Aktienmärkte USA: Schon wieder ein V! - Ep. 228
Shownotes
In den USA markieren Small Caps und Tech‑Aktien neue Höchststände – sichtbar im Russell 2000, Nasdaq 100 und S&P 500. Europa kann mit dieser Dynamik bislang nicht Schritt halten.
Ein weiterer Fokus liegt auf der laufenden US‑Berichtssaison für das erste Quartal 2026, die gut gestartet ist: Erwartet wird ein Gewinnwachstum von rund 12 %, getragen zu einem großen Teil vom Technologiesektor. Gleichzeitig analysiert Michael Winkler den enttäuschenden Kursverlauf europäischer Verteidigungsaktien und ordnet die Hintergründe dieser Entwicklung ein. Abgerundet wird die Folge mit der Aktie der Woche: Chevron, die sich aktuell in einer gesunden Konsolidierung befindet. Jetzt den kompletten Weitblick ansehen und informiert bleiben!
Bitte beachten Sie: Bei diesem Webcast der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG handelt es sich um Werbung. Der Webcast enthält lediglich generelle Einschätzungen, welche auf der Grundlage einer grundlegenden Analyse der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG getroffen wurden. Diese Einschätzungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie sind insbesondere keine auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmte persönliche Handlungsempfehlung. Sie geben lediglich die aktuelle Einschätzung der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG wieder, die auch sehr kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Damit ist sie insbesondere nicht als Grundlage für eine mittel- und langfristige Handlungsentscheidung geeignet. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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00:00:10: Heute sprechen wir über Ihre Zuschauerfragen zu den Themen Rentenmärkte und Anleihen, zu dem Thema Währungen.
00:00:19: Darüber hinaus schauen wir wie immer mit einer picker-packevollen Sendung auf die aktuelle Situation im DAX, auf die aktuelle Situation am Schweizer Aktienmarkt.
00:00:30: Auf das Sentiment der Woche – Die Gier ist zurück!
00:00:34: Wir schauen auf die Aktienmärktu USA und dort auf einen speziellen Index der Woche.
00:00:41: Dann habe ich Ihnen den Sektor der Woche aus Europa mitgebracht, die Fans-Verteidigung Rüstung.
00:00:48: Das bringt uns zum Charterwoche – wir schauen auf die Rheinmetall-Aktie und last but not least die Aktie der Woche von den USA.
00:00:58: Öl, Chevron!
00:01:00: Lassen Sie uns beginnen wie immer mit unserem Intro.
00:01:03: Herzlich willkommen bei Ihrer Sankt Alakantornalbank mit einer neuen Ausgabe vom Winklers Weitblick.
00:01:09: Der Titel der heutigen Ausgabel lautet Aktienmärkte USA.
00:01:14: schon wieder ein V, das erkläre ich Ihnen später näher.
00:01:18: Wir haben Mittwoch den Zweiundzwanzigsten April wie immer Mittwochs Vormittag und mein Name ist Michael Winkler.
00:01:25: Herzlich willkommen!
00:01:28: Letzte Woche sprachen wir über viastandsfähige Aktienmarkte.
00:01:31: da konnten wir aber noch gar nicht ahnen was bis zum Wochenende noch an Party- und Kursanstiegen passiert.
00:01:36: Das schauen wir uns gleich an.
00:01:38: Lassen Sie mich aber mit Fragen von Ihnen beginnen.
00:01:42: Und das freut mich immer sehr, also nicht nur wenn Sie mir Fragen zukommen lassen sondern wenn es häufig dann generell auch meine strukturelle strategische Fragen sind und was halten sie von der ACXY?
00:01:54: Unsere erste Frage, also vielmehr Ihre erste Frage Halten Sie es für sinnvoll sich von Staats- oder Unternehmensanleihen mit einer Restlaufzeit von mehr als ein bis zwei Jahren zu trennen?
00:02:09: Das ist jetzt eine sehr spezielle Frage und ich versuche sie zu beantworten.
00:02:15: Und versuche hineinzuinterpretieren, was Sie mit Ihrer Frage ausdrücken wollten.
00:02:22: Das klingt danach dass die Befürchtungen über weitere Zinssteigerung haben und damit eventuell Kursverluste bei länger laufenden Anleihen.
00:02:30: Davon gehe ich jetzt einfach momentan mal aus.
00:02:33: um die Frage strategisch zu beantworten müssten wir uns mehrere Dinge anschauen.
00:02:40: Zum einen erstmal generell das Zinsniveau.
00:02:44: Das Zins-Niveau auf der Zinsstrukturkurve, also wie viel bekomme ich mehr oder weniger bei längeren Laufzeiten an Zinsentschädigung bezahlt?
00:02:55: Dann sozusagen das relative Zins Niveau in Abhängigkeit von der Inflationsentwicklung und eventuell noch die Bonität der Schuldner, die diese Anleihen hinausgeben.
00:03:06: Also probieren wir es ganz konkret!
00:03:08: Wir starten... mit den Staatsanleihen.
00:03:13: Seit vielen, vielen Monaten erzählen wir Ihnen hier auf unserem Kanal dass die rein fundamentale Situation der Staatsanleihen nicht besonders gut ist weil fast alle Länder zumindest die westlichen und inzwischen ja auch Deutschland sich immer stärker verschulden Und die Schuldenstände haben dann inzwischen Niveaus erreicht.
00:03:39: den Anleger an der Schuldentragfähigkeit des Landes und auch dann der Zurückzahlung der Schulden- und das Schuldendienstes, der Zinszahlungen die einen immer größeren Anteil inzwischen im Staatshaushalt ausmachen zweifeln lassen.
00:03:53: Das heißt, die erste strategische Aussage ist schon seit vielen Monaten in unseren Anleiheportfolios bevorzogen wie Unternehmensanleihen.
00:04:03: Dann geht es um die Laufzeiten.
00:04:05: Sie sprachen nur von ein bis zwei und eventuell eben nicht länger, dann lassen sie sich einfach einen Blick auf das Zinsniveau.
00:04:12: Und auch die jeweiligen Zins-Aufschläge für längere Laufzeiten werfen wie ob es sich das lohnt?
00:04:19: Wie steil das ist!
00:04:19: Ich schaue für Ihnen zwei Beispiele mitgebracht.
00:04:22: Wir schauen auf die Bundesanleihe und wir schauen auf den US Treasury.
00:04:26: Wir beginnen jetzt mal mit der zweijährigen Laufzeit USA.
00:04:29: Die US Treasury – drei Prozent für zwei Jahre wenn sie in den USA für fünf Jahre investieren würden bei einer Staatsanleihen, also ein gutes Zehntel mehr und bei den zehnjährigen Vier Komma zwei.
00:04:46: Also da haben wir etwa nochmal in der Summe etwa ein halbes Prozent mehr als bei den kurzen Laufzeiten.
00:04:53: Das eine ist schon einmal Sie bekommen bei längeren Laufzeit mehr.
00:04:57: das ist gut.
00:04:59: Ist das viel mehr?
00:05:00: Nicht unbedingt.
00:05:00: Und wenn wir jetzt noch die aktuelle Inflationsentwicklung uns anschauen bei Werten, die eben um die drei Prozent oder dann wahrscheinlich auch in den nächsten Monaten etwas über drei Prozent sein werden ist natürlich die Frage wieviel mehr bietet mir die Anleihe als die aktuelle Inflation USA?
00:05:18: also drei Komma sieben zu.
00:05:20: momentan etwa drei drei vier in der inflation ist etwas mehr.
00:05:23: Sie bekommen bei den längeren Laufzeiten nur etwas mehr nicht besonders mehr.
00:05:28: Wenn Sie davon ausgehen, dass wir auch weiterhin in einem erhöhten Inflationsumfeld bleiben und nicht nur einen kurzfristigen Preisschub aufgrund der Öltematik sehen dann empfiehlt es sich natürlich eher im kürzeren Bereich zu bleiben.
00:05:45: Ich sagte Ihnen grundsätzlich Wir schauen uns zwei Themen an.
00:05:48: ich hatte ihnen die Bundesanleihe noch nicht gelernt.
00:05:51: Die Rendite der zweijährigen Bundesanleih ist momentan knapp im Bereich der aktuellen Inflationsrate.
00:06:00: Wenn Sie auf fünf Jahre in der Bundesanleihe gehen, sind wir bei zwei Komma.
00:06:03: sechs ist gerade mal ein Zehntel mehr und für zehn Jahre haben die drei Prozent also hier etwa eine halbe Prozent mehr klingt jetzt nicht besonders spannend.
00:06:14: da haben sie absolut recht.
00:06:17: unser sogenannte sweet spot in unseren Anleiheportfolios sind die Laufzeiten momentan von etwa zwei bis drei jahre.
00:06:25: Wir gehen auch nicht länger Und wir bevorzugen aber Unternehmensanleihen.
00:06:32: und bei kurzen Laufzeiten im auch zwei Jahresbereich bieten sich auch durchaus Beimischungen von hochverzinslichen Anleihen, also anleihen von Schulden eine schlechte Bonität an.
00:06:43: Weil das Laufzeitrisiko unserer Meinung nach dann überschaubar ist.
00:06:47: Also grundsätzlich Wir sind im Bereich momentan zwei bis drei Jahre investiert sind fokussiert auf Unternehmensanleihen und michen auch hochverzinsliche Anleihen hinzu.
00:06:59: Ich hoffe, diese Frage zu den fest verzehentlichen Wertpapieren für Sie zufriedenstellen beantwortet zu haben.
00:07:06: Unsere zweite Frage – wir gehen und nähern uns dem Thema Währungen – spricht für sie mittelfristig vieles für eine zunehmende Fragmentierung des globalen Währungssystems?
00:07:22: Und dazu folgt dann Direkt, wenn ich die nächste Frage dazu direkt auch einblenden darf da die schließt direkt an.
00:07:31: Da geht es nämlich um das Thema im China.
00:07:35: Macht zu Wachs von China wird der Renminbi an Bedeutung gewinnen?
00:07:44: und daran schließ sich wiederum an Wenn der Ren Minbi an Be- deitung gewinnen sollte was machen wir mit dem US Dollar?
00:07:53: Und die frage dazu lautet wird der US-Dollar trotzdem das Rückgratt des globalen Finanzsystems bleiben.
00:08:01: Also, das gesamte Thema der Währungen und klare Botschaft ist – und das passiert ja schon seit vielen Jahren – PÖAPÖ wird die dominierende Bedeutung des US Dollars etwas zurückgenommen werden.
00:08:19: Das passiert permanent, das passiert fließend.
00:08:22: Es hängt unter anderem damit zusammen dass Die neuen Machtblöcke auf dieser Welt, also zum einen China dann der globale Süden Russland versuche natürlich von der Dominanz des US-Dollars weniger abhängig zu werden.
00:08:41: Insofern wird die Bedeutung des US Dollars kleiner und kleiner aber langsam.
00:08:48: er hat immer noch deutlich oberhalb von fünfzig Prozent Bedeitung des globalen Währungssystems.
00:08:54: Der Riminbi wird außerhalb seines Bereiches, also gerade außerhalb des chinesischen Machtblocks wirklich nur an Bedeutung gewinnen können wenn er irgendwann einmal freier handelbar wird und nicht einfach staatlich kontrolliert.
00:09:11: Internationale Großanleger möchten mit ihrem Kapitalflexibel agieren und das geht im Renminbi nicht wirklich und so lange sich das nicht ändert wird es im Rahmen des globalen Währungssystem ein Nebenkriegschauplatz bleiben Und China wird natürlich probieren diesen Renminbi in seinem Machtbereich stärker durchzusetzen.
00:09:31: Das bedeutet dann auch, das ist die letzte Frage noch zu den Währungen zum US-Dollar.
00:09:36: Der US Dollarwatt wird auf absehbare Zeit weiterhin das Rückgrat des globalen Währungs und globalen Finanzsystems bleiben – auch mit einer etwas langsamer oder kleiner werdenden Bedeutung.
00:09:49: So viel zu Ihren Fragen!
00:09:51: Vielen Dank.
00:09:51: wie immer sehr gerne Freut mich vor allem, wenn wir über strukturelle Fragen sprechen.
00:09:56: So lassen Sie mich dann direkt zu unseren Tagesthemen kommen und wir beginnen wie wir es sehr häufig gemacht haben mit einem Blick auf die aktuelle Lage im DAX.
00:10:08: Die Überschrift dazu lautet wenig spannend sie lautet nämlich wieder neutral.
00:10:14: Schauen wir in die Kursentwicklung des DAX der letzten zwölf Monate fanden zwei Dinge auf.
00:10:19: zum einen seitletzten Sommer bis jetzt in den Beginn des Jahres eine breite Seitwärtsbewegung irgendwo immer um die Marke von vierundzwanzigtausend Punkten.
00:10:30: Dann kam bis Ende März, also seit Ende Februar haben wir ja die kriegerischen Handlungen USA Israel Iran Also Kursrückgänge von fünfundzwantzigtausenden dann in den Bereich von etwa Zweihnzwanzigtausend Punkte.
00:10:43: Mit dem kurzfristigen Blick könnte man sagen da in diesem Moment Ende Märzt war die chartechnische Situation durchaus angeschlagen.
00:10:50: Woran mache ich das fest?
00:10:53: Zum einen sind Alle gleibenden Durchschnitte, also wie immer Sie kennen es bei mir die Systematik Pink-Achtunddreißig Tage, Grün-Einhundert Tage und Blau-Zweihunderttage Linie.
00:11:04: Allesamt unterschritten worden.
00:11:07: Dann haben wir auch die Tiefs, die wir noch im Herbst hatten, im November Dezember Bei knapp zweizehnzehntausend Punkten auch unterschritten.
00:11:15: Also wir haben neue Tiefes gebildet.
00:11:18: Das sah in dem Moment sozusagen technisch zumindest einmal angeschlagen aus.
00:11:22: aber Wie es dann kam, wir wissen das in den letzten drei Wochen eine starke Kurs-Rallye.
00:11:27: Wir hatten Ende März die Tiefstände und seit Anfang April ging es dann von der Zweiundzwanzigtausendpunkte Marke jetzt wieder über die Vierundzwanzigtausende Punkte hinein und damit sind wir einfach wieder In der Range, den wir schon seit letztem Frühsommer haben.
00:11:40: Kurse laufen per Salldo seit letztes Sommer Seitwärts.
00:11:44: aktuell wenig Handlungsbedarf Und warum ich ihn sehr häufig neben der taktischen Ebene Und Sie kennen meine Systematik, taktische Ebene bedeutet meistens etwa die letzten zwölf Monate.
00:11:57: Alles auf Tagesebene also Kurseauftagesebene, Indikatoren-Auftagesebene und auch die Durchschnittsdienste auf Tagesebene sehr häufig.
00:12:05: gerne zur Ergänzung ein Blick auf die strategische Ebenerwerfe.
00:12:10: und der strategische Blick auf den Aktienmärkte war ja im letzten halben dreiviertel Jahr relativ verhalten um es so auszudrücken.
00:12:19: Um Ihnen das zu erläutern, schauen wir doch auch hier nochmal auf die Wochenebene im DAX jetzt der letzten fünf Jahre hinein.
00:12:27: Und woran hatte ich das im letzten Sommerherbst immer wieder festgemacht und gesagt?
00:12:32: Der Abstand zu den Wochendurchschnittslinien ist relativ hoch!
00:12:36: Das war ja auch kein Wunder.
00:12:38: Wir hatten ja seit dem Jahr für ein Dynamisches Kurs-Rallye gesehen.
00:12:43: Also wir hatten noch im Herbst-October-Zweißen-Zweiundzwanzig DAX Stände von unter zwölf tausend.
00:12:50: Ja, und wir waren eben letzten Sommer im Bereich vierundzwanzig, fünfundzwantigtausend also sozusagen eine Verdopplung innerhalb von drei Jahren.
00:12:56: das ist durchaus mehr als man an Aktienmärkten historisch erwarten kann.
00:13:02: Und diese Kursrelle zeigt dann eben auch den deutlichen Abstand zu den Wochendurchschnittslinien.
00:13:07: Also wir hatten dann im Herzt die einhundert Wochen Linie bei etwa zwanzig Tausend Punkte und die zweihundert-Wochen-Linie im Bereich von gut siebzeintausend Punkte.
00:13:17: Die strategische Ebene hilft mir immer sehr häufig zu erkennen, wann entferne ich mich von strategischen Trends eventuell zu weit nach oben oder in einer Korrektur.
00:13:28: Wann erreiche ich sie wieder?
00:13:30: Und insofern war das Kursverhalten jetzt bis Ende März dieser Rückgang auf die Zweiundzwanzigtausend Punkt im DAX sehr spannend.
00:13:38: denn was hat der gemacht?
00:13:39: er hat genau bis zur grünen Linie der steigenden einhundert Wochenlinie korrigiert deswegen auch die Überschrift die einhundert Wochenlinie auf der strategischen Ebene.
00:13:48: Damit hatte er sozusagen, die erste antizyklische strategische Kaufzone erreicht.
00:13:56: es war leider nur für wenige Tage von der zweihundert-Wochen-Linie wollen wir gar nicht reden.
00:14:01: so und auch dort sind wir jetzt einfach wieder im Bereich dessen was wir an Kursen seit letztem Sommer hatten.
00:14:08: und die strategischen Linien gerade die Einhundert- und Zweihundertwochendlinien steigen weiter an Und diese Linien geben grade vor Korrekturphasen einen ganz guten Hinweis, bis wohin unter anderem dann Markt oder Kurse auch einmal korrigieren könnten.
00:14:22: So und das hat uns auf der strategischen Ebene per Ende März im DAX genau bis zur einhundert Wochenlinie gebracht.
00:14:28: so viel dann zu der Zweiundzwanzigtausend Punkte Markte.
00:14:32: Neben dem DAX schauen wir immer sehr gerne auf den Schweizer Aktienmarkt.
00:14:35: denn erst allein in Swiss Liederindex und auch hier sehen wir was wir gleich als Titelthema für die USA heute gewählt haben.
00:14:44: Der Titel lautete nämlich der heutigen Sendung.
00:14:46: Schon wieder ein V, was meine ich damit?
00:14:53: Also erst einen V-förmigen Kurs rutsch und dann rechts das rechte Teil des Vs die v förmige Kurserholung.
00:15:02: im Swiss Lidia Index sehen wir das sehr schön.
00:15:04: Im Februar noch bei Kurzen von zwei tausend zweihundert Punkten ging es relativ schnell und steil bis Ende März so ca.
00:15:11: in dem Bereich, in den Bereichen von der Rente, bis zum Ende März, Anfang April, genau so steil wieder nach oben zu steigen.
00:15:19: und das sieht dann wirklich wie ein V aus.
00:15:22: Schnelle Kursrückgänge, schnelle deutliche Kurserholungen und das scheint relativ häufig inzwischen das Muster an den Aktienmärkten geworden zu sein.
00:15:30: daher auch der Titel von heute.
00:15:32: schon wieder einen V. Denn wenn wir noch einmal in die Grafik hineinschauen am linken Rand, genau vor einem Jahr hatten wir noch mit einem bedeutlich größeren Kurs ausmaß.
00:15:44: Damals die Zollthematik, den deutlichen Kurzerutsch relativ schnell und auch die deutliche Kurserholung fast wieder genauso schnell – auch ähnlich wie ein V. Scheint ein Muster zu sein was sich immer häufiger widerspiegelt, widerfindet.
00:15:58: So langsame Kursrückgänge, langsamer Kursherholungen scheinen immer weniger in Mode zu kommen sondern es geht schnell an den Märkten, schnell runter und genau so schnell auch wieder hoch.
00:16:08: So, damit hat der Schweizer Aktienmarkt jetzt aktuell fast wieder das Niveau von zwei Tausend Zwei Hundert erreicht.
00:16:13: Damit ist die Widerstandszone aus Januar-Februar erreicht.
00:16:16: auch hier besteht kurzfristig erst einmal kein Handlungsbedarf.
00:16:20: Die sogenannten antizyklischen Kaufchancen wenn man es so sehen wollte in der Hektik und in der Nervosität waren im März nicht nach den Kursanstiegen der letzten drei Wochen.
00:16:30: So viel zum Schweizer Aktionmarkt!
00:16:33: Und wenn ich über deutliche Kurserholungen in den letzten Wochen spreche In der Analyse dieser Kursrückgänge im März unter anderem in letzter Woche Sentimentindikatoren gezeigt hatte, die ja dann schon die erhöhte Nervosität angezeigt hatten.
00:16:49: Schauen wir doch heute drauf und wir bekommen ein ganz anderes Bild!
00:16:53: Unter Punkt drei Sentimenterwoche habe ich Ihnen von CNN den FIENGREET Index ganz aktuell wieder mitgebracht – mit einem Wert von siebzig.
00:17:04: Und was zeigt uns der Zeiger an?
00:17:06: Wir sind mitten schon fast am Anschlag wieder in der Gierzone angekommen.
00:17:10: Also die Gier ist schon wieder da, innerhalb von drei Wochen von der extremen Angstzone in die Gierzone.
00:17:16: auch das bedeutet unter sentiment-technischen Aspekten eher aktuell kein Handlungsbedarf.
00:17:22: Wenn wir auf den Kursverlauf des CNN-Firen Grid Index schauen sehen wir hier sehr schön wie seit Februar von Werten um die etwa siebzig mit den Kussrückgängen und der zunehmenden Unruhe und der Zunehmende Nervosität Dieser fiend greed index vom februar diesen jahres die gildzone verlassen hatte werte unter zwanzig erreicht hatte.
00:17:45: wir waren im bereich so etwa um die fünf zehn also hatten die extreme angst zone erreicht nicht die extremen werte, die wie in der vergangen schon hat hatten.
00:17:55: da ging es nämlich auch bis zu werden von etwa drei war fast auf null.
00:17:59: aber genau wie an den aktienmärkten mit dieser kursrallye eine ebenso schnelle dramatische stimmungsverbesserung auf jetzt wieder die siebzig.
00:18:07: Auch das sieht fast wie ein V aus.
00:18:09: Es geht wirklich schnell, nicht nur bei den Kursen sondern auch im Sentiment und wenn wir im Anschlag schon wieder nach wenigen Wochen in der Gierzone angekommen sind heißt es momentan unter taktischen Gegebenheiten eher momentan gerade unter Kontraindikation kein Handlungsbedarf.
00:18:26: In der Gierzone muss man nicht direkt aktiv werden.
00:18:30: Das bringt uns zu unserem Titelthema.
00:18:33: Schon wieder einen V. Ich hatte Ihnen gesagt, wir wollen auf die US-amerikanischen Aktienmärkte schauen und habe ihn unter Punkt vier als Index der Woche einen Index mitgebracht den man nicht so häufig sieht.
00:18:46: Wenn den S&P fivehundert sehen Sie sozusagen überall und jeden Tag, den Nasdaq einhundert seht ihr überall und jeden Tag.
00:18:54: ich habe ihn heute den Russell two thousand den Nebenwerteindex der USA mitgebracht.
00:18:59: Der sieht von seiner Strukturen, vom Kursverhalten aber absolut ähnlich aus wie die beiden großen Indizes.
00:19:06: Werfen wir auch erst einmal hier einen Blick in den Kursfall auf der letzten zwölf Monate vor allem eben der letzten Monate.
00:19:13: und auch dort hatten wir bis Januar-Februar einen absolut intakten Aufwärtstrend mit steigenden Hochsindex notierte vor allem oberhalb eben dann da ein Hundert oder auch dann der Zweihunderttagelinien.
00:19:26: Und im Rahmen dieser allgemeinen Kursrückgänge, im Monat März, fiel dann dieser Index von etwa zwei tausend siebenhundert bis in den Bereich von zweitausend vierhundert Punkten.
00:19:36: Dort verläuft rein zufällig genau die blaue Linie, die zwar eine Tagelinie hat er erfolgreich getestet und wie sozusagen alle Aktien merkte.
00:19:44: seit Anfang April geht es steil und dynamisch nach oben und dieses V in den USA ist in der Form sogar ausgeprägt das der rechte Teil des Vs also die Kurserholungsphase sogar über den linken Teil des Vs hinausgegangen ist, was nichts anderes besagt als dass wir in den USA und das gilt hier für die Nebenwerte.
00:20:07: Das gilt für den S&P-Fünfhundert.
00:20:09: Das geht für den Nasdaq-Einhundert.
00:20:10: Inzwischen mag es kaum glauben schon wieder neue historische Höchstkurse erreicht haben.
00:20:16: Das haben nämlich nicht alle Indizes geschafft.
00:20:19: Wir hatten gerade den DAX, wir hatten gerade einen Schweizer Markt.
00:20:21: Wir sehen Europa hängt etwas hinterher.
00:20:24: Auch darauf kommen wir nachher noch einmal zu sprechen, eventuell mit der gut gestarteten US-Berichtssaison zu tun haben.
00:20:32: Pesaldo ist aber die ganz klare Aussage.
00:20:34: Mit diesem Anstiegschmein von zwei tausend vierhundert auf zweitausend acht Hundert Punkten innerhalb von drei Wochen das ist natürlich kurzfristig überhitzt.
00:20:42: Das bedeutet... Die Gier ist da!
00:20:45: Ich hatte Ihnen gerade das CNN Index gezeigt.
00:20:48: Bedeutet auf der Taktechniebene nichts anderes als kurzfristige Korrektur gefährdet.
00:20:52: Insgesamt betrachtet, wenn wir uns dieses Gesamtbild aber einmal anschauen hat eine Konsolidierkorrekturphase im Bereich der zweiter Tage Linie geendet.
00:21:01: Der folgende Anstieg hat ein neues Hoch gebracht.
00:21:03: Wir befinden uns in den USA reintechnisch betrichtet weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend und das ist schon einmal auch wenn es uns macht auf der kurzfristige Ebene momentan zu heiß gelaufen ist grundsätzlich schon mal eine positive Gesamtbeschreibung für die Situation an den Aktienmärkten.
00:21:23: Und das mag man bei all den Meldungen, die wir seit einigen Wochen haben ja kaum glauben.
00:21:28: aber dazu nachher Fazit mehr.
00:21:30: Also Index der Woche USA neben Werther Russell zweitausend schon wieder mit einem neuen Höchststand.
00:21:38: Dann versprach ich Ihnen am Anfang der Woche dass wir uns einen Sektor der Woche anschauen Sektoren Anführungszeichen weil nach der offiziellen Methodik es diesen Sektorsektor so gar nicht gibt.
00:21:50: Was meine ich damit?
00:21:52: Ich meine die europäischen Defense, Verteidigungs- und Rüstungsaktien.
00:21:58: Schauen wir uns dazu zum Einstieg in dieses Thema einmal zwei Schlagzeilen aus dem letzten Jahr an – eine aus dem Letzten Sommer und eine zum Jahresende, im Ende des Jahresjahrs.
00:22:09: Und die beschreiben relativ gut was in diesem Sektor passiert ist und danach erklärt das sehr schön wie es um die Kursentwicklung.
00:22:18: dieser Titel steht!
00:22:20: erste Meldung vom Juni, twenty-fünfundzwanzig.
00:22:24: Rüstung plötzlich ganz oben.
00:22:27: ETFs für Rüstungsaktien führen an CETRA die Umsatzspitzenlisten an und locken mit Toprenditen.
00:22:35: also Umsatz Spitzenliste bedeutet dann jeder kauft Rüstumsaktien oder in dem Sinne rüstungs.
00:22:41: ETFs dazu noch ergänzt sind eine Meldungen von Jahresende Macht achtzehn.
00:22:52: Im März, zwei Tausend Dreiundzwanzig legte Fanek seine Defense ETF auf.
00:22:58: Das war der erste.
00:22:59: Im Juli, zweitausend Dreieunzwanziger folgte der HNITF Future of Defense.
00:23:04: Waren also zwei aus dem Jahr zweitaussend dreieun zwanzig?
00:23:08: Kriegsbeginn in der Ukraine Februar, zwei tausend zweieinzwanzige über ein Jahr danach bis Ende Zweitausend Fünfundzwanzig ist die Zahl der Verteidigungs ETFs deutlich angestiegen auch durch den Hype um europäische Rüstungs-ETFs.
00:23:25: Besonders hervorzuheben hier ist der Wisdom Tree Europe Defense ETF, der als erster ETF mit klarer Europaausrichtung innerhalb weniger Monate ein Vorvolumen von drei Milliarden Euro erreicht hat.
00:23:39: Inzwischen stehen europäischen Anlegern damit fast zwanzig ETFs mit dem Fokus auf Rüstung und Verteidigung zur Verfügung.
00:23:46: Warum zeige ich Ihnen diesen Sektor heute oder warum habe ich ihn mitgebracht?
00:23:51: Weil das wieder ein typisches Beispiel ist, wenn ein Thema sehr dominant über die Meldungen, über die Schlagzeilen ist und die Finanzindustrie dann in diesem Umfeld beginnt wegen der großen Nachfrage der Anleger verstärkt Produkte – also hier jetzt diese achtzehn ITFs aufzulegen.
00:24:13: Und hier war ein Wort in einer dieser Meldung nämlich das Wort Hype.
00:24:18: Und wenn ich mitten dann in einem Hype bin, also jeder meint Ich muss Rüstungsaktien kaufen.
00:24:24: Ist das mit der Sicht nach vorne?
00:24:26: In dem Moment häufig nicht die allerbeste taktische Entscheidung.
00:24:30: So und das schauen wir uns an Denn wir schauen uns den Kursverlauf dieses ETF auf den europäischen Defense Sektor an was eben vor einem Jahr knappen Jahr aufgelegt wurde.
00:24:47: Der Kursverlauf bis heute sieht jetzt gar nicht so schlimm aus, aber er notiert lediglich leicht im Plus gegenüber den Kurzen von knapp einem Jahr und was wir auch sehen.
00:24:58: Und deswegen habe ich Ihnen das als Thema ja mitgebracht.
00:25:02: So die Höchststände, die wir im Januar- und Februar noch erreicht hatten bei etwa thirty fünf Euro für dieses ITF, was im Übrigen nur leicht oberhalb der Hüchstkurse aus Oktober war.
00:25:13: Also da machen es echt vom D-Viren dreizig Euro.
00:25:16: Das zeigt schon an wenig Momentum mit steigenden Kursen, also wir haben nur leicht neue Horst geschafft.
00:25:23: und das Spannende ist jetzt ja für mich.
00:25:27: seit Ende Februar haben wir die kriegerischen Handlungen im Iran Und die Aktienkurse sind stark unter Druck geraten.
00:25:36: der Ölpreis ist stark gestiegen Die Ölaktien sind gestiegen.
00:25:39: genau in diesem Umfeld hätte man erwarten können dass dann die Rüstungsverteidigungen Aktien Genau in dieser kritischen Phase, ähnlich wie Öl auch nochmal an Wert gewinnt und deutlich zulegt.
00:25:54: Und jetzt kommt das Verblüffende mit diesem Kursrückgang der Aktienmärkte im Monat März.
00:26:00: Sehen wir hier sehr schön.
00:26:02: die Verteidigungsaktionen haben sich überhaupt nicht anders verhalten in Europa denn die haben auch Ende März ihren Tiefstand gehabt.
00:26:08: also zumindest ist der Kurs von fünfunddreißig auf dreißig Euro gefallen sogar mehr als die Indizes.
00:26:13: Und auch dann kam die Erholung, aber jetzt ist unterhalb der Kursspitzen, die wir im Januar-Februar gesehen haben.
00:26:21: Bedeutet trotz der deutlichen Verschärfungen der geopolitischen Lage konnten wir hier kein zusätzliches Kursplus erzielen?
00:26:32: Warum ist das so?
00:26:34: Mein Fazit ist wenn alle – und damit meine ich eventuell auch sie – schon investiert sind Aufgrund einer gewissen Thematik, aufgrund einer grundsätzlich seit mehreren Jahren jetzt schon schwierigen und immer schwieriger werdenden geopolitischen Lage.
00:26:51: Und ich spreche nicht nur USA China oder das Verhältnis USA Europa und NATO sondern eben auch noch mit kriegerischen Akten im Iran.
00:27:01: Das Umfeld ist ja da aber wenn alle eben eventuell investiert sind wer soll dann noch kaufen und für weiter steigende Kurse sorgen?
00:27:08: Und das schauen wir uns einmal ganz genau an Die Struktur dieses ETFs, um Ihnen ein Gefühl zu geben über diesen europäischen Rüstungs- und Verteidigungssektor hat als die drei großen Titel mit einer Gewichtung von jeweils etwa dreizehn Prozent zum einen aus Frankreich, Thales dann aus Großbritannien.
00:27:27: Die BAE Systems und auch aus Deutschland, die Rheinmetall also das sind die Schwergewichte und in der Schlagzeile lautete es gerade innerhalb weniger Monate konnte dieses ETF etwa drei Milliarden Euro einsammeln.
00:27:43: Wir sind aktuell bei einem Volumen alleine in diesem ETF von etwa fünf Milliarden Euro und das ist ja nicht das einzige ETF, also es gab wie gesagt einige andere.
00:27:57: Also ich finde hier noch andere speziell europäische ETFs nochmal mit fünfhundert Millionen, noch einmal eines mit fünf hundert Millionen nochmal einst mit über zweihundert Millionen und wie gesagt dieses hier alleine eben mit fünf Milliarden.
00:28:11: Was bedeutet, wenn alleine in dieses ITF fünf Milliarden geflossen sind?
00:28:16: Und ich bleibe jetzt einfach bei dem Beispiel Rheinmetall.
00:28:18: Weil wir die uns auch noch gleich dezentiert anschauen werden mit dieser Gewichtung dreizehn Prozent Ich mache es einfach nur Platz zehn Prozent.
00:28:27: Dann sind von diesen fünf Milliarden den Euro, die in dieses ETF allein geflossen sind Fünfhundert Millionen Euro in die Rhein-Metall Aktie.
00:28:36: geflossing gilt natürlich analog zu den anderen auch, aber worauf ich hinaus möchte ist wenn in einer gewissen Phase Produkte aufgelegt werden.
00:28:48: Es gibt es kein Morgen mehr.
00:28:50: Mastive Influences kommen also viele Anleger diese Produkte kaufen und auch denken sie sind dann sehr diversifiziert weil ich kauf ja im ITF aber indirekt haben Sie doch sozusagen direkt die Rheinmetall gekauft.
00:29:02: Das sieht man dann natürlich in diesen Kursen, wenn in einem kurzen Zeitraum sehr viele Gelder hineinfließen.
00:29:09: Und deswegen schauen wir uns auch jetzt um diese Analyse des europäischen Rüstungs- und Verteidigungsektors fertigzustellen unter Punkt sechs unseren Charterwoche die Rheinmetallaktien.
00:29:20: Und zwar auf zwei Ebenen – das wird das sehr schön zu sehen sein – einmal die letzten zwölf Monate, die sehen wir hier.
00:29:28: Hier fällt einiges auf!
00:29:30: Also hier fällt zum einen auf, dass wir dreimal in den letzten zwölfen Monaten beginnend im letzten Juni zum ersten Mal, letzten Oktober zum zweiten mal und jetzt im Januar fast zum dritten Mal die Kursmarke von zweitausend Euro erreicht hatten.
00:29:48: Die Aussage allein... steht für sich sozusagen ganz alleine da, aber dreimal eine Marke erreicht und nicht durchbrochen scheint auf einen stärkeren Widerstand hinzustoßen.
00:29:58: oder anders gesagt scheinbar geht im Bereich von zweitausend Euro den Käufer die Luft aus.
00:30:03: Oder es gibt keine weiteren Käufe dazu.
00:30:05: das zweite besondere ist wenn wir uns Die Steigung der Durchschnittslinien anschauen pink-grün-blau Gerade im linken Teil der Grafik, die kommen von Kursen von unter eintausend Euro und stark ansteigend.
00:30:21: Also die deuten darauf hin dass in der Periode vor diesen zwölfen Monaten, die jetzt hier mehr oder weniger einfach nur wie eine breite Seitwärtsbewegung aussieht davor irgendetwas passiert sein muss.
00:30:33: Und wenn wir uns das momentan betrachten auf der taktischen Ebene bei Rheinmetall dreimal die Marke zweitausend erreicht nicht geschafft So breite Seitwärtsbewegungen, wir notieren auch unterhalb unserer Durchschnittslinien.
00:30:46: Also wir haben eine breite Seitwärzbewegung.
00:30:48: das ist okay die Fundamentaldaten für den Sektor sind ja aber auch für die nächsten Jahre absolut fein.
00:30:54: Aber eventuell haben die vielen Käufer nach oben hin also gerade Richtung zweitausend Euro etwas übertrieben und es ist auf der taktischen Ebene definitiv muss man sagen kein vorhandener Aufwärztrend sondern lediglich Auch das bedeutet eventuell beim taktischen Vorgehen zu diesen Titeln eine bessere Variante als einfach nur momentan seit Monaten den Kauf dieser Titel, weil wie gesagt die technische Lage sich verschlechtert hat.
00:31:25: Aber wenn die Fundamentaldaten stimmen oder auf Sicht der nächsten Jahre stimmen und ich sozusagen in der Schwäche aufstocken möchte kommen wir wieder zu einem Thema.
00:31:34: was dann die bessere Alternative ist als der direkte Kauf des Count-Zertifikate hatte ich Ihnen in den letzten Monaten grundsätzlich immer wiedergehend.
00:31:42: Und das passt für diese taktische Situation momentan ganz hervorragend, so viel zur taktischen Ebene bei Rheinmetall.
00:31:49: und ich habe Ihnen gesagt bewerfen einen Blick auf die strategische Ebene.
00:31:53: und hier sehen wir natürlich jetzt wunderschön mit dem Kursverlauf der letzten fünf Jahre warum sich im Rahmen der letzten Monate die Rheinmethal-Aktie so schwer tut denn sie kommt aus dem Jahr von etwa einhundert Euro.
00:32:13: Dann kam am Anfang in den Jahren der Angriff von Russlands auf die Ukraine, das führte zu einer Kursverdopplung schon von einhundert auf zweihundert und in den jahren danach praktisch jetzt bis Januar ging es von diesen zweihundert per Saldo nochmal mit einer Verzehnfachung auf die zweitausend Euro Marke.
00:32:33: Und das zeigt eben wenn innerhalb weniger Jahre eine extrem dramatische Kurs-Rallye stattgefunden hat, dann wird man sich irgendwann auf der taktischen Ebene im kurzfristigen Bereich eher schwer tun.
00:32:47: Das habe ich Ihnen gerade gezeigt und diese Kursrückgänge oder diese breite Seitwärtsbewegung die wir bei der Rheinmetall momentan sehen zeigt eigentlich nur an dass sie sich was ja sehr gesund ist der ersten antizyklischen strategischen Kaufzone nämlich im Bereich der einhundert Wochenlinie annähert.
00:33:05: das macht sich die zweihundert-Wochenlinie noch mal weit weg.
00:33:08: aber Es wird momentan einfach nur die Überhitzung dieses starken Kursanstieges der letzten Jahre abgebaut.
00:33:18: Nicht mehr und nicht weniger!
00:33:20: Und wenn das auf der zeitlichen Ebene oder auf der Kursebene einmal verdaut sein wird, wird es dann auch mit der Reinmetallaktion weitergehen.
00:33:29: Nur momentan ist es einfach noch nicht soweit.
00:33:33: So viel zu Analyse... und das Kursverhaltens unserer europäischen Verteidigungs-ITFs noch ergänzt mit dem Chart der Woche Rheinmetall, an dem man das sehr schön ablesen kann.
00:33:47: Ein letzter Schmankerl habe ich noch für Sie unter Punkt sieben unsere Aktien der Woche wenn ich sage die Kurse sind seit Anfang April in den letzten drei Wochen stark gestiegen.
00:33:57: wir haben von den Sentimentindikatoren wieder die Gierzone erreicht.
00:34:01: es ist momentan eher wenig Handlungsbedarf möchte ich Sie doch auf eine eventuelle Gelegenheit hinweisen.
00:34:09: Wir schauen in die USA, wir schauen in den Ölsektor und schauen auf die Chevron einen der großen Ölmultis der USA.
00:34:16: denn was ist dort passiert?
00:34:19: Naja da seit Anfang April... ...der Ölpreis etwa fünfzehn Prozent gefallen ist.
00:34:27: ich hatte Ihnen letzte Woche die Analyse von Brent gezeigt bei etwa hundertfünfzehnt Dollar.
00:34:30: Schluss!
00:34:31: Wir sind aktuell bei achtundneunzig Dollar.
00:34:33: passend natürlich dazu Der Kurzrückgang der ÖL-Aktien, schauen wir auf die Chevron ganz genau.
00:34:40: Die war bei etwa zweihundert und zehn US Dollar ist im Bereich momentan von gut einhundertundachtzig näher sich der Hunderttage Linie an.
00:34:46: das ist hier eine absolut gesunde Konsolidierung auf diesen starken Kursanstieg den wir seit Jahresanfang gesehen hatten.
00:34:54: Der MACD ist inzwischen im negativen Bereich angekommen noch nicht ganz so weit aber ernährt sich einem Kauf Signal.
00:35:01: auch der RSI Indikator ist absolut im überverkauften Bereich.
00:35:07: Bedeutet das wäre momentan ein Beispiel, wenn Sie davon ausgehen dass sich die Entspannung an den Ölmärkten nicht dramatisch verbessern wird also dass wir auf einmal wieder Ölpreise wie vor Beginn des Angriffs sehen also wieder bei etwa siebzig Dollar sondern dass sich das im Bereich vielleicht achtzig neunzig Dollar und jetzt sind aktuell immer noch achtundneutzig länger einpendeln wird dann werden die Öl multis nach wie vor sehr viel Geld verdienen und dann bietet eventuell dieser Rückgang, den wir gerade momentan sehen auf der taktischen Ebene eine Gelegenheit.
00:35:42: Eine Sondersituation und bringt mich sozusagen mit Abschluss dieser Folie so zu dem Fazit nicht die aktuellen Meldungen, der aktuellen Gear, der aktuelle Euphorie hinterherrennen damit meine ich den Gesamtmarkt, die Indizes, ich meine auch die Tech-Aktien sondern eventuell dann Ausschau nach Sondersituationen halten und das wäre eine Chefron unserer Aktie der Woche.
00:36:07: Zusammengefasst als Fazit, wir haben in den letzten Wochen wieder erneut extrem schnelle und starke Kurserholungen vor allem an den US-amerikanischen Aktienmärkten gesehen.
00:36:17: ich sprach von der V förmigen Kurs erhöhen.
00:36:20: die hat dazu geführt dass wir in den USA bei Small Caps Tech Aktien und im breiten Markt neue Höchststände gesehen haben.
00:36:27: Europa kommt da nicht ganz mit hat auch eventuell mit zwei Dingen zu tun.
00:36:32: Das eine ist die Dynamik der Berichtssaison.
00:36:34: Da schauen wir gleich noch einmal kurz drauf, die in den USA deutlich höher ist als bei uns und USA eventuell auch Energie unabhängig ist als eigener Ölproduzent und anders als Europa das nach wie vor abhängig isst bei diesen Themen.
00:36:49: Genau!
00:36:49: US-Berichtssaison für das erste Quartal gut gestartet.
00:36:52: ich hatte im letzten Jahr gesagt irgendwo zwölf bis dreizehn Prozent Gewinnwachstum wird erwartet.
00:36:57: ein Großteil davon kommt von den Tech-Aktionen.
00:37:00: Das ist weiterhin so.
00:37:01: und wenn ich mir, gönnen Sie mich einen kleinen Moment.
00:37:04: Wenn ich auf die Schlagzeilen alleine von gestern nur schaue sowas berichtet habe was haben wir denn?
00:37:11: Intuitiv Surgical bleibt trotz neuer Konkurrenz in Top Form United Airlines Rekordumsatz trotz höherer Treibstoffkosten.
00:37:19: Wir haben... Was haben wir noch?
00:37:27: RTX Rüstung- und Luftfahrtssorge für Rekortgewinne GE Aerospace, hier läuft es weiter mehr als rund.
00:37:35: Wir haben MSCI-Übertrifterwartung Umsatz und Earnings per share im ersten Quartal stark angestiegen.
00:37:41: wir haben das in Northrop Grumman Übertrifternwahrtungen im Erstenquartal.
00:37:45: Wir haben drei M übertrift Erwartungen bestätigt Jahresprognose trotz Unsicherheit.
00:37:51: GE Aerespace überdrift Erwartungsjahresziel angehoben Und so weiter und sofort dann auch übertrifters Erwartung jahresprognosen angehogen.
00:37:59: Also wir haben, wir erleben auch wenn wir momentan etwa erst sechzig bis siebzig Unternehmen aus dem S&P fünfhundert haben eine robuste starke Berichtssaison Gewinnsaison.
00:38:09: Das unterstützt den Markt natürlich fundamental.
00:38:12: da kommt Europa nicht mit so viel dazu.
00:38:16: Wir hatten als Analyse und Erklärung den momentan gefühlt unbefriedigenden Kursverlauf der europäischen Verteidigungsaktien.
00:38:24: Aber wie gesagt, die Fundamentaldaten stimmen.
00:38:26: Es wird einfach die Überhitzung der letzten Jahre momentan abgebaut und als Sondersituation Last But Most Least unsere Aktie der Woche Chefron momentan in einer gesunden Konsolidierung.
00:38:38: Das war's für heute.
00:38:39: Viele Themen Picke-Packe voll!
00:38:41: Ich hoffe ich habe es nicht zu lang gemacht.
00:38:43: Deswegen bedanke ich mich wie immer Heute auch für Ihre Geduld Ihr Ausharren freue mich auf ihre Fragen Freue mich schon noch wie immer Auf nächste Woche den nächsten Weitblick Wie immer am nächsten Mittwoch und verbleibe mit, es war mir eine Ehre, Ihr Michael Ninkler.
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