Bremsspuren... überall sichtbar - Ep. 232
Shownotes
Die Folge: Inflationserwartungen steigen, und mit ihnen ziehen auch die Kapitalmarktzinsen weltweit spürbar an – in den USA liegt die Rendite 30‑jähriger Staatsanleihen bereits über 5 %. Erste konjunkturelle Bremsspuren werden sichtbar. Nach der starken Rallye der vergangenen Monate mehren sich zudem die Anzeichen, dass die Aktienmärkte eine Atempause benötigen: Technisch sind viele Indizes überhitzt, erste negative Divergenzen – etwa beim VIX – treten auf, und der RSI im S&P 500 signalisiert Verkaufsdruck. Die entscheidende Frage lautet: Stehen wir am Beginn einer gesunden Konsolidierung – oder wird die Lage ungemütlicher? Michael Winkler ordnet die Signale ein und zeigt, worauf Anleger jetzt achten sollten. Jetzt den kompletten Weitblick ansehen und informiert bleiben! Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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00:00:11: Letzte Woche KI-Aktien im Kaufrausch, heißgelaufene Chipaktien an denen man sich nicht die Finger verbrennen sollte.
00:00:19: Diese Woche drei Zuschauer fragen dann die Zahl der Woche.
00:00:24: wieder eine aus den USA diesmal sechs Prozent Eine Meldung zum Wochenauftakt aus China und Dann wollten sie noch ein wenig Workshop Winklers Workshop Im Rahmen der technischen Analyse bekommen.
00:00:38: also starten wir wie immer mit unserem Intro.
00:00:42: Herzlich willkommen bei Ihrer St.
00:00:43: Galler Kantonalbank, mit einer neuen Ausgabe von Winklers Weitblick!
00:00:47: Der Titel der heutigen Folge lautet Bremsspuren überall sichtbar.
00:00:53: Wir haben heute nicht Mittwoch sondern Dienstag den neunzehnten Mai Nachmittags.
00:01:00: Wie angekündigt nehmen wir aus Termingründen diese Woche unseren Weitblick einen Tag früher auf.
00:01:06: Ja und mein Name.
00:01:07: Sie kennen mich Michael Minklub, noch einmal herzlich willkommen.
00:01:11: Begrüße Sie!
00:01:13: Sie hatten mir im Anschluss an die letzte Folge drei Zuschauerfragen kommen lassen und wir starten doch direkt mit der ersten Frage.
00:01:20: Und die beschäftigt sich mit unserer Einschätzung zu defensiven US-Konsumaktien.
00:01:28: Und sie hatten unter anderem drei Titel genannt – General Mills, Kraft Heinz, Campbells Und wie wir diese Aktien nach den doch sehr drastischen Kursrückgängen in den letzten, nicht nur Monaten, sondern inzwischen fast Jahren beurteilen.
00:01:44: Die Aufgabe hatte ich natürlich an meinen lieben Kollegen Christian Gombert weitergegeben und er hat sie für mich viel mehr ausgearbeitet.
00:01:52: also grundsätzlich wenn wir wieder mit dem Thema Portfolio Struktur beginnen und dem Anteil der US-Aktien einem Portfolios stellt sich ja für uns in unserem globalen Produkt zunächst die Frage, welche US-Aktien wir dann gerne stellvertretend für den US Anteil im Portfolio abbilden wollen.
00:02:13: Und das sind natürlich zuallererst die weltbekannten großen Tech Aktien.
00:02:18: Das bedeutet unabhängig von der Einschätzung und der Qualität dieser defensiven – und der Kursverlauf der letzten Jahre war jetzt gar nicht so defensiv – US-Konsumaktien Befürworten wir oder bevorzugen wir sozusagen im Rahmen der Portfoliostruktur, dann eher defensive Konsumtitel aus Europa.
00:02:42: Ob das die Nestle ist, die auch in den letzten Jahren relativ stark enttäuscht hat mit einer vierprozentigen Dividendenrendite?
00:02:48: Ob dass die Tabakwerte sind.
00:02:51: aber sie wollten es konkret zu diesen drei Titeln wissen.
00:02:54: und was auffällt ist natürlich Sie haben nicht ohne Grund so starke Kursverluste in den vor allem letzten Monaten hingelegt.
00:03:03: Denn die Gewinnentwicklung, der Ausblick, die gewinnere Visionen war permanent negativ.
00:03:12: Das heißt sie haben unter anderem zurzeit mehr oder weniger kein Wachstum Thema Margendruck, Thema Hohlzinsen in den USA.
00:03:21: Insofern ist es erst einmal grundsätzlich im momentanen Umfeld ein strukturell unattraktiver Sektor.
00:03:30: Allerdings, wenn wir auf die Bewertung schauen ist sie auf den ersten Blick inzwischen natürlich sehr, sehr attraktiv.
00:03:39: Kursgewinnverhältnisse bei allen Titeln sowohl für dieses Jahr als auch für das nächste Jahr in dem Bereich etwa um die zehn aber wenn ich sage dieses und nächstes Jahr um die Zehn.
00:03:50: sehen Sie allein daran an der Aussage es ist momentan kein Wachstum keinen Gewinnwachstum.
00:03:55: da also das fehlende Momentum Und durch die starken Pursrückgänge und die gehaltenen Dividendenausschüttung oder das Prinzip weiterhin leicht steigender Dividendenausschütting haben alle diese Titel inzwischen Dividende Renditen oberhalb der sieben Prozentmarke.
00:04:14: Das ist natürlich eine Hausnummer, die für vieles entschädigt.
00:04:18: Insofern haben wir zum Beispiel die General Mills in unserer Dividenten-Strategie unter Dividendauspekten.
00:04:26: Sie wissen, unsere Dividendenstrategie basiert auf zwei Standbeinen.
00:04:32: Das eine ist das dividenden Wachstum also gut wachsende Unternehmen und das zweite dann auch was wir nicht völlig vernachlässigen auch gute absolute hohe Dividend Renditen.
00:04:44: Und für dieses zweite Standbein unter anderem ist ein Beispiel daneben General Mills die momentan auf dem aktuellen größten Niveau etwa brutto sieben Komma vier Prozent Dividenten Rendite ausweist.
00:04:56: so viel zu ihrer Frage nach der Einschätzung der defensiven Konsumaktien.
00:05:01: Also wie gesagt kein Momentum, keinen Wachstum, Margendruck deswegen eine extrem unbefriedigende Kursentwicklung.
00:05:09: viele dieser Titel notieren momentan auf mehr Jahrestief und was einen dafür entschädigt sind Wie gesagt Dividenden renditen oberhalb der sieben Prozentmarke.
00:05:19: Soviel zu Ihrer ersten Frage.
00:05:21: Ihre zweite Frage die ging dann in den Bereich der technischen Analyse und sie stellten mir diese Frage direkt im Nachklang zum letzten Waldblick, weil ich in der technischen Analyse, in der Beschreibung – was waren es die Chip-Aktien?
00:05:37: – Microsoft Technology und der Sockssektor unter anderem auf den sehr hohen Abstand zu den gleitenden Durchnitten eingegangen bin.
00:05:46: Und daran unter andermem eine Überhitzung festgestellt hatte.
00:05:50: Also ihre Frage lautet.
00:05:52: Technische Analypse über Hitzungserscheinungen Abstand zum gleitenden Durchschnitt.
00:05:59: Also Sie wollten von mir wissen, wie kann man das festmachen?
00:06:01: Wie kann man es definieren?
00:06:02: Welche Werte welche Bandbreiten gibt es und wieso häufig an der Börse gibt es keine klaren oder keine absolut richtigen Antworten.
00:06:13: warum?
00:06:14: weil unterschiedliche Indizes unterschiedliche Sektoren und auch vor allem unterschiedliche Aktien aus den unterschiedlichen Sektionen ein sehr, sehr unterschiedliches Kursverhalten an den Tag legen.
00:06:28: Das bedeutet Märkte, Indizesektoren oder Titel die grundsätzlich eine geringere Volatilität haben – bestes Beispiel die Versorgeraktien und Telekom-Aktien.
00:06:41: bei denen werden sie aufgrund der geringeren Kursschwankung natürlich auch tendenziell geringerer Abweichungen zu ihren gleitenden Durchnitten erleben.
00:06:52: Und die Frage ist dann ab wann kann man bei diesen ruhigen Titeln von Ja, doch Überhitzungs- oder wenn es nach unten abweichen sollte von Unterkühlungserscheinungen sprechen.
00:07:02: Dann kommt es wieder darauf an welchen Tagesdurchschnitt wem wir?
00:07:05: Nehmen wir einen relativ kurzen.
00:07:06: Sie sprachen in Ihrer Frage den Fünfzigtagesdurchsschnitt an.
00:07:10: ich schaue ja auf Achtunddreißig ein Hundert oder Zweihundert Tage.
00:07:13: auch daran sehen sie allein Es gibt nicht den richtigen gleitenden Durchschnitt.
00:07:17: jeder wählt sich denen aus der zu ihm oder seiner Methodik am besten passt Was hilft Oder was uns am meisten Überhitzungen oder Unterkühlungen anzeigt, sind dann klare Abweichungen einfach zum erst einmal zweihundert Tagesdurchschnitt.
00:07:33: Und die mögen dann bei normalen ruhigen Aktien, normalen ruhigen Sektoren und Indizes abweichung sein, die ab einem Maß von ja plus fünfzehn Prozent oder minus fünfzehnt Prozent sehr starke Abweichungen, insofern Überhitzung oder Unterkühlungen aufzeigen.
00:07:54: Ja aber ganz anders!
00:07:56: Die Hochwollatilen zum Beispiel Tech oder in diesem Moment jetzt sind diesen Jahr die Chip-Aktien.
00:08:01: ich hatte ihnen gezeigt da sind Abweicherungen zu zweieinhalb Tagen durch den Momentan von mehr als ein hundert Prozent teilweise die Regel und bei anderen ist es schon die fünfzig Prozent Marken momentan bei den ganz heiß gelaufenen eher die einhundert Prozent Marke.
00:08:15: also Dieser Abstand zum gleitenen Durchschnitt ist eine Indikation, die ich mir anschaue und wie so häufig – wir schauen nachher auch gleich wenn wir in den Workshop noch mal zur technischen Analyse hineingehen.
00:08:28: Ist das ein Puzzleteil?
00:08:30: Man versucht natürlich aus mehreren Puzzle teilen sich ein möglichst schlüssiges Gesamtbild, eine gesamte Meinung zu bilden!
00:08:39: Insofern ist der reine Abstand zu den Durchschnitzlinien ein Teil aber nicht der absolute Teil oder die absolute Kennzahl, an der man über Hitzung oder Unterkühlungen das jeweiligen Aktienkurses festmachen kann.
00:08:55: Wir werden vielleicht noch ein bisschen konkreter wenn wir nachher in den Workshop hineingehen.
00:08:58: können wir gerne nochmal drauf schauen.
00:09:00: Das war Ihre zweite Frage.
00:09:02: und die dritte Frage.
00:09:05: Die ging um eine Aktie Um die es in den letzten Wochen und Monaten ruhig geworden ist Und das mag nach diesen katastrophalen Meldungen der letzten eineinhalb Jahre sogar ein gutes Zeichen sein.
00:09:19: Sie wollten von mir wissen, ob unserer Meinung nach bei Novo Nordisk inzwischen der Boden erreicht ist?
00:09:27: Ob die Aktie ihren Boden gefunden hat.
00:09:29: und wie gesagt man hörten lange nicht mehr so viel zu Novonordisk auch lange nicht mal so viele Nachfragen.
00:09:36: und das ist gut weil wenn wir gleich in den Verlauf des Aktienkurses hineinschauen werden.
00:09:42: Das häufig ein Hinweis ist, dass der Kurs Druck die mediale Aufmerksamkeit einfach nachgelassen hat und das könnte allein diese Tatsache schon so einen Hinweis auf ja ein Ende dieser drastischen abwärtskorrektur sein.
00:09:58: Ja aber lassen Sie uns doch einfach hinein schauen.
00:10:01: In dem Kursverlauf der letzten zwölf Monate auf Tagesebene Ist bei Novo Nordisk der Boden drin.
00:10:07: Die Überschrift, die ich dazu gewählt habe lautet Licht am Ende des Tunnels.
00:10:12: Woran mache ich dieses Licht fest?
00:10:16: Zum einen sehen wir nach wie vor die fallende blaue Linie und der Aktienkurs, der immer noch unterhalten notiert.
00:10:29: Das charakterisiert grundsätzlich erst einmal einen nach wie Vor mittelfristigen Abwärtstrend.
00:10:36: Schauen wir auf die grüne Linie, die Einhunderttage-Linie.
00:10:40: So ist sie zwar auch noch am Fallen.
00:10:44: aber der Aktienkurs hat in den letzten Wochen diese Einhundertage- Linie zumindest schon einmal erreicht an einigen Tagen sogar leicht überschritten und das Fallen dieser Einhunder-Tage-linie also sozusagen der Steigungswinkel wäre ja positiv betrachtet.
00:11:02: Also keine negative Steigungwinke Der lässt nach, also sie wird bald wahrscheinlich dann waagerecht verlaufen.
00:11:08: Das zeigt auch schon an, dass im Bereich dieser einhundert Tage Glättung die Abwärtsdynamik langsam aus der Kurseentwicklung hinausgeht.
00:11:18: Noch schöner sieht es bei der Pinkenlinie aus – das ist ja unsere kurzfristig gewählte Durchschnittslinie, die Achtunddreißig-Tage-Linien.
00:11:26: Die konnte Anfang April vom Achtzehnkurs von NOVO überwunden werden.
00:11:31: Es wurde sich dann sogar von oben noch einmal draufgesetzt und nach oben eben Richtung einhundertundzwahnder-Tagelinie im Kurs nach oben abgesetzt.
00:11:40: Und auch die Achtunddreißig-Tagelinie hat ihr Fallen beendet, sie steigt inzwischen.
00:11:45: also wir sehen schon alleine an dem Thema der Durchnitzlinien das die Abwärtsdynamik deutlich nachlässt dass wir wenn wir jetzt auf den reinen Kursverlauf schauen im März bei.
00:12:02: Also ich habe ihn heute nicht in den Originalkurs in Dänischen Kronen mitgebracht, sondern unsere Euronotierung.
00:12:07: Dass bei dreißig Euro ein Doppelboden installiert wurde der als Sprungbett genutzt wurde und dann mit dem Anstieg sorgen wir die thirty-fünf Euro Marke unter achtunddreißig Tagelinie Die ersten kleinen Träden Kaufsignale entstanden sind, die den Kurs eben gleich Richtung vierzig Euro gebracht hatten in den letzten eins zwei Wochen Und die vierzig euro Marke ist Insofern aus wir eigentlich drei Gründen relativ wichtig.
00:12:33: Wir haben zum einen, wenn wir in den November-December letzten Jahres zurückgehen bei vierzig Euro das waren die Tiefskurse also das ist momentan eine Widerstandszone und wir haben eben jetzt im Bereich um neununddreißig Euro und zweiundvierzig Euro Den Verlauf wie gesagt der einhunderten zweieinhalb Tage Linie Also ein richtiges Widerstandsbündel um die vierzig Euromarke.
00:12:59: Und insofern braucht man sich auch nicht wundern, wenn der Kurs nach dem Anstieg von Dreißig auf Vierzig – was wir eben schon wieder in den letzten Wochen über dreißig Prozent vom Tief waren – sich in der Region um die Vierzig-Euro-Marke erst einmal schwer tut.
00:13:14: Erst mal nicht direkt weiter kommt.
00:13:16: aber sie hatten mich auch nicht nach Kaufsignalen gefragt sondern ist bei Novo der Boden drin.
00:13:22: und ich würde es so formulieren das Schlimmste scheint inzwischen wirklich hinter uns zu liegen.
00:13:29: Die Chancen auf die Bodenwillung, auf eine erfolgreiche Bodenbildung, die nehmen permanent zu.
00:13:34: Und jetzt sind wir momentan eben unten mit dem Doppelboden bei dreißig oben mit der massiven Widerstandszone bei vierzig.
00:13:42: da pendeln wir moment an herum aber... ...die ersten kleinen wie gesagt Redingkaufsignale gab es schon und insofern liegt am Ende des Tunnels auf der Tagesebene Wie sieht denn den Novo dann?
00:13:56: Das mache ich ja sehr gerne, das wissen Sie von mir auf der strategischen Wochendebene für die letzten fünf Jahre aus.
00:14:02: Und hier können wir sehr schön sehen welches Drama wir erlebt haben.
00:14:07: Also knapp zwei Jahre inzwischen sogar!
00:14:10: Zum einen sehen wir noch ganz links am Rand beginnen, so vor fünf Jahren auch dort den Kurs von etwa dreißig Euro der dann bis zum Sommer, in Höchstkursen um die etwa einhundertvierzig Euro mündete.
00:14:25: Also einen extrem starker Kursanstieg.
00:14:30: und wenn Sie mich mit Ihrer Eingangsfrage zum Abstand zu gleitenden Durchschnitten fragen können wir doch hier selbst auf der Wochen-Ebene sehr schön hinauf schauen.
00:14:38: das... Auf der Wochenebene, die pinke Achtunddreißig Wochenlinie In den letzten Jahren, immer wieder der Bereich war der als Unterstützung in diesem Aufwärtstrend gedient hatte und dass der Abstand zu zweihundert Wochenlinie bei Novorextrem groß war.
00:14:56: Schauen wir mal Anfang-Zweitausend-Vierundzwanzig da kann man das ja schon festmachen.
00:15:00: Da notierte die Zweihundertwochenninne bei fünfzig Euro und die Aktie bei einhundert Euro war auch ein hundert Prozent über der ZweihundertWochenlinie.
00:15:08: also da sehen wir gerade auch auf Wochenebene in dynamischen Trends sind dann durchaus prozentuale dreistellige Abweichung nichts Ungewöhnliches.
00:15:20: Und wenn wir noch mal auf die Wochen durch den zu sprechen kommen, sehen wir auch sehr schön wie Anfang twenty-fünfundzwanzig nachdem der Aktienkurs von den hundertvierzig Euro anfängt zu fallen im Bereich seventy bis achtzig Euro mehrere Monate immer wieder sich auf diese blaue Linie die zweitwochenlinie gesetzt hatte eins zwei drei viermal und beim vierten Mal erst sozusagen den Kampf damit aufgegeben hatte als Unterstützung und diesen Abwärtstrend weiter fortgesetzt hat.
00:15:50: Und hier sehen wir auch sehr schön, weil ich gerade sagte im Rahmen der guten Kursbewegung, der Anstiegsbewegungen in den Jahren bis zum Jahr ist es immer wieder die Achtunddreißig-Wochenlinie eine gute Unterstützung.
00:16:04: Wir sehen das im Rahmen dieses Abwärtstrend seit zwei Jahren diese Pinke Linie, die Axtunddreißig-Wochenlinien von oben immer wieder der Deckel drauf ist.
00:16:12: also Mehrfach hat der Kurs immer wieder in Kurserholungsphasen geschafft, die pinke Linie zu erreichen.
00:16:18: Aber sie fällt weiterhin und prallt ab!
00:16:22: Und wenn wir gerade auf der Tagesebene von dem wichtigen Widerstandsbereich um vierzig Euro gesprochen haben wird dieser wichtige Widerstandsbereich auch noch durch die Achtunddreißig-Wochenlinie nochmal verstärkt.
00:16:36: also insofern brauchen wir uns nicht wundern, wenn die Aktie erst einmal eine Pause einlegt und nicht direkt weiter steigt.
00:16:45: Im unteren Teil der Grafik, auch hier noch etwas kommen wir nachher auch im Workshop nochmal drauf.
00:16:51: zum Thema Divergenzen.
00:16:53: Es gibt positive und negative Divergänzen.
00:16:56: was meine ich damit?
00:16:59: Eine Divergence ist etwas wenn wie jetzt im unteren teil der grafik ein indikator und blau-und gelb ist in der Regel bei mir der MACD, der Trendfolgeindikator nicht das kursgeschehen der aktion des sektors oder Index widerspiegelt.
00:17:16: Was meine ich in diesem Fall konkret damit?
00:17:19: Naja, wir haben im MRCD auf Wochenebene den Tiefstand vor einem Jahr gehabt, Frühjahr, twenty-fünfundzwanzig.
00:17:30: Seitdem steigt der MRCD tendenziell an.
00:17:36: und wenn jetzt auf dem Kursverlauf der Novo Nordisk Aktie schauen von Frühjahren, zwei tausendfünfundzwanziger da hatten wir noch Kurse.
00:17:42: Schauen wir mal das Weinbereich.
00:17:44: fünfzig bis sechzig Ja und hatten eben nochmal deutliche Kursverluste bis vor wenigen Wochen, bis auf die dreißig Euro-Marke.
00:17:52: Also wir hatten in den letzten zwölf Monaten noch einmal fallende Aktienkurse mit neuen Tiefs unter MRCD.
00:17:59: der Indikator bestätigt diese neuen Tiefe nicht.
00:18:04: das ist eine positive Divergenz.
00:18:06: Und auch das ist ein Hinweis dass die Chancen für eine strategische Bodenbildung bei der Novo Nordisk Aktie ganz gut sind.
00:18:16: So, das hatten wir sie uns auf Tages-Ebene betrachtet.
00:18:19: Jetzt hatten wir Sie uns auf Wochenebene betrichtet.
00:18:22: also vierzig Euro ganz massiver Widerstand.
00:18:24: da wird es wahrscheinlich ein bisschen dauern aber mit den Kursen um dreißig sollte einen Boden eingezogen worden sein.
00:18:30: noch ganz kurz ergänzend wie sieht denn die NOVO einfach bewertungstechnisch inzwischen aus?
00:18:37: Ja und da sehen wir ein kursgewinn Verhältnis für dieses Jahr von dreizehneinhalb Was auch geschätzt für das nächste Jahr, auch in dem Bereich um die Jahre um den Jahr um den Jahresjahr um dreizehn und ein halb liegen wird.
00:18:50: Und wenn mit dem Blick nach vorne das Kurs gewinnt fällt, dass sich nicht ändert heißt es nichts anderes als die Gewinne steigen in diesem Zeitraum nicht.
00:19:01: Das ist genau das Was ja das Drama bei der Novo Nord ist, als riesiger ehemaliger Wachstumswert zumindest bis zum Jahr zwanzig.
00:19:11: Was dann unter anderem der Grund war nehmen wir eine extrem hohen Bewertung denn da hatten wir kurz Gewinnverhältnisse zwischen dreißig und vierzig und nicht jetzt von drei zehn Sondern dass diese wachstumserwartung köapel zurückgeschraubt werden mussten.
00:19:25: Und es sieht inzwischen so aus Dass die aktie für das letzte jahr etwa verdient hat und die Schätzung für dieses Jahr ist etwa zweikommerfünfundachtzig.
00:19:37: Also das heißt, wir haben in diesem Jahr gegenüber zwei tausendfünfundzwanzig sogar einen Ertragsrückgang Und das hat natürlich nichts mehr mit dem Dauerbrenner und dem Wachstum zu tun wie wir es in den letzten Jahren gewohnt waren.
00:19:50: und für Zwei Tausend sieben zwanzig nur ein ganz leichtes wachstums.
00:19:53: und Das erklärt dann natürlich auch warum dieser Akt hier jetzt nur noch mit einem Kurs Gewinnwelt des von drei zehn bewertet wird bedeutet andererseits bei stabilen Dividendenzahlungen.
00:20:04: Wir haben auch hier ein Titel, der dann momentan eine vierprozentige Dividendrentite aufweist.
00:20:11: und wenn die strukturellen Probleme bei NOVO einmal gelöst sein sollten und die Akze, also die Firma in den nächsten Jahren es schafft wieder auf den muss ja nicht unbedingt vom Tempo her der alte Wachstumsfahrt zurückzukehren werden wahrscheinlich auch nicht nur die Dividendenzahlungen weiter angehoben werden können, dann werden auch Bewertungen eventuell höher werden.
00:20:39: und selbst wenn die Bewertung bei drei Zählen bleiben sollte um die Gewinne zu legen würde sie ja dann günstiger werden.
00:20:44: Also das sieht inzwischen für einen antizyklischen Einstieg in aller Ruhe so pö abpö bei der Novo gar nicht so schlecht aus.
00:20:54: also Fazit von mir da schlimmste scheint hinter uns zu liegen.
00:20:57: gute Chancen auf dem Boden bilden.
00:20:59: So viel zu Ihren Zuschauerfragen.
00:21:02: und hier schon einiges vom Workshop von der Technischen Analyse mit drin.
00:21:06: Wir hatten letzte Woche für Sie die Zahl der Woche aus den USA, eine drei Komma acht Prozent, die Inflationsrate aus den
00:21:14: U.S.A.,
00:21:15: ich habe Ihnen diese Woche wieder eine Zahl der Woche aus den US mitgebracht und wieder eine Inflationzahl.
00:21:21: allerdings notiert diese nicht bei drei Kommaa acht Prozent sondern sie notiert bei Sechs Prozent.
00:21:30: Wovon spreche ich?
00:21:31: Ich spreche nicht von den Konsumentenpreisen, sondern ich spreche von der typischen Vorstufe nämlich den Erzeugerpreisen der US-Produzenten und die schießen in die Höhe auf sechs Prozent im Vorjahresvergleich.
00:21:46: Nicht nur dass die Zahl sehr hoch ist, sondern es wurde auch eine deutlich niedrigere Zahl eigentlich erwartet und dem Monatsvergleicht sozusagen vom März auf April.
00:21:58: In diesem Jahr sind die Erzeugerpreise um ein Prozent angestiegen und es wurde nur einen Anstieg von null Komma fünf Prozent erwartet.
00:22:05: Und insofern ist auf jahres Ebene dieser Erzeugervreis auch von vier auf sechs Prozent regelrecht explodiert, also die Inflationsraten steigen weiterhin.
00:22:15: auch auf den Vorstufen.
00:22:18: Ist nicht unbedingt das beste Bild mit dem Thema nach vorne wenn wir ganz da am Ende zum Fazit kommen.
00:22:27: Notenbankpolitik, Zinsen am Rentenmarkt.
00:22:31: Das war unsere Zahl der Woche aus den USA die Erzeugerpreise mit sechs Prozent.
00:22:37: Dann kam gestern am Montag für mich die Meldung zur Wochenauftakt und jetzt verweise ich zum ersten Mal auf dem von mir für heute gewählten Titel Bremsspuren überall sichtbar.
00:22:51: Die Meldungen kommt auch China Chinas Industrie mit dem schwächsten Wachstum seit drei Jahren.
00:22:59: Und wir sind genau in dieser Thematik, die wir seit einigen Wochen beleuchten.
00:23:04: höhere Energiepreise bremsen das Wachztum sie verstärken mehrere interne Probleme für die Wirtschaft.
00:23:10: so was ist denn gemeldet worden?
00:23:13: Die chinesische Wirtschaft hat im April spürbar am Tempo verloren.
00:23:17: belastend wirken natürlich die steigenden Energiepreis Und die Industrieproduktion stieg im Vergleich zum Vorjahr, das könnte man sagen.
00:23:27: Um vier Prozent ist doch gut.
00:23:30: Der Text lautet aber nur noch um vier Prozent, denn damit fiel diese Wachstumsrate auf den niedrigsten Stand seit Juli, drei Jahre her.
00:23:42: und auch beim Konsum zeigte sich eine deutliche Abkühlung.
00:23:45: Einzelthandelsumsätze erhöhten sich gegen den Vorjahrsmonat lediglich in Null, zwei Prozent.
00:23:50: Schwächste Wert seit Dezember, Zweiundzwanzig also dreieinhalb Jahre.
00:23:55: Wobei man natürlich auch wieder wenn man ins Detail hineinschaut.
00:23:59: auf Gesamtkonjunktur oder Wirtschaftsebene ist die Zahl nicht schön.
00:24:03: es ist aber dann gar nicht so viel anders als in den USA.
00:24:08: dort haben wir das Thema Technologie und KI.
00:24:11: Genau diese Themen haben wir aber auch in China.
00:24:14: massive Investitionen in den Technologiesektor, in den KI-Ausbau erneuerbare Energien.
00:24:20: Also dort brummtes und in vielen anderen Bereichen passiert eben relativ wenig ähnlicher Zustandsbeschreibung wie für die amerikanische Wirtschaft.
00:24:30: also unser dritter Punkt die Meldungen zum Wochenauftakt Bremsspuren überall sichtbar.
00:24:34: schwaches Wirtschaftswachstum in China.
00:24:38: Und jetzt komme ich zu versprochen.
00:24:41: zu unserem vierten Punkt.
00:24:42: Sie wollten ein bisschen mehr noch zur Technik und Analyse haben, Winkelers Workshop habe ich es einmal genannt... ...und die Überschrift heute, die ich gewählt habe um das bisschen noch konkret mit Dingen zu füttern, Feelausbrüche und Divergenzen.
00:24:58: Und grundsätzlich zum Thema technische Analyses kann ich einfach nur sagen also es gilt zu allererst immer der gehandelte Preis.
00:25:06: Also man sollte sich zunächst einmal wirklich den Chart angucken, die Preisentwicklung kommen, das kennen Sie von mir gerne Durchnitzlinien dazu.
00:25:15: Dann kann man Unterstützung oder Widerstände oder Trendkanäle einmalen.
00:25:19: Dann kommen bitte Indikatoren dazu und das können entweder überkauft oder überverkauft Momentum-Indikatoren sein und es können dann auch Trend-Indikatoren sein.
00:25:29: Und idealerweise bildet man sich aus all diesen Puzzlestellen nachher dann ein Gesamtbild.
00:25:36: So wenn wir heute mit dem Thema Fehlausbrüche beginnen hat das einen ganz konkreten Anlass.
00:25:44: Wir schauen in die Kursentwicklung der letzten Woche, der SAP-Aktie, denn nicht nur dass die SAP Aktien in den letzten zwölf Monaten sich ja im Kurs halbiert haben sondern es ist noch gar nicht so lange her.
00:25:58: Es war nämlich am dreizehnten Mai.
00:26:00: wir haben heute den neunzehnten Mal also gerade mal eine knappe Woche.
00:26:04: da kamen nochmal Druck auf die Aktienkurse also Verkaufsdruck auf und Der Kurs fiel auf neue Tiefstände, und zwar unterhalb die Tiefs, die wir noch im April gesehen hatten in Bereich Hundertvierzighundertdreißig.
00:26:22: Es ging nämlich auf neue Tiefsrichtungen etwa einhundertfünfund dreißig Euro.
00:26:26: Und das Spannende deswegen habe ich die Überschrift Fehlausbrüche gewählt.
00:26:31: Das Spannend daran ist ja wenn man sagt einen Abwärtstrend wird dadurch definiert tieferen Tiefes und tiefere Hochs.
00:26:39: Wenn insofern wieder ein neues Tief gehandelt wird, und das ist eben letzte Woche passiert mit Kursen von gut hundertdreißig Euro.
00:26:46: Wird zunächst einmal der bisherige bestehende Abwärtstrend bestätigt?
00:26:51: Und jetzt kommt es aber!
00:26:53: Das heißt genau letzte Woche passierte bei der SAP-Aktion.
00:26:57: Dieses neue Tief hat nicht dafür gesorgt... vieles Doppel aus Orders ausgelöst worden sind und dann eventuell neue Shorts in den Markt gekommen sind, unter einer neuter höheren Verkaufsdruck aufgetreten ist eben nicht.
00:27:12: Also man hat sich sozusagen getraut das Tief-Aus-April einmal kurz um zwei drei Euro zu unterschreiten.
00:27:19: Und dann stellt man fest es ist kein Verkauftruck mehr da.
00:27:21: scheinbar haben alle die die Aktie verkaufen wollten Inzwischen verkauft.
00:27:26: und dann passiert genau dass was wir hier so wunderschön sehen können in den letzten Tagen Dieser Ausbruch nach unten hat sich als ein Fehlausbruch herausgestellt.
00:27:35: und Feelausbrüche werden in der Regel dynamisch gekontert, weil wenn man sich in dem Moment mit dem neuen Tief auf weiterfallende Kurse positioniert und feststellt es fällt gar nicht.
00:27:47: Weiter muss man zum einen seine neuen Shorts eindecken.
00:27:49: Und eventuell kommen dann, nachdem das gekontern wurde vielleicht auch die ersten Käufern nach längerer Zeit in den Markt.
00:27:56: Das bedeutet für die SAP-Aktie die Kurse hier für Sie bis gestern den Montag aufbereitet, dass sie von den Hundertsechsunddreißig in einer Woche bis knapp einhundertfünfzig direkt wieder angestiegen ist.
00:28:09: Und wenn ich heute Nachmittag am Dienstag-Nachmittag hineinschaue, ist die SAP im DAX noch im Eurostox Fünfzig momentan mit über sechs Prozent Tagesgewinner-Tagesgewinner mit einem Kurs von hundertsieben und fünfzig.
00:28:22: Insofern unter dem Titel Feelausbrüche, glaube ich das Fazit hier.
00:28:27: Ein Ende des Abwärts Trends wird langsam sichtbar Bodenbildung nimmt Formen an So und das war jetzt der ganz kurzfristige Bereich nur der gehandelte Kurs mit dem Thema feelausbrochendynamischer Konter.
00:28:42: Jetzt kommen wir zu den zweiten Teil des Workshops zum Thema Divergänzen.
00:28:46: Ich hatte es Ihnen schon bei der Novon Audition gezeigt.
00:28:49: Fallende Aktienkurse, keinen Fallen der MRCD, positive Divergenz könnte darauf hindeuten dass diesem Abwärtsdruck langsam die Luft ausgeht und wir eine Bodenbildung übergeben.
00:28:59: Wie sieht das bei der SAP aus?
00:29:01: Ja in den letzten zwölf Monaten wie gesagt von zweihundertachtzig auf hundredvierzig im Tief.
00:29:06: Und Wir haben Den Tiefpunkt im MRCD Im Februar gehabt Und im Februar notierte die SAP noch in dem Bereich von onehundertfünfundsiebzig Euro und ging dann ja auf Kurse auf hundhundertvierzig und letzte Woche nochmal bis unter hundertvierzig Euro.
00:29:23: Also fallende Kurse, wenn wir wunderschön uns den MRCD anschauen der steigt seitdem.
00:29:29: also er bestätigt oder hat diese neuen Tiefes in den letzten drei Monaten der SAP Aktien nicht bestätigen sondern ist angestiegen und auch das ganz neue Tief letzte Woche die Hundertdreißig Euro überhaupt nicht mehr bestätigt.
00:29:43: Das ist definitiv eine positive Divergenz, die darauf hingreutet dass diesem Abwärtstrend wohl langsam die Luft ausgeht.
00:29:53: Wir sind mit den Kursen bei hundert neunundvierzig an der Falle dann acht und dreißig Tage Linie angekommen Und der größere Widerstand Schadtechnik liegt im Bereich etwa um ein Hundertsechzig.
00:30:03: Aber mit den heutigen Nachmittagenkursen ja von hundert sieben und fünfzig Euro Nähern wir uns auch diesem an.
00:30:09: Das heißt, wir haben uns mit aktuell hundertsiebenfünfzig Euro schon wieder etwa gut, zwanzig Euro vom Tiefskurs entfernt.
00:30:16: Auch das gibt Puffer, dass man sagen kann hier auf der Tagesebene die Bodenbildung nimmt Formen an dem Abwärtstrend scheint langsam Luft auszugeben.
00:30:25: Schön charakteristisch aufgezeichnet in den letzten Tagen und Wochen durch das Thema Feelausbruch nach unten positive Divergenzen in den Indikatoren Das ist die Tagesebene und die SAP noch auf der Wochenebene.
00:30:40: Da sehen wir auch wieder dieses gesamte Ausmaß, dieses Kursrückgangs sieht so ähnlich aus wie bei der Novo Norddisk.
00:30:45: aber wenn ich auch hier auf den WochenMRCD schauen im tief negativen Bereich dreht er gerade so ein wenig unten auf Long.
00:30:52: das heißt auf der strategischen Ebene gibt auch der WochenMRCD als Trendfolger so ein erstes zartes Long-Signal Und damit ist es für mich klar Ein Ende dieses Abwärtstrend was wir seit zwölf Monaten jetzt gesehen haben von eben einer mehr als Halbierung von zwei Hundert Achtzig auf unter Hundert Vierzig Euro.
00:31:11: Das wird langsam sichtbar und es nimmt langsam Formen an, so viel zum heutigen Workshop-Thema Technische Analyse und diesen zwei Elementen daraus.
00:31:21: Thema Ausbrüche oder Fehlausbrüchen und heute positive Divergenzen.
00:31:26: Unser Gesamtbild!
00:31:29: Wie erwartet hatten wir vor einer Woche schon Inflationsraten steigen an Konsumentenpreise in den USA, drei Komma acht Prozent nähert sich der vier Prozentmarke.
00:31:38: Und danach kamen wie gesagt unsere Zahl der Woche die Produzentpreise an den USA mit plus sechs Prozent eine deutliche negative Überraschung.
00:31:47: und wenn wir ganz aktuell auf unseren Ölpreis schauen trotz aller Meldungen und teilweise Entspannungsmendungen Brand momentan immer noch Hundertzehn, hundertzwölf Dollar also die Öl Preise immer noch deutlich oberhalb der einhundert Dollar Marke.
00:32:00: und das haben wir dann sozusagen Ende Februar fängt dieser Krieg an, also den März, den April und jetzt bald den Mai.
00:32:06: Wir reden bald davon, dass wir bald drei Monate diese sehr hohen Energiepreise haben die nicht für Entlastung sorgen.
00:32:14: Und das sorgt natürlich dann dafür nicht nur, dass die aktuellen Inflationsraten ansteigen Sondern weil es so lange dauert, dass eventuell auch die Inflationerwartungen ansteigend.
00:32:25: Das führt wiederum Auch das hatten wir vor zwei Wochen schon thematisiert Zu Druck auf den Rentenmärkten, an den Kapitalmärken steigen die Zinsen an.
00:32:34: Und wenn wir auf das ganz lange Ende momentan schauen – auf dreißigjährige Laufzeiten?
00:32:39: Da kann ich nur sagen….
00:32:41: Die Renditen der Dreißigjährigen US-Staatsanleihe ist inzwischen klar oberhalb der fünf Prozentmarke.
00:32:47: Wir hatten hier fünf Prozent immer so als leicht kritische Marke definiert!
00:32:51: In UK, die mit der Leberregierung gerade und ihrem Haushalt sowieso Probleme haben liegt die dreißigjährige Rendite größer fünf Prozent.
00:33:00: Und in Japan – man mag es kaum glauben – ist für die Dreißigjährigen zwischen vier Prozentmarke überschritten.
00:33:07: Also wir reden ja sowieso momentan von einem globalen Phänomen weltweit steigender Anleiherenditen.
00:33:14: Wir sehen neben fallenden Fründikatoren, die ich Ihnen in den vergangenen Wochen immer wieder gezeigt hatte auch Mit der Meldung der Woche, gerade aus China.
00:33:23: die konjunkturellen Brennspuren durch die Inflationsraten und die hohen Energiepreise werden langsam sichtbar.
00:33:30: Schwache Wirtschaftsdaten aus China.
00:33:34: Das wiederum bedeutet wenn wir auf die Aktienmärkte schauen dass das Umfeld zumindest einmal Anspruchsverläufe für die Aktionmärkten wird.
00:33:43: Und wenn wir jetzt speziell auf den Aktienmarkt in den USA schauen da ist auch relativ klar wo in diesem Jahr bisher die Musik spielt.
00:33:51: Also wir brauchen nur darauf zu schauen und sehen, was der Dow Jones in diesem Jahr gemacht hat.
00:33:56: Drei Prozent plus?
00:33:57: Das ist nicht besonders viel.
00:33:59: Nasdaq ein Hundertfünfzehn Prozent plus!
00:34:02: Da sehen Sie ganz genau wo die Musik spielt.
00:34:05: Und wenn eine energieabhängige Region wie Europa dann eben mit diesen Energiepreisen zu kämpfen hat, ist es auch klar dass die nicht so technologielastigen Indizes Also weder DAX noch, Euro Stocks Fünfzig, noch Stocks Sechshundert.
00:34:23: Dass die natürlich dann deutlich zurückbleiben und dann mal leicht im Plus, mal um die Nullinie, mal leicht die Minus notieren.
00:34:30: Das heißt so toll ist dieses Aktienjahr bisher gar nicht!
00:34:33: Es sind im Endeffekt die Tech-Aktien und dort vor allem eben die Chip-Aktionen Und diese starke Kursrelle, die wir gerade dort gesehen haben vielleicht erinnern Sie ich letzte Woche an meinen Weitblick Die Fadenstange der Woche, das Socksindex unter Streichholz der Woche.
00:34:47: Micro Technology die dann von dreihundert auf achthunderte US-Dollar in wenigen Wochen gestiegen war, hatte gestern zeitweise schon bis sechshundertfünfzig korrigiert.
00:34:56: Da merken wir ganz genau es ist technisch überhitzt und wir sehen.
00:35:01: wenn ich noch mal ganz kurz auf meinen Workshop zurückgreifen darf Ich habe Ihnen gerade positive Divergenzen gezeigt.
00:35:08: Wir sehen in den OS Indices in diesen Bereichen erste negative Divergänzen.
00:35:14: Die neuen Hochs, die wir am OS Aktienmarkt gesehen hatten hat zum Beispiel der Volatilitätsindex, der WIX-Index nicht bestätigt.
00:35:22: Also ein schöner Aufwärztrend am Aktienmarkt bedeutet normalerweise fallende Volatität.
00:35:25: es wird ruhiger.
00:35:27: das heißt der Wixindex hätte von seinen Werten um die Achtzehn und Neunzehn Ehe Richtung Fünfzehn zurückkommen sollen.
00:35:31: Hat er nicht gemacht?
00:35:33: Der ist bei Acht Zehneinzehn sogar leicht angestiegen.
00:35:35: also der WX index in Volatilität bestätig den Kursanstieg nicht.
00:35:39: Dann der RSI an der relative Stärke Index als Momentumindex Der gibt einem überhitzten Bereich ein Verkaufssignal von S&P-Fünfhundert.
00:35:51: Bedeutet nichts anderes als gerade diese starke Relle, die wir in den US-Indizes, also vollem S&Ps und Naster gesehen haben.
00:35:58: Die wird es einfach schwerer haben.
00:35:59: jetzt zum einen auf dem erreichten Kursniveau danach acht Wochen steigenden Kurzen dann bei den Bewertungen, die nicht mehr ganz so günstig sind plus den Belastungsfaktoren, die eventuell Grundsätzlich von der Konjunktur und den erhöheren Zinsen- und Inflationsraten momentan überschwappen zeigt einfach auch hier, in dem Tempo der letzten Wochen wird es im USA nicht weitergehen heißt nichts anderes als Konsolidierungs- und Abkühlungsbedarf.
00:36:24: So viel zu meinen Themen im Waldblick diese Woche.
00:36:26: wie gesagt schon am Dienstag nachmittag.
00:36:28: nächste Woche werden wir wieder ganz normal mitwoch morgen pünktlich wie immer zur Stelle sein.
00:36:33: bis dahin bedanke ich mich für Ihr Interesse, Ihr Einschalten, Yabonomon Ihre Fragen Ihren Daumen und verbleibe, wie immer es war mir eine Ehre, ihr Michael Winkler.
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