, das richtige Wort sollte anscheinend laut noch nicht.

00:12:11: Scheinbar!

00:12:11: Anscheinend, anscheinen wir am langen Ende bei den dreißigjährigen deutlich stärkere Zinsanstiege als im zehn- jahresbereich.

00:12:22: und mit diesem überschreiten der fünf Prozentmarke und jetzt im Erreichen aktuell etwa der fünf Komma drei Prozent Marke sehen wir genau diesen strukturellen Druck an den globalen Rentenmärkten vor allem am langen Laufzeitende.

00:12:37: Und die Frage, das Titelthema von heute lautet ja auch ab wann werden Zinsen zu einer steigenden Belastung?

00:12:47: Vor einem Jahr hätte ich Ihnen gesagt, die fünf Prozentmarke bei den Dreißigjährigen ist schon eine Belastungen.

00:12:52: aber daran haben die Märkte sich inzwischen scheinbar also die Kapitalmärkte gewöhnt.

00:12:59: empirische Untersuchungen besagen jetzt schauen wir uns bitte wieder die Renditen im Zehn-Jahresbereich an, weil sie für die Kapitalmärkte sogar wichtiger sind.

00:13:09: Empirische Studien besagen dass Aktienmärkten sich schwer tun oder Probleme bekommen wenn die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen die fünf Prozentmarke überschreiten.

00:13:22: Da sind wir noch nicht!

00:13:23: Wir sind aber Schritt für Schritt momentan auf dem Weg dorthin.

00:13:27: das als Grundinformation.

00:13:30: Und wenn ich sage, globale Entwicklung gerade am langen Ende und USA hat die fünf Prozentmarke herausgenommen mit Fünf Komma drei gebe ich Ihnen nur ein Überblick was andere Staaten inzwischen im dreißig Jahresbereich ihren Investoren zahlen müssen.

00:13:45: Schauen wir zu uns nach Deutschland die Bundesanleihe ja mit knapp etwa drei Komma acht Prozent.

00:13:50: also auch wir nähern uns einer vier Prozent Marke.

00:13:54: Frankreich strukturell mit einer deutlich schwierigeren und schlechteren Situation als wir, zeigt sich sofort bei der Rendite-Entwicklung auch hier am Anleimarkt.

00:14:05: die Investoren verlangen bei dreißigjährigen französischen Staatsanleihen inzwischen knapp fünf Prozent.

00:14:11: Und selbst das Thema was ich in den letzten Monaten auch schon zwei drei Mal angesprochen hatte unsere lieben Freunde aus dem fernen Osten Japan hat inzwischen die vier Prozentmarke für die Dreißigärigen überschritten und zahlt damit mehr als wir für unsere Bundesanleihen.

00:14:26: Also es ist nicht nur von den Schlagzeilen ein US-Thema, es ist ein globales Thema.

00:14:32: Deswegen haben wir das auch heute einmal zum Titelthema gemacht.

00:14:35: Wir sehen grundsätzlich steigende Renditen an den Rentenmärkten.

00:14:41: Dieser Effekt zeigt sich besonders deutlich bei den ganz langen Laufzeiten Bei den dreißigjährigen weil Investoren hier aufgrund der hohen Schuldenstände, der hohe Zinszahlung und eventuell der Zweifel an der Tragfähigkeit einfach höhere Risikopremien fordern.

00:14:57: Das ist eine strukturelle Situation.

00:14:59: die wird sich auch von heute auf morgen definitiv nicht ändern.

00:15:02: also die bleibt.

00:15:03: Und die Frage ist wie gehen wir damit um?

00:15:07: Da kann ich Ihnen nur sagen diese Probleme betreffen uns in unserer aktiven Rentenstrategie überhaupt nicht.

00:15:17: Wie kann das sein?

00:15:18: Können Sie jetzt fragen.

00:15:20: Kann ich Ihnen nur sagen, wir haben weder die Zehnerigen und schon gar keine Dreißigjährige.

00:15:24: Wir haben da auch am kurzen Laufzeitenende Die Renditen gar nicht so schlecht sind den absoluten Schwerpunkt unserer Anleihen im etwa drei Jahresbereich Und auch dort in Unternehmensanleihen weniger in dem Staatsanleinsegment Denn der Staatsanleiensegment steht für uns einfach strukturell aufgrund der schlechten fundamentalen Situation unter Druck und Da sind wir mehr oder weniger draußen.

00:15:46: also kurze Anleihen, Unternehmensanleihen.

00:15:50: Gute Bonität und damit haben wir dieses Thema für uns in unseren Rentenstrategien schon einmal umgangen.

00:15:56: aber es ist global gesehen ein wichtiges.

00:15:58: und bitte die Kernbotschaft mel merken zehn Jahresrenditen größer fünf Prozent dann werden die Aktienmärkte Probleme bekommen.

00:16:08: das sind wir heute aber noch nicht.

00:16:11: Das bringt mich zu einem dritten Punkt und wieder einen Sentiment Und zwar gehen wir wieder zur Bank of America, wo Sie kennen es von mir.

00:16:22: Einmal im Monat werden von der Bank Of America die internationalen Form Manager befragt – Die Fund Manager Survey.

00:16:29: Interessant ist immer daraus zu sehen wie sind denn die Internationalen Form Managers positioniert?

00:16:35: Also sind sie voll investiert haben also kein Cash.

00:16:39: Wie stark sind sie in Aktien positioniert oder in Aktie übergewichtet?

00:16:42: Wo seh'n die größten Themen?

00:16:44: und daraus kann man auch einige Schlüsse ziehen.

00:16:50: Die Botschaften der aktuellen Foremanager-Umfrage, die jetzt am Montag veröffentlicht wurde ist, wenn wir bis in das Jahr two-tausend-zweiundzwanzig zurückschauen, ist so dass Grundergebnis dieser Foremanagers Umfrage für diesen Zeitraum für die letzten vier Jahre die drittbulligste Umfrage, den wir in den letzten Jahren hatten.

00:17:12: Also man war zwischendurch noch mal bulliger aber wir sind schon relativ weit oben am Anschlag.

00:17:17: Woran machen wir das fest?

00:17:19: Cash-Levels, die sind von schon sehr niedrigen drei Prozent in den letzten Wochen nochmal auf drei Prozent gefallen.

00:17:28: Also Vollinvestitionen!

00:17:31: Dann wie sieht es mit der Aktienallokation aus?

00:17:35: und die globale Aktien Allokation bei den Formmanagern ist die höchste seit November zwei tausendundzwanzig Und es ist generell ein sehr hoher Optimismus vorhanden.

00:17:47: Das heißt, einen Hoß zu vertrauen in das Wirtschaftswachstum.

00:17:51: Es wird keine Zinserhöhung der Fett geben, ist die Annahme.

00:17:55: Es wird – was uns momentan seit Monaten beschäftigt – die Investitionsausgaben für die künstlichen Intelligenz werden weitergehen.

00:18:04: Also eigentlich keine Bären dort mehr vorhandenen und das sehen wir in der Grafik im rechten unteren Teil.

00:18:12: sehr schön, wenn man sich sozusagen diese Kernaussagen zusammenfasst und das in einer Grafik abträgt.

00:18:18: Und Null wäre unten so zu sagen Man ist nur in Kech nicht mein Aktien positioniert und extrem negativ.

00:18:26: und die Zehen wäre ich bin voll investiert, voll optimistisch habe kein Kech und wir sind momentan in einem Bereich Der relativ weit oben.

00:18:35: es gab in den letzten fünfundzwanzig Jahren hin und wieder mal Momente Da waren die Form Manager noch boliger positioniert, aber grundsätzlich sind wir eher schon relativ weit oben.

00:18:46: Und die Kernbotschaft aus dieser Umfrage lautet für das aktuelle Umfeld und mit den Blick nach vorne vielleicht nicht sonderlich aggressiv positioniert zu sein.

00:18:57: Das nur als Hinweis!

00:18:59: Und das bringt uns wie gesagt in meiner Einleitung heute schauen wir eher ein bisschen auf die kritischen Themen zumindest einen weiteren Positionierung, Sentiment, Warnhinweis.

00:19:11: Das zur Umfrage des Monats und das passt dann auch weil wie so häufig bringe ich Ihnen gerne eine Aktie der Woche mit.

00:19:19: unser vierter Punkt die Aktie dieser Woche ist für uns AstraZeneca ein großer Pharma-Titel aus UK und zwar keine kleine Klitsche, sondern sie verfügt aktuell über einen Börsenwert von gut onehundertachtzig Milliarden Pfund.

00:19:38: Sie macht über sechzig Milliarden US-Dollar Umsatz, sie macht natürlich auch Gewinn das heißt ja doch ein Kursgewinnverhältnis.

00:19:44: die Bewertung für dieses Jahr ist etwa eine fünfzehn mit den Gewinnschätzungen für das Jahr zwei tausend siebenundzwanzig also für das nächste Jahr wird es eine vierzehn werden und mit weiter steigenen erwarteten Gewinnen soll es im Jahr mit dem heutigen Kurs dann sogar auf zwölf fallen.

00:20:02: Wichtig für uns ist immer eine Kennziffer, wir schauen sehr gerne auf den Free Cash Flow.

00:20:06: also was bleibt am Ende netto übrig in der Tasche?

00:20:09: ganz wichtig und für dieses Jahr werden über elf Milliarden US-Dollar Free Cash Low erwartet für das nächste Jahr vierzehn Milliarden und für das Jahr zwei tausend achtundzwanzig also in zwei Jahren fünfzeinhalb Milliarden US Dollar.

00:20:27: Das klingt nicht schlecht.

00:20:29: Dividendenrendite, anders bei einigen vielen anderen Pharma-Aktien, bei denen wir doch drei, vier Prozent der Dividendrenditen bekommen – die bekommen wir bei AstraZeneca nicht!

00:20:39: Dividenderendite liegt etwa bei zwei Prozent und das zeigt, dass AstraZnica für uns eher im Bereich des Wachstumstitels engagiert ist oder nicht des reinen Value- und Hochdividendentitels.

00:20:52: Wir hatten Zuletzt dann auch eher negative Nachrichten, also zum einen geht es bei Fahrmunternehmen ja immer.

00:20:59: Was machen die Studien in der Pipeline?

00:21:01: Kommen wir positiv oder negativen Nachrichten?

00:21:03: das ist mein gewohntekurs Ausschläge.

00:21:06: Wir hatten aber bei AstraZeneca noch ein weiteres Thema.

00:21:08: Es gab in den letzten Wochen Meldungen dass AstraZanica an einer Übernahme von Bristol Myers Grip in den USA interessiert ist und viele Investoren und Analysten haben diesen Grundgedanken nicht verstanden weil die Frage war, würde eine Übernahme von Bristol My Script die Firma wirklich stärken und auch das Geschäftsmodell stärken oder all das.

00:21:33: Und die Antwort lautete eher nein!

00:21:35: Warum will das Management das machen?

00:21:37: Wir hatten daraufhin eine eher negative Kursreaktion in den letzten Wochen.

00:21:42: Die schauen wir uns doch jetzt gerne an.

00:21:45: Für die letzten zwölf Monate können wir bei der AstraZeneca sehen dass bis in den Frühjahr hinein, bis in April, wir eher steigende Kurse gesehen hatten.

00:21:55: In dem Bereich von knapp einhundertsechzig Pfund.

00:22:00: Der Kurs notierte auch erst oberhalb aller Durchnitzlinien und dann hat das aber dann im Mai-Juni begonnen die blaue Linie, die zwei Hunderttage-Line sozusagen anzugratzen.

00:22:09: und inzwischen durch die Kursrückgänge in den letzten Wochen auf jetzt etwa um die hundertundfünfzehn Pfund notiert die Aktie Unterhalb aller Durchnitzlinien.

00:22:22: Sie ist in einem intakten Abwärtstrend, wir hatten im Frühjahr bei diesen knapp hundertsechzig Pfund auch ein Doppeltopf.

00:22:29: also kann man nur sagen technisch ist die Aktie angeschlagen und vielleicht gibt das im Bereich um die Einhundertfünfzehn Pfund eine Bodenbildung.

00:22:39: aber es ist noch kein Schartechnik erkauft.

00:22:41: sie kennen uns von mir.

00:22:43: Wir schauen sehr gerne zum einen auf die fundamentalen Daten und ich dazu rüber hinaus auch sehr stark, auf die technischen Daten.

00:22:50: Und die Technik ist momentan noch angeschlagen um es so zu formulieren.

00:22:54: also insofern gerade auch im Umfeld der letzten Wochen als die Indizes neue Rekordstände erreicht hatten wieder getrieben durch die Rally bei den Tech-Aktionen in den letzten Wochen sind auch in einem Umfeld mit steigenden Zinsen über die wir gerade gesprochen haben auch eher viele defensive Titel abverkauft worden.

00:23:12: Also es ist kein reines AstraZeneca-Thema, auch andere Pharmaartikel sind in den letzten Wochen unter Druck gekommen.

00:23:18: also der Sektor Es sind aber auch andere defensive Sektoren wie die Versorger, also die Utilities Wie die Tabak Aktien.

00:23:26: Viele viele Defensive haben in den Letzten Wochen deutlich verloren und das passt dann dazu dass eventuell zinssensitiver Aktien oder Sektionen momentan in diesem Umfeld eher leiden.

00:23:37: Was gefällt mir, wenn ich noch einmal kurz hineinschaue?

00:23:40: Unten der Indikator, der MRCD.

00:23:42: Der ist kurz vor einem Long-Signal also der MRCD als Chance.

00:23:46: Das war das Blick für die letzten zwölf Monate und für uns ist die Überlegung rein fundamental.

00:23:51: Kann ich eben heute eine AstraZeneca zu etwa ein hundertfünfzehn Pfund erwerben und nicht zu knapp einhundertsechzig noch vor wenigen Monaten?

00:23:58: wie sieht der strategische Blick aus?

00:24:02: gar nicht so schlecht aus.

00:24:04: Also über die letzten fünf Jahre sehe ich erstmal grundsätzlich einen intakten strategischen Aufwärtstrend, mit Schwankungen aber grundsätzlich eher steigend.

00:24:15: Der Kurs hat aktuell mit diesen hundertfünfzehnt Fund etwa die zweihundertwochen Linie erreicht und das ist doch schon mal wieder für uns etwas wie eine eher strategische Kaufzone.

00:24:28: der Wochenmaccidemunterenteil ist schon stark negativ inzwischen.

00:24:33: Es gibt auch noch keinen Long-Signal.

00:24:35: Wir sehen dann noch keine positive Divergenz, das meine ich damit die Aktienstechnik nicht bisher wirklich einwandfrei.

00:24:41: Was wir aber sagen können ist mit diesem Rückgang jetzt auf die Einhundertfünfzehn Fund Auf die Zweihundertwochenlinie haben wir eine erste strategische Unterstützungszone erreicht.

00:24:52: Ich muss aber auch anerkennen da die Technik und die Indikatoren bis ja noch keine klaren Kaufsignale geben sollte es noch zu weiteren Kursrückgängen kommen, was ich definitiv nicht weiß.

00:25:06: Dann kann ich nur sagen dann hätten wir etwa noch fast fünfzehn Prozent Risiko denn die wirklich ganz dicke breite Unterstützungszone aus den letzten Jahren und zwar einmal zweimal dreimal viermal fünfmal sechsmal sieben mal achtmal neun mal zehn Mal liegt im Bereich bei einhundert Pfund.

00:25:23: also insofern Wir haben per heute noch kein hundertprozentiges sauberes Bild.

00:25:28: aber Aufgrund der Bewertung, der Wachstumsaussichten und auch das bisher schon erfolgten Kursrückgangs gefällt uns die AstraZeneca jetzt auf diesem Bereich ganz gut.

00:25:39: Und wir wären ziemlich sicher bereits, sollte es noch einmal zu Kursverlusten weiteren kommen dann wirklich zu sagen Jetzt erst recht!

00:25:47: Aber Sie sehen an der Wahl der Aktien also eher defensiv, eher deutlich gefallen in den letzten Wochen.

00:25:54: Pharma als Sektor.

00:25:56: Sie passt in das Bild, was ich Ihnen in den letzten Wochen präsentiert hatte unter anderem mit auch Pepsi.

00:26:01: Auch die Aktie war ja deutlich unter Druck geraten – vier Prozent dividenden Rendite defensiver Sektor – dass sie für das Börsenumfeld, indem wir uns heute bewegen nach der mehrwöchigen Rallye und eben einem Umfeld das zum einen übersteigende Zinsenstrich, das im Iran-Frage noch bisher überhaupt keine Lösung hat, dass wir uns hier eher etwas defensiver positionieren Und zu dieser Gesamtsituation passen auch meine beiden nächsten eher Sonderthemen.

00:26:34: Wir schauen zunächst mit unserem fünften Punkt auf die Währung der Woche und es ist kein Zufall, wir reden heute über den Schweizer Franken.

00:26:44: Wenn wir über die extremen Staatsverschuldungen in vielen Ländern reden Über die hohen Haushaltsdefizite kann ich Ihnen nach wie vor und nicht nur weil ich bei einer Schweizer Bank arbeite Den Hort der Stabilität und Sicherheit nennen die Schweiz, damit den Schweizer Franken.

00:27:02: Und damit eine strukturell starke Währung, die tendenziell gerade für uns aus Eurosicht Stück für Stück pro Jahr etwa im Schnitt zwei bis drei Prozent tendenzieller aufwertet.

00:27:16: Warum habe ich Ihnen heute mitgebracht?

00:27:19: Schauen wir in dem Kursverlauf des letzten sechs Jahres hinein!

00:27:25: Und hier fällt folgendes auf, wir hatten noch im Frühjahr Werte von Null Komma Neun erreicht.

00:27:31: Also da war wenn die Grafik runtergeht und das Währungspaar lautet Euro Schweizer Franken, Feld der Euro steigt er Schweizer Franken.

00:27:40: Das heißt wir hatten sozusagen ein Rekordtief für den Euro oder einen Rekorder hoch Für den Schweizer franken.

00:27:47: und in den letzten Monaten mit der Entspannung an den Kapitalmärkten mit der Aktienrallye ist sozusagen der Euro von Nr.

00:27:55: neun auf

00:27:56: Nr.,

00:27:56: Neunvier, also gut vier Prozent gestiegen.

00:28:00: oder anders ausgedrückt.

00:28:01: Der Schweizer Franken hat in den letzten Monaten Vier Prozent zum Euro verloren.

00:28:06: und wenn wir hineinschauen wo wir jetzt sind bei dieser Nr, NeunVier haben wir zum einen wieder das Kursniveau etwa aus großen Phasen der Jahre zwei Tausend Vierundzwanzig und Fünfundzwanzigt wieder erreicht Und wir nähern uns auch der Fallenden Zwarhundertwochenlinie.

00:28:21: die ist bei Nr.

00:28:21: Komma NeunFünf Bedeutet für uns diese momentane temporäre Schwäche des Schweizer Frankens, von eben Nullkommann neun auf Nullkommen neun vier.

00:28:33: Diese gut vierprozentige Abwertung ist für uns ein temporärer Druck bedeutet für uns als Euro Sicht ich kann mir den Schweizer Franken heute etwa vier Prozent günstiger einkaufen als noch vor einigen Monaten.

00:28:48: und dann wäre eben die Frage macht es überhaupt Sinn?

00:28:52: Da muss ich sagen grundsätzlich ja weil wenn ich mir die letzten sechs Jahre anschaue und die Kurve fällt tendenziell, heißt das der Franken gewinnt.

00:29:00: Und ich habe dann natürlich im Rahmen meiner Portfolio-Struktur und Währungsdiversifikation sehr gerne auch eine Währung, die gegenüber dem Euro tendenzielle gewinnte.

00:29:11: Was würde ich dann machen?

00:29:12: Na ja, Zinsen gibt es in der Schweiz halt nicht – das wissen Sie!

00:29:15: Dann gibt es zum einen die Möglichkeit sich dem Thema Schweizer Aktien zu widmen.

00:29:21: Viele solide Titel, das kennen sie.

00:29:23: Drei-vierprozentige Videnenrenditen recht häufig und wir reden auch immer sehr häufig gerne über Volatilitätsstrategien.

00:29:30: Wir haben bei uns im Haus auch eine Volatilität Strategie in Schweizer Franken die Sie heute sozusagen auch vier Prozent günstiger bekommen als wenn Sie es direkt im Euro hätten.

00:29:39: also Das Fazit zu unserer Währung der Woche der Schweizer Franke Eine starke Währungen kurzfristig unter Druck und diese temporäre Frankenschwäche bietet unserer Meinung nach grundsätzlich eine Gelegenheit.

00:29:51: Und sie passt auch in dieses Bild momentan eventuell, falls der Herbst etwas unruhiger werden sollte mein Portfolio grundsätzlich auch hier etwas wetterfester zu machen.

00:30:03: Das zweite Sondertema das ich Ihnen angekündigt habe ist direkt das Volatilitätsthema.

00:30:12: als Beispiel der Wixindex.

00:30:14: Der Volatilitätsindex auf den amerikanischen Aktienmarkt, auf den S&P-Fünfhundert und ich habe ihn gewählt, ich hätte auch den Volatilitets DAX, den VDAX oder dem Volatillitäts DOCS für den europäischen Aktien Markt wählen können aber er ist der größte und liquideste in der Welt.

00:30:30: also schauen wir drauf und die Überschrift lautet WixIndex auf Jahrestief.

00:30:36: Auch hier die Grafik jetzt für die letzten fünf Jahre.

00:30:40: und was wir sehen können Immer wenn es Krisen am Aktienmarkt gibt, steigt dieser Wert dann springt er hoch.

00:30:47: Also wir hatten in den letzten Jahren dann eben Werte im Bereich um die Fünfzig sogar und wenn wir jetzt gerade an das untere Ende, an die untere Bandbreite schauen werden Anfang der Woche noch ein Jahrestief mit unter fünfzehn.

00:31:00: Wir sind jetzt knapp bei etwas über fünfzehnt Und dieses Niveau zeigt auch einfach das Preissniveau der Optionen an.

00:31:09: also Haben wir hohe Werte, sind Optionen sehr teuer.

00:31:14: Dann sind die Stillhalter-Premien grundsätzlich extrem hoch, ist sehr interessant.

00:31:19: Umgekehrt ist das preislich wo wir hier unter fünfzehn und das haben in den letzten Jahren immer mal wieder kurz gehabt dann ist es eher eine Gelegenheit eventuell zum Kauf von Optionen weil die Optionen günstig geworden sind.

00:31:34: Und dass bringt uns dann zu dem nächsten Gedanken wenn ich Momentan an der Gesamtsituation sehe die Belastungsfaktoren nehmen tendenziell zu.

00:31:45: Also wir haben global steigende Zinsen.

00:31:47: Wir wissen noch nicht was mit dem Ölpreis ist, der momentan immer noch genau in der Mitte zwischen den Achtzig und einhundert bei Neunzig Dollar notiert Und wir haben keine Lösung momentan dort im Iran.

00:31:56: Wir steuern saisonal In die typische eher unruhige Herbstphase September-October hinein und stehen im November in den USA noch Die Zwischenwahljahr-Wahlen an, also die Midterm Elections.

00:32:12: Also es sind viele Bausteine gegeben... Dazu kommt noch zur Entschuldigung!

00:32:16: ...die Form Manager Umfrage alle extrem bullig und hoch positionieren.

00:32:19: Es sind viele Bausteine gegeben, die eventuell die Aktienmärkte etwas anfälliger machen, die ja gerade erst vor wenigen Tagen neue Jahreshöchststände erreicht haben.

00:32:29: Und hier kann ich nur sagen, eventuell bietet dann das passende sehr niedrige Volatilitätsniveau bei den Optionen die diese sehr günstig macht, eine Möglichkeit auch sehr günstick über eventuell Absicherung oder Teilabsicherung eines Portfolios einmal nachzudenken.

00:32:45: Das waren die Sonderthemen.

00:32:47: heute etwas kritischer als letzte Woche bedeutet für mich zusammengefasst vom großen Bild.

00:32:55: Strukturell stehen die Staatsanleihenmärkte unter Druck aufgrund der hohen Haushaltsdefizite, der hohe Zinszahlung und der hohn erreichten Schuldenstände.

00:33:02: wir sehen das vor allem bei den langen Laufzeiten, bei den dreißigjährigen.

00:33:06: Warnlampen sollten angeben, wenn die zehnjährigen, also zehnjährige US-Tregerie, die aktuell bei vier Kommasieben notiert.

00:33:12: Die fünf Prozentmark überschreiten sollte.

00:33:14: das war in der Vergangenheit häufig ein Problem für die Aktienmärkte.

00:33:19: daher wieder ein defensiver Titel unserer Meinung nach gut ins Portfolio passt aus dem Pharmasektor die AstraZeneca.

00:33:26: und zur Portfoliodiversifikation um einen Portfoliowetter fest für eine eventuell unruhigen Herbst zu machen bieten sich viele Bausteine an Wenn Sie Anleihen haben, eher kurze Laufzeiten.

00:33:38: Wie gesagt wir sind im drei Jahresbereich positioniert.

00:33:41: Tendenziell momentan eher defensiver Aktien.

00:33:44: habe ich Ihnen genug Beispiel in den letzten Wochen genannt.

00:33:47: Dann reden wir natürlich über die Beimischung von Gold was ja im Bereich jetzt fast fourtausend vierhundert angekommen ist.

00:33:54: Wir reden davon als Währung ein Schweizer Franken und wir reden über Volatilität.

00:33:59: Das sollten genügend Anregungen und Ideen sein falls ist etwas hitziger an den Märkten in den nächsten Wochen werden sollte.

00:34:08: Mal schauen!

00:34:09: Nächsten Mittwoch wissen wir vielleicht schon wieder ein wenig mehr, ich bedanke mich wie immer für Ihr Interesse, Ihr Einschalten, Ihre Kommentare, Ihre Fragen, Ihre Abonnements.

00:34:19: Freue mich schon auf die nächste Woche, auf der nächsten Mittwoche mit Ihnen und verbleibe wie immer mit den Worten.

00:34:25: Es war mir eine Ehre, Ihr Michael Winkler.

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